Chapter 19

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~Vanessa~

Ich konnte immer noch nicht fassen, dass Mella mir das alles verheimlicht hatte.
Tanà, eine Drachenorganisation, will die Weltherrschaft an sich reißen, wobei ihnen jedes Mittel recht ist, auch der Krieg.
Sie machen noch nicht mal halt davor ihre eigene Rasse zu töten, der Sankt-Georgs- Orden will die Drachen prinzipiell auslöschen und dann gibt es Drachen wie wir, die unter dem Radar arbeiten, die wo von keiner wusste, dass sie überhaupt existierten.
Aber warum ich mich nicht mehr mit Mike treffen durfte, wusste ich immer noch nicht so richtig.
Sie meinte es sei zu gefährlich, ich wäre eine viel zu gefährliche Waffe.
Doch zwischen Mike und mir war etwas, seit dem ersten Treffen, etwas unerklärliches wo von ich nichts wusste, etwas was eine große Bedeutung hatte.
Ich werde mich definitiv nicht von Mike fernhalten, genauso wenig von den Jungs, dazu hatte ich sie schon viel zu sehr ins Herz geschlossen.
Vielleicht zu sehr?
"Es tut mir so Leid", meinte sie ruhig, "Ich wünschte du hättest es anders erfahren."
Mella kannte meine Mutter, sie wollte, dass ich zu ihr komme wenn es auf unserem Fluchtplaneten brenzlig wird.
Acris, den Planeten den ich immer als Heimat sah, war in Wirklichkeit gar nicht meine Heimat.
Ich wurde auf der Erde geboren, doch meine Mutter floh mit mir als ich drei Jahre alt war.
Sie wollte mich von Tanà wegschaffen, sie sollten nicht wissen wer ich war und jetzt suchen sie nach mir.
Woher wussten sie überhaupt, dass ich wieder auf der Erde bin?
Irgendwie ist das unheimlich.
"Ist schon in Ordnung", meine ich überrascht mit fester Stimme, "Was sollen wir jetzt tun?"
"Wir führen das Leben genauso weiter wie vorher", fing die Brünette an, "Und planen im geheimen ihre Vernichtung. Da du eh jetzt von allem Bescheid weißt, kannst du auch Mit kommen zu den Besprechungen, wenn du willst."
Natürlich wollte ich mit zu den Besprechungen ein Drache mehr kann doch nicht schaden, oder?
Den Rest des Abends machten wir es uns auf der Chauch bequem und schoben den Film Transformers in das DVD- Laufwerk.
Der Streit von vorhin war vergessen, als hätte er nie stattgefunden.

Mein Wecker hatte Glück, dass er in meinem Handy wohnt, denn sonst wäre er jetzt zerschlagen.
Montag, der Hass Tag in der Woche, dort wo man nach dem Wochenende wieder viel zu früh aufstehen musste.
Müde schleppte ich mich die Treppe hinunter um meine Schuhe anzuziehen.
Mella hatte es gut, sie lag noch in ihrem gemütlichen Bett, was ein verlockendes Angebot war.
Nichts ahnend was der Tag für eine Überraschung bereithielt, lief ich durch die Gänge der High- School.
Kimberley empfing mich stürmisch.
"Was hast du mit den Jungs noch getrieben wo ich weg war?", fragte sie prompt.
"Nichts", log Ich, "Ich bin kurz nach die gegangen."
Sie sollte nicht wissen, dass noch etliche Stunden dahin geschmolzen sind, aber vor allem durfte sie nicht erfahren, dass ich die ganze Nacht bei Mike war.
Bereits die Erinnerung jagte mir eine wohlige Schauer über den Körper.
Ach Mike, was soll aus uns bloß werden?
Unsere Lehrerin trat in das Klassenzimmer, bei ihm ein blonder Junge mit kristallblauen Augen.
"Das ist Zane Hilfiger", meinte sie gut gelaunt, "Dr wird an heute in unserer Klasse sein. Setz dich doch bitte neben Vanessa."
Der Junge nickte verstehend.
Wieso musste ausgerechnet neben mir ein Platz frei sein?
"Hi, ich bin Vanessa", stellte ich mich freundlich vor und deutete anschließend auf die Brünette neben mir, "Und das ist meine beste Freundin Kimberley."
Sie schaute ihn leicht verträumt an, wobei ich leicht grinste.
Der Tag verlief relativ ruhig.
Zane war eigentlich ganz nett, aber auch ein wenig merkwürdig.
Er musterte mich die ganze Zeit angestrengt, als wollte er sich an irgendetwas erinnern.
Nur an was?

Invisible (Linkin Park- Fanfiction)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt