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25. Guten Morgen

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Ich werde von einem lauten Knallen geweckt und öffne die Augen als das Licht an geht. Vor mir steht ein Elijah der gerade mal so auf Beinen stehen kann, dessen Klamotten und Haare komplett verwuschelt sind.

„Baby" lallt er grinsend und kommt zu mir.
Der ekelhafte Geruch von Alkohol steigt mir in die Nase. „Elijah wo warst du?" ich stehe auf und gehe ihm entgegen. „Ist doch egal." lallt er wieder und ich spüre wie die Wut in mir immer größer wird.
„Verdammt, du hast gesagt du wirst früh nach Hause kommen. Ich hab gekocht und die ganze Nacht gewartet! Hast du eine Ahnung was für Sorgen ich mir gemacht habe!" Ich werde ungewollt immer lauter und schlage ihm am Ende gegen die Brust, sodass er nach hinten baumelt.

„Du übertreibst. Ich bin doch jetzt da beruhig dich mal." er Winkt mit der Hand ab um zu verdeutlichen das eh nichts war. „Wo warst du." frage ich ruhig.

Er schaut mich kurz an und dann wieder weg. Er fängt an sich auszuziehen. „Ich hatte geschäftliches zu erledigen, das hat dich nicht zu interessieren."  kommt es plötzlich fast ganz ohne lallen von ihm. Seine Stimme ist so düster. Was hat er nur getan.

„Ich gehe schlafen, es hat sowieso keinen Sinn in diesem Zustand mit dir zu reden."  Gebe ich leise von mir und drehe mich zur Tür.
„Vivian, geh nicht. Bleib hier." sagt er sanft und nimmt meine Hand. Ich schaue zuerst auf unsere Hände und dann in seine Augen. „Nein Elijah, nicht heute." seufzend ziehe ich meine Hand weg und gehe in mein Zimmer.

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Ich konnte nicht mehr wirklich einschlafen. Um sechs Uhr gehe ich dann duschen und mache mich erstmal fertig um joggen zu gehen. Wo war er letzte Nacht? Mit wem war er? Seufzend binde ich mir meine Haare zu einem lockeren Dutt zusammen und ziehe mir noch meine Sportschuhe an. Nachdem ich noch meine Kopfhörer mitnehme gehe ich runter. Elijah scheint noch zu schlafen, oder eher gesagt seinen Kater auszuschlafen. Ich gehe aus dem Haus und werde auch schon von seinen Männern aufgehalten. „Wo wollen sie hin Ms Harper?" fragt Dave, der selbe Mann der letzte Nacht versucht hat mich so grob ins Haus zu zwingen. „Wonach siehts denn aus?" Stelle ich augenverdrehend eine Gegenfrage.

„Ich kann Sie ohne die Erlaubnis von Mr Jones nicht raus lassen." gibt er mit zusammengepressten Zähnen von sich. „Was du kannst oder nicht ist mir relativ egal, ich will joggen gehen und genau das tue ich jetzt auch." Ich stecke mir die Kopfhörer in die Ohren und gehe an ihm vorbei. Noch bevor ich zwei Schritte machen kann packt er mich, wie schon letzte Nacht, am Arm und ist dabei sogar noch gröber als zuvor. Ich atme tief ein und aus. „was habe ich dir letzte Nacht gesagt?" frage ich so ruhig es geht.  „Sie gehen jetzt wieder ins Haus." sagt er fast schon überheblich und drückt noch fester zu. Es tut nicht weh, aber so empfindlich wie meine Haut ist gibts bestimmt einen riesigen blauen Fleck.

„Mir reicht es langsam aber wirklich mit dir."  zische ich. Es ist, wie schon letzte Nacht, nicht schwer sich von seinem Griff zu lösen. Mit einem gut platzierten Tritt in die Kronjuwelen liegt er im nächsten Moment auch schon fluchend am Boden.
„Du willst also unbedingt die Erlaubnis von Mr Jones? Na gut, gehen wir ihn mal fragen, und wenn wir schon dabei sind fragen wir doch auch gleich was er davon hält das du so grob zu seiner Verlobten warst." sage ich grinsend während ich zu ihm runterschaue. Ohne auf eine Antwort zu warten, zumal diese garnicht notwendig ist, gehe ich mit einem triumphierenden Lächeln zum Tor nach draußen wo noch weitere Männer stehen. Einer davon ist wie ich erkennen kann Marcus.

„Guten Morgen Ms Harper. Wo soll ich sie hin fahren?" Fragt er direkt. „Nirgendwo hin Marcus danke, ich will in den Wald, joggen gehen. Falls Elijah aufwacht bevor ich zurück bin sagst du ihm er soll bitte auf mich warten?"

„Eh Ms Harper ich denke nicht, dass Mr Jones einverstanden damit ist das sie ohne Bescheid zu sagen gehen."

„Lass das mal meine Sorge sein ja? Lässt du mich jetzt bitte durch." Er nickt unsicher und geht mir aus dem Weg. Marcus ist wirklich toll, ich bin froh das er den Vorfall mit Dave nicht mitgekriegt hat. Ich mache meine Musik auf voller Lautstärke an und laufe los in den Wald.

Als ich wieder auf die Uhr schaue ist es schon fast Mittag. Mit der Musik und frischen Luft habe ich garnicht gemerkt, dass ich schon seit drei Stunden laufe. Ich mache mich schnell wieder auf den Rückweg und bin nach einer halben Stunde laufen wieder zu Hause. Marcus macht mir sofort das Tor auf. „Danke Marcus, ist er schon wach?" Er schüttelt den Kopf. „Nein, noch nicht." ich nicke und gehe ins Haus. Nach einer weiteren warmen dusche ziehe ich mich an und schminke mich dezent.

Ich wollte heute eigentlich raus um einpaar Dinge für die Hochzeit zu erledigen, aber darauf habe ich keine Lust mehr. Ich lasse meinen Schneider her holen und erkläre ihm wie mein Traumkleid aussehen soll. Da ich heute also den ganzen Tag zu Hause bleibe reicht mein Outfit aus. Es ist bequem und nichts übertriebenes.

Ich sollte mal nach Elijah sehen

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Ich sollte mal nach Elijah sehen. Er ist noch immer nicht wach. Ich gehe in die Küche wo Olivia mich freundlich empfängt. Nach einem kurzen Gespräch mache ich Elijah dann einen Kaffee und lege die Tasse zusammen mit einer Aspirin und Wasser auf das Tablett und gehe zu ihm in sein Zimmer.
Ich klopfe kurz und trete dann ein.

„Elijah?" ich schließe die Tür hinter mir und gehe zu ihm ans Bett. Er schaut so süß und unschuldig aus wenn er schläft. Ich stelle das Tablett am Nachttisch ab und setze mich aufs Bett. „Elijah, aufwachen es ist schon Mittag." Ich streiche ihm sanft durch die Haare, er regt sich kurz murmelt etwas und schläft einfach weiter. Nach dem fünften Versuch ihn zu wecken gebe ich meine Methode auf. Ich setze mich rittlings auf ihn und küsse seinen Hals während ich meine Hüfte über seinem Glied kreisen lasse. „Fuck baby." stöhnt er verschlafen und macht die Augen endlich auf.
Ihn mit Worten zu wecken ist unmöglich, aber das hier funktioniert natürlich sofort. Ich verdrehe innerlich die Augen darüber.

Sobald er bei Bewusstsein ist klettere ich von ihm runter und ernte einen bösen Blick dafür. „Schau mich garnicht erst so an, du bist es der Ärger hat."

Ich reiche ihm das Tablett und er schluckt die Aspirin direkt. „Danke."

„Bitte. Ich rede nicht um den heißen Brei herum, wo warst du letzte Nacht Elijah?"

Falling for my ownerGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt