Kapitel 46

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Merve's Sicht:

Etwas gelangweilt saß ich auf dem Couch, das sich im Wohnzimmer befand.

Ich surfte im Internet und las die Neuigkeiten durch, die mich interessierten.

Meine Mutter war arbeiten und meine Schwester wird morgen zurückkehren.

Sie war mit Murat unterwegs und ich hoffe sie hat ihren Spaß dort mit ihm.

Es war echt anstrengend meine Mutter zu überzeugen, dass meine Schwester "anscheinend" bei einer Freundin übernachtet.

Ich hab ihr gesagt, dass ihre Freundin sie braucht und Leyla für sie da sein muss.

Aufeinmal bekam ich eine Nachricht, die mich von meinen Gedanken befreite.

Sie war von Cem.

Ich öffnete die Nachricht und las sie mir durch.

"Selam, zamanin varsa buluşmak istiyorum. Tabi sende istersen...

-Cem"

(Hallo. Wenn du Zeit hast, möchte ich mich mit dir treffen. Wenn du es auch möchtest...)

Im nächsten Moment raste mein Herz und ich hatte einen sehr breiten Grinsen auf meinen Gesicht aufgelegt.

Einen Freudesschrei konnte ich schwer unterdrücken.

Schnell antwortete ich ihm.

"Gerne hab ich Zeit. Sag mir wo wir uns treffen werden und um wie viel Uhr?"

"Nein! Auf keinen Fall lass ich es zu, dass du alleine kommst! Schick mir deine Adresse und ich hole dich ab."

"Von mir aus..."

Schrieb ich zuletzt und schickte ihm meinen Standort.

"Um 15.oo Uhr komme ich."

Das war die letzte Nachricht von ihm.

Ich sah auf die Uhr. Sie zeigte auf 13.3o. Das bedeutet ich hab genug Zeit, um mich vorzubereiten.

Ich stand auf und ging erstmal duschen, um den seltsamen Geruch von meinem Körper zu entfernen.

Anschließend zog ich mir meine Unterwäsche an und stand im nächsten Moment vor meinem Kleiderschrank.

Soooo... Die schwierigste Frage auf der ganzen Welt:
Was zieh ich an?

Ich stand, schätzungsweise, um die 5 bis 1o Minuten vor dem Schrank.

Letztendlich nahm ich eine beige Hose und einen Jeanshemd heraus, das silberne Steinchen am Kragen hatte. Ich stopfte es in meine Hose und wendete mich meinen Haaren zu.

Ich hatte lange, schwarze Haare, die ich offen ließ und mit dem Lockenstab frisierte.

Eine dezente Schminke war ausreichend.

Ich sah auf die Uhr und merkte, dass es kurz vor 15.oo Uhr war.

Schnell schnappte ich meine Tasche und die Lederjacke, die hinter meiner Türe war und rannte die treppen runter.

Ich zog noch meine hohen, schwarzen Schuhe in rekordschnelle an und warf mich aus dem Haus.

Als ich aufblickte sah ich Cem, der mich von oben bis unten musterte. Dies ließ mich etwas einschüchtern.

Nachdem er mit dem mustern fertig war, fing er an zu lachen. Es irritierte mich etwas und ich fragte ihn, wieso er lachte.

"Partner-Look war heute wohl nicht geplant, was?"

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