Kapitel 5.

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~Kyra's POV~

Ich bin jetzt schon ziemlich lange in dieser Glaszelle, was mich so langsam stört, da mir einfach langweilig ist. Ich mein, was kann man hier schon machen? Wann haben diese Trottel eigentlich vor, mich frei zu lassen? Schon klar, ich könnte mich einfach heraus brennen, aber so dumm bin ich nicht, da ich die kleine Kamera an der Decke mitbekommen habe, die mich überwacht.

Ich weiß zwar, dass sie mich nicht abstürzen lassen würden, aber man weiß ja nie. Gerade sitze ich auf dieser weißen Bank und langweile mich zu Tode. Ich sollte wirklich bald von hier verschwinden, sonst bekomme ich noch einen Anfall. Ich stehe langsam auf und schlendere in der Zelle herum. Ich könnte mit einer schnellen Handbewegung die Kamera zerstören, mir ein Loch in die Scheibe brennen und abhauen... die restlichen Leute hier, werde ich schon kleinkriegen. Also mache ich meinen Plan wahr, indem ich ruckartig stehen bleibe, mich zu der Kamera umdrehe und sie mit einem Feuerball zerstöre. Schnell forme ich den Nächsten und werfe ihn an die Scheibe, nur passiert nichts, weshalb ich näher heran gehe, meine Augen zumache, meine Hände an die Scheibe lege und mit aller Kraft dagegen drücke, sodass die Scheibe wegen der Wärme schon dabei ist zu schmelzen. Also öffne ich meine Augen lächelnd und nach einem Tritt, geht die Scheibe kaputt und ich höre lauten Alarm. Sofort kommen die ersten Agent's und schießen auf mich, nur kann ich denen gut ausweichen.

Schnell feure ich Feuerbälle auf die nächsten Agent's und gehe entspannt hinaus, nur was mich dort erwartet, hätte ich nicht gedacht: Es stehen mindestens 50 bewaffnete Männer in schwarz dort und zielen auf mich. Ich gucke sie erstaunt an. „Miss, legen Sie ihre Hände auf den Rücken und ergeben Sie sich.", sagt einer von denen angespannt. Ich gucke alle belustigt an und schüttle den Kopf. Schon kommen die ersten Kugeln auf mich zu, denen ich geschickt ausweiche, nur bemerke ich, dass ich es so langsam nicht mehr schaffe. Ich höre Schritte hinter mir, weshalb ich mich kurz umdrehe und... Halleluja. Schon wieder diese komischen Leute, die mich gefangen haben. Nur ist noch eine Frau, mit roten Haaren dabei und viele mehr. Ich stöhne genervt auf und gucke zu denen. „Ist das euer Ernst?", frage ich gelangweilt und sehe den Karnevaltypen leicht schmunzeln. „Ergebe dich, Kyra.", sagt nun der Roboter seufzend. Ich seufze auf und schüttle den Kopf, sodass ich mich wieder zu den Agent's umdrehe und in Sekundenschnelle einen riesigen Feuerball auf diese werfe. Ungefähr die Hälfte von ihnen liegen jetzt am Boden und bewegen sich nicht mehr. Schon wieder wird nach mir geschossen und ich bemerke, wie mich eine Kugel am Bauch streift. Ich schreie auf und kann mich nur noch mit Anstrengung oben halten. Immer noch schießen sie auf mich, nur kann ich ihnen nur noch knapp ausweichen. „Okay, Stopp! Sofort aufhören! Sie ist verletzt!", höre ich den Karnevaltyp sagen und alle hören auf. Ich sehe nur noch verschwommen, spüre aber sehr große Kraft in mir. Einer von den Leuten kommt auf mich zu und will mich anfassen, nur zieht sich plötzlich eine Art Kugel, die rot ist, um mich und der, der mich anfassen wollte, schreit auf, da seine Hand komplett verbrannt ist. Ich gucke um mich. Es sieht aus, wie eine Art Seifenblase, nur wesentlich gefährlicher und in rot. Ich falle auf den Boden und schreie auf. Ich muss hier weg. Sofort. Also stehe ich mit sehr dollen Schmerzen an meinem Bauch auf, meine Hand auf die Wunde gedrückt und sehe in die verschwommenen Gesichter. Einige sehen sehr besorgt aus, darunter auch Spidertyp, der seine Maske über den Kopf gezogen hat und mich nun mit seinen haselnussbraunen Augen anguckt und Karnevaltyp. Ich weiß, dass diese Kugel mich beschützen wird, also gehe ich einfach quer durch die schwarz gekleideten Agenten hindurch, die zwar versuchen mich aufzuhalten, indem sie sich vor mich stellen oder mich festhalten wollen, aber es gelingt ihnen nicht, da sie entweder verbrennen oder sich verletzen. „Stopp!", schreit nun der Roboter und zielt auf mich. Ich lächle schwach und spöttisch. „Versuch' es doch, Stark.", meine ich und betone seinen Namen. Tatsächlich macht er es, nur prallt es ohne mich zu berühren ab und fliegt zurück, genau auf Stark, der zurückgeschleudert wird.

Auf der Flucht [Avengers ff]Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt