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9. Was ist los mit mir?

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Zu Hause angekommen habe ich Olivia darum gebeten mir einen Tee zu machen und bin dann in mein Zimmer gegangen um mich fertig zu machen.

Nun stehe ich also vor meinem Kleiderschrank. Aber was soll ich denn anziehen? Seufzend setze ich mich auf das Bett und starre meinen Kleiderschrank an. Ich weiß ja nicht einmal wo wir hin gehen, wie soll ich mich da entscheiden was ich anziehen soll.

Am besten ich gehe zuerst duschen und schaue dann erst was ich anziehen könnte. Ja, genau.

 
Nach der Dusche habe ich mich dann für ein schlichtes schwarzes Kleid entschieden. Ich hoffe er macht kein Drama wegen der Länge...oder eher gesagt Kürze. Seufzend setze ich mich vor den Spiegel und style meine Haare nachdem ich mich dezent geschminkt habe. Kurz darauf höre ich auch schon die Tür  und gehe runter um Elijah zu begrüßen.

Auf meinem Weg nach unten haben sich unsere Blicke getroffen und... naja... ich weiß nicht was genau das war, aber es hat sich schön angefühlt. Im nächsten Moment fällt mein Fuß ins Leere und ich halte mich schnell am Treppengeländer fest um nicht runter zu rollen. Oh Gott, nein. Das ist jetzt nicht wirklich passiert oder? Lieber Erdboden, ich weiß das du mich bis jetzt nie erhört hast, aber jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt. Da ich mal wieder nicht erhört wurde entscheide ich mich dazu, so zutun als wäre nichts passiert. Als ich vor ihm zum stehen komme sagt er kein Wort.

„Hey... ich bin fertig"

Es wirkt so, als wäre er gerade mit seinen Gedanken wo anders unterwegs aber seine Augen liegen fokussiert auf mir. Vielleicht bilde ich mir das ja auch nur ein. „Eh, ja, ja das sehe ich" bringt er dann endlich raus.

„Du weißt was wir ausgemacht haben Viv, das ist zu kurz" sagt er dann streng. Ich kann ein Seufzen einfach nicht zurück halten. „Ja, ich dachte nur es wäre in Ordnung, weil du dabei bist. Ich werde mich umziehen" sagte ich schmollend und wände mich den Treppen zu als ich plötzlich seine Hand in meiner spüre. Ein warmes Gefühl überkommt mich und ich wende ihm meinen Blick zu.

„Na gut, ich mache eine Ausnahme. Aber nur dieses eine mal okay?"

Ich brauche eine Weile um zu realisieren was er da gesagt hat. Sobald seine Worte zu mir durchdringen freue ich mich so sehr, dass ich mich ihm quickend um seinen Hals werfe. Ich habe nicht die leiseste Ahnung wieso zum Teufel ich das gerade tue.

Ich wollte mich sodann wieder von ihm lösen als er seine großen, schweren, muskulösen Arme um meine Taille schlingt. Wenn ich es nicht besser wüsste würde ich fast behaupten, er will mich nie wieder los lassen. Ich könnte schwören gehört zu haben wie er meinen Geruch in sich aufgenommen hat, aber das war wahrscheinlich wieder nur Einbildung.

Nach wenigen Sekunden schaffe ich es dann aber doch noch mich von ihm zu drücken. „Ehm tut mir Leid, ich hab mich nur so gefreut und kurz nicht nachgedacht" ich kann ihm einfach nicht in die Augen schauen und starre deswegen Löcher  in den Boden, ja in den Boden.

  Er bringt nur ein leises „Lass uns jetzt gehen" raus und öffnet die Tür.

„Wo fahren wir eigentlich hin?" frage ich neugierig als wir im Auto sitzen und Elijah selbst ans Steuer geht. Der geht doch sonst auch nie ohne Fahrer und Leibwache raus.

„Das ist eine Überraschung, schnall dich an" er lächelt und fährt dann los.

Nach fast einer Stunde fahrt und erdrückender Stille halten wir vor einem riesigen Gebäude an von dem ich nicht ganz sicher bin was drinnen ist. Bevor ich die Tür öffnen kann macht Elijah sie schon für mich auf und hält mir die Hand hin um mir beim aussteigen zu helfen. Unsicher schaue ich zuerst seine Hand und dann ihn an bevor ich mich dann doch dafür entscheide sie anzunehmen, weil ich keinen Streit will. Als ich ausgestiegen bin macht er die Tür zu und schließt das Auto ab.

„Wo sind wir hier?" frage ich neugierig und betrachte das Gebäude. „Das wirst du gleich sehen, komm mit." Er legt die Hand an mein Kreuz und ich spüre die Wärme die von ihr ausgeht auf meiner nackten Haut. Diese Berührung sollte mir doch unangenehm sein... wieso genieße ich sie dann so? Was stimmt nur nicht mit mir? Ich seufze leise in mich hinein und lasse mich von ihm in das riesige Gebäude führen. Es ist relativ dunkel hier drinnen weshalb ich nicht sehr viel erkennen kann aber ich sehe einen jungen Mann, etwa 25 Jahre alt der wahrscheinlich seine Arbeitskleidung trägt, es ist ein beiges T-shirt mit kleinen Fischen drauf aber ich kann die Schrift darunter leider nicht lesen.

„Ist alles vorbereitet?" fragt Elijah ihn kalt und ausdruckslos, ganz anders als er seit kurzem mit mir redet. Der junge Mann nickt nervös „Ja Sir, alles ist wie sie es wollten, der Eingang ist da drüben" er zeigt auf einen großen Eingang in bogen Form und ein grelles Licht kommt uns entgegen.

Elijah sagt kein Wort mehr zu dem Mann und hält mir die Hand hin „Es wird dir bestimmt gefallen mein Engel" sagt er als ich ihm meine Hand gebe. Da ist er schon wieder, dieser ganz andere Elijah...so nett und liebevoll. Er führt mich durch den großen Eingang und mir bleibt der Mund offen als ich mich umsehe „Wow" bringe ich nur raus und betrachte die Wände die eigentlich riesige Aquarien sind und die süßen kleinen Fischlein die dadrinnen schwimmen und uns gar keine Beachtung zu schenken scheinen.

Falling for my ownerGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt