Elyna fand recht schnell heraus, weshalb der Dunkle Lord ihr das Todesser-Armband geschenkt hatte. Er konnte sie damit zu sich rufen.
Wenn also mal wieder einer seiner Anhänger verletzt war, aktivierte er den Zauber, der auf Elynas Armband lag, wodurch dieses schlagartig heiß wurde. Elyna ließ sich dann einfach von ihrer Sehnsucht nach Rabastan leiten und lernte somit immer mehr alte Anwesen der reinblütigsten Familien kennen. Lestrange Manor gefiel ihr trotzdem am besten.
Obwohl der Dunkle Lord sie nun willkürlich rufen konnte und sie diesem Ruf vorsichtshalber immer nachkam, besuchte sie des Öfteren auch ohne Grund die Todessertreffen. Am Anfang hatte sie noch darauf geachtet, dass sie erst ankam, wenn nichts wichtiges mehr besprochen wurde, aber schon kurz darauf platzte sie ganz bewusst in eines der Treffen hinein. Sie testete ihre Grenzen beim Dunklen Lord aus und merkte überrascht, dass diese sehr strapazierfähig waren.
Ihr wurde nun immer öfter ein Platz frei gehalten. Zuerst einer am Ende des Tisches, dann einer in der Mitte bei Rabastan. Kurz vor den Sommerferien saß sie gemeinsam mit Josec direkt neben dem Dunklen Lord. Rabastan besetzte den Stuhl auf ihrer anderen Seite, Severus war ebenfalls nicht allzu weit entfernt.
Elyna verstand sich gut mit den anderen Todessern, auch wenn dieser Umstand sie ein wenig überraschte. Bis Bellatrix ihr eines Tages den Grund dafür verriet, weshalb die Todesser sie so höflich und respektvoll behandelten.
"Es liegt an deiner Verbindung zum Dunklen Lord", sagte die Schwarzhaarige, während Elyna verdutzt einem Todesser hinterhersah, mit dem sie noch nie zuvor geredet und der ihr dennoch gerade lächelnd einen schönen Tag gewünscht hatte.
"Wie meinst du das?", fragte sie stirnrunzelnd.
Bellatrix hakte sich bei ihr ein und zog sie langsam aus dem Raum hinaus. "Dir fällt das natürlich nicht auf, aber der Dunkle Lord ist wesentlich besser gelaunt, wenn du da bist. Zumindest verteilt er dann nicht so viele Folterflüche. Einmal, als du nicht da warst und Josec wegen der Nachwirkungen eines Aurorenangriffs das Bett hüten musste", flüsterte Bellatrix verschwörerisch, "hat er jedem seiner Anhänger einen Crucio aufgehalst. Ohne Grund! Normalerweise bestraft er nur, wenn man einen Auftrag vergeigt, aber an diesem Tag... Beim nächsten Treffen wart ihr beide wieder da und der Dunkle Lord hat sich wieder ganz normal verhalten."
Elyna musste diese ganzen Informationen erst einmal verdauen.
Sollte das etwa bedeuten, dass dem Dunklen Lord mehr an seinen Kindern lag als er zugeben wollte?
Bellatrix plapperte munter weiter. "Ich denke nicht, dass außer mir jemandem die Verbindung zwischen eurer Abwesenheit und seiner Aggressivität aufgefallen ist, höchstens vielleicht Severus. Die meisten Todesser sind nicht gerade die hellsten Birnen am Leuchter." Sie kicherte kurz, bevor sie wieder ernst wurde. "Allerdings glaube ich auch, dass dem Dunklen Lord sein Verhalten nicht bewusst ist. Er scheint euch zu mögen - dich und deinen Bruder - aber er nimmt es vermutlich nicht so wahr."
Bellatrix fragte nicht, weshalb der Dunkle Lord die Zwillinge unbewusst bevorzugte und Elyna war ihr dafür dankbar. Sie war sich nämlich selbst nicht so sicher, was sein Verhalten bedeuten könnte.
Lag es daran, dass sie seine Kinder waren? Elyna bezweifelte das stark. Der Dunkle Lord war einfach niemand, der väterliche Gefühle hegte.
Vielleicht war es die Ähnlichkeit der Zwillinge zu ihrer Mutter. Soweit Elyna wusste, hatte der Dunkle Lord sie einst wirklich geliebt. Vielleicht spürte er noch einen Rest dieser Gefühle. Oder er wollte sich nicht mit der Schuld belasten, die Kinder zu ignorieren, die Lyanna ihm einst hinterlassen hatte.
Die einfachste Erklärung wäre wohl, dass die Geschwister unglaublich talentiert waren und ihm bei seinen Plänen äußert hilfreich zur Seite stehen konnten. Es wäre kontraproduktiv, wenn er ihre Stärke zu unterdrücken versuchte, damit sie sich ihm unterwarfen.
Elyna beschloss, dass sie im Zweifelsfall die letzte Theorie vertreten würde. Alles andere war schlicht und einfach zu unrealistisch.
Es war ein normaler Tag im Juli, Elyna fuhr gerade mit dem Bus zu Remus. Sie verspürte keine plötzlichen Schmerzen, die nur von Rabastan oder Josec kommen konnten, auch ihr Armband blieb kalt. Dennoch hatte sie von einem Moment auf den anderen das dringende Bedürfnis, an der momentan stattfindenden Todesserversammlung teilzunehmen. Sie hatte eigentlich nicht hingehen wollen, weil sie Remus in letzter Zeit ziemlich vernachlässigt hatte, aber dieses eigenartige Gefühl in ihrer Herzgegend sagte ihr, dass es wichtiger war, dieser Versammlung beizuwohnen.
Sie sah sich kurz um, doch da außer ihr niemand im Bus saß, konnte sie ohne Probleme zum Anwesen der Malfoys apparieren. Sie stürmte den langen Kiesweg entlang und durch das schmiedeeiserne Tor, das Lucius seit ihrem letzten Ausraster einfach offen stehen ließ. So dumm, in das protzige Anwesen einzubrechen, war ohnehin niemand.
Ein Hauself öffnete Elyna die Tür und verbeugte sich. Die Schwarzhaarige hielt kurz inne, dann strich sie ihm mit einem Finger über eines seiner langen Fledermausähnlichen Ohren. Sie hätte fast angefangen zu kichern wie ein Schulmädchen, als es unter ihrer Berührung hin- und herschlabberte.
Der Elf starrte sie einfach nur an, Ehrfurcht und eine gewisse Angst lagen in seinen Augen.
"Wie heißt du?", fragte Elyna ihn, während sie ihre dünne Jacke auszog und einem anderen Elfen übergab.
"D-Dobby, Miss", stotterte er und verbeugte sich gleich nochmal.
"Misses", verbesserte sie ihn. "Mein Name ist Elyna Lestrange, merk ihn dir. Kannst du mir sagen, ob heute etwas Besonderes bei der Versammlung geplant ist?"
Dobby schien sich bei ihren ersten Worten gerne erhängen zu wollen, doch er beantwortete ihre Frage gewissenhaft. "Der Cousin von der Herrin Narzissa Malfoy wird heute in den Kreis der Todesser aufgenommen, Mrs Lestrange. Die übrigen Anwärter, die dieses Jahr die Schule beendet haben, müssen sich erst beweisen, aber weil der junge Mr Black so viele Empfehlungen bekommen hat, soll er bereits heute das Dunkle Mal empfangen."
Elyna stürmte los, noch bevor Dobby seinen Satz beendet hatte. Sie stieß die großen Türen des Hauptsaals auf, in dem die Todesserversammlungen normalerweise stattfanden, und sah sich dem üblichen Bild gegenüber. Der lange Holztisch war vollständig besetzt mit Todessern, lediglich zwei Stühle waren noch frei - einer in der Mitte neben Mulciber und einer am Ende des Tisches neben dem Dunklen Lord. Elyna verneigte sich kurz, bevor ihr Blick zu Regulus huschte, der vor dem Dunklen Lord kniete und in weiser Voraussicht bei ihrer Ankunft nicht den Kopf gehoben hatte. Sie beruhigte ihre Atmung und ging gemächlich zu ihrem Platz gegenüber dem ihres Bruders, um sich hinzusetzen.
"Wolltest du der Versammlung heute nicht fernbleiben?", fragte der Dunkle Lord ein wenig missmutig, weil seine Schlange Nihyara inzwischen offen Elyna bevorzugte, indem sie sich auf ihrem Schoß zusammenrollte. Manchmal legte sie sich auch auf ihre Schultern, allerdings schien sie heute einen ihrer ruhigeren Tage zu haben.
Elyna warf einen Blick auf Regulus. "Ich lasse es mir doch nicht entgehen, einen meiner engsten Freunde im Kreise der Todesser willkommen zu heißen."
Der Dunkle Lord sah sie lange an, bevor sich seine roten Augen auf den Schwarzhaarigen richteten. "Mir scheint, du hast die richtigen Kontakte, um schnell in meinen Reihen aufzusteigen, Regulus." Er bedeutete ihm aufzustehen und ihm seinen linken Arm zu zeigen. Dann zog er seinen Zauberstab und richtete ihn auf die blasse weiche Haut.
Elyna mochte die Zeremonie zum Empfangen des Dunklen Mals nicht. Zum einen natürlich, weil sie selbst einen Teil des Schmerzes spürte - zumindest bei Rabastan, Josec, Severus und Regulus. Zum anderen, weil sie es nicht leiden konnte, ihren Freunden dabei zuzusehen wie sie unter dem Mal litten.
Die Zeremonie war relativ schnell vorbei, Regulus verneigte sich ehrfürchtig und setzte sich auf den freien Platz neben Mulciber. Elyna lächelte ihm zu, bevor sie ihre Aufmerksamkeit auf den Dunklen Lord richtete, der sich gerade über die Auroren aufregte, die seinen Plan zur Infiltration des Ministeriums momentan gehörig auf den Kopf stellten. Sie hatten einen niederen Todesser überzeugt, gegen den Dunklen Lord zu agieren und leider hatte er ihnen einiges berichten können, bevor Josec ihn in die Finger bekommen hatte. Der Todesser hatte einige Spione des Dunklen Lords im Ministerium entlarvt, wodurch sich sein Plan zur Machtübernahme ein wenig verzögerte.
Elyna hörte aufmerksam zu, während die verschiedenen Informanten ihre Version der Geschichte darlegten.
Letztendlich lief es eigentlich nur darauf hinaus, dass jeder von ihnen bestätigte, dass der übergelaufene Todesser kaum Informationen besessen hatte und dadurch nur ein paar der unbedeutenderen Spione festgenommen worden waren. Der Plan würde sich also lediglich um ein paar Wochen verzögern.
Nachdem der Dunkle Lord das Treffen beendet hatte, küsste Elyna Rabastan schnell auf die Wange, schob Nihyara mit einem entschuldigenden Zischen von ihrem Schoß, klopfte Regulus kurz auf die Schulter und verschwand dann aus dem Anwesen. An der Tür reichte Dobby ihr ihre Jacke und verneigte sich tief vor ihr. "Auf Wiedersehen, Mrs Lestrange."
"Bis bald, Dobby", grinste sie den Hauselfen an und eilte die Stufen hinab und den Kiesweg entlang bis sie die Appariergrenze passierte. Sie mochte es, "Mrs Lestrange" genannt zu werden. Obwohl sie den Namen noch nicht lange trug, hatte sie das Gefühl, er wäre wie für sie gemacht.
Elyna schob die Gedanken an den Hauselfen beiseite und konzentrierte sich auf Remus' Wohnung, im nächsten Moment apparierte sie bereits.
Sie warf ihre Jacke über den klapprigen Kleiderständer, der jede Sekunde zusammenzubrechen drohte, und pfefferte ihre Schuhe ins Schuhregal, bevor sie sich auf den Weg ins Wohnzimmer machte. Da sie Remus dort nicht fand, warf sie einen kurzen Blick ins Schlafzimmer und ging dann in die Küche.
"Bin wiede- Sirius?" Elyna blieb überrascht im Türrahmen stehen und besah sich das Bild, das sich ihr bot. Auf dem kleinen Küchentisch standen zwei dampfende Tassen, einmal Melissentee, einmal Kakao. Remus und Sirius saßen auf zwei verschiedenen Stühlen, hatten sich aber zueinander gebeugt und umarmten sich in einer sehr seltsamen und für Remus äußerst schmerzhaft aussehenden Position. Sirius' sturmgraue Augen war trüb und leicht gerötet.
Bei Elynas plötzlichem Auftritt trennten die beiden "Kerle" sich hastig. Remus trank einen Schluck von seinem Kakao und verbrannte sich die Zunge. Mit einem äußerst unmännlichen Schrei sprang er auf und ließ sich kaltes Wasser in den Mund fließen, nachdem er dreimal auf den Wasserhahn geschlagen hatte. Das Ding funktionierte sonst nicht.
Sirius zog betont unauffällig die Nase hoch, musste dabei jedoch husten und nahm nach zwei Minuten mehr oder weniger dankbar das Taschentuch an, das Elyna ihm reichte.
Sie setzte sich auf einen hässlichen Hocker und sah den Ehemann ihres Bruders auffordernd an. Gleichzeitig schob sie die Tasse Melissentee näher zu ihm heran. "Also, was ist los?"
Sirius machte eine wegwerfende Handbewegung. "Ach, halb so wichtig."
Elyna schnaubte. "Also hat deine trübselige Stimmung nichts damit zu tun, dass Regulus heute das Dunkle Mal erhalten hat?"
Sirius riss den Kopf herum und starrte Elyna an. "Was? Woher...?" Sein Blick fiel auf ihren linken Unterarm, den sie daraufhin grinsend entblößte, um ihm die fast weiße Haut zu zeigen.
"Ich bin keine Todesserin", stellte sie klar. "Aber ich habe dennoch gewisse Privilegien in diesen Kreisen. Ich war dabei, als Regulus das Zeichen empfangen hat", erklärte sie weiter.
Sirius ließ den Kopf hängen. "Also wirklich", murmelte er. "Er hat es wirklich durchgezogen."
Elyna nickte. "Unterschätze niemals den Wert der Freundschaft." Und der Liebe, fügte sie in Gedanken hinzu, sprach es jedoch nicht aus.
Sirius seufzte tief, dann lehnte er sich auf seinem Stuhl zurück und starrte zur Decke hinauf. "Mein kleiner Bruder ist ein Todesser", lachte er leise, doch es war kein fröhliches Lachen, sondern eines voller Verzweiflung und Selbsthass.
Elyna sagte nichts, ließ ihn einfach reden.
"Ich hätte besser auf ihn aufpassen müssen", flüsterte er leise. "Aber anstatt darüber nachzudenken, was mein Verhalten für Folgen für ihn haben könnte, habe ich nur mein eigenes Wohl und mein eigenes Ziel vor Augen gehabt. Wenn ich für ihn da gewesen wäre, hätte sein Weg ihn vielleicht in eine andere Richtung geführt." Er lachte erneut, bevor er flüsterte: "Ich bin ein wirklich furchtbarer Bruder."
Elyna trat ihm kräftig vor das Schienenbein und war regelrecht erleichtert, den Schmerz in seinen Augen zu sehen, der den Selbsthass und die Verzweiflung verdrängte. "Du hättest nichts tun können", sagte sie, bevor er anfing zu meckern. "Regulus hat diesen Weg für sich gewählt und jetzt ist es ohnehin zu spät. Das einzige, was du jetzt noch für ihn tun kannst, ist, für ihn da zu sein, wenn er dich eines Tages braucht. Stoß ihn nicht von dir, weil er deiner Meinung nach den falschen Weg eingeschlagen hat. Unterstütze ihn bis er das selbst versteht! Oder bis er dir zeigt, dass er mit seinem Weg glücklich ist. Tust du es nicht, wirst du es eines Tages bereuen, Sirius!"
Der Braunhaarige sah sie lange an, doch schließlich nickte er. "Gut, ich werde für ihn da sein, wenn er mich braucht. Aber ich kann ihn nicht unterstützen, wenn er mich nicht lässt, wenn er mir nicht vertraut. Und ich fürchte, die Chance dafür habe ich bereits verstreichen lassen." Elyna wollte bereits ansetzen, etwas zu sagen, als Sirius die Hand hob und sie daran hinderte. "Deswegen bitte ich dich, Elyna: Solange ich nicht auf meinen Bruder aufpassen kann, würdest du diese Aufgabe bitte übernehmen?"
Elyna fühlte sich ein bisschen überrumpelt, doch sie brachte ein Nicken zustande und Sirius lächelte erleichtert.
"Danke."
In den darauffolgenden Tagen suchte Elyna in beinahe jedem Buch, das in der Bibliothek in Lestrange Manor stand, nach dem Zauber, von dem sie vor einigen Jahren mal gelesen hatte. Damals hatte sie sich nicht allzu sehr dafür interessiert, deswegen wollte sie ihn unbedingt nachschlagen. Dieses Unterfangen erwies sich jedoch als schwieriger als gedacht.
Sie hatte bereits die Schnauze voll von Buchstaben jeglicher Art, als sie am neunten Tag nachdem sie angefangen hatte zu suchen, endlich fündig wurde.
Jubelnd sprang sie durch die Bibliothek, las sich jedes Wort dreimal durch und kontaktierte dann Regulus. Der Schwarzhaarige war überhaupt nicht begeistert, mitten in der Nacht in Lestrange Manor anzutanzen. Er kam über den Kamin, hatte die Hose falsch herum an und unglaublich schlechte Laune. "Kannst du mir bitte mal verraten, weshalb du mich halb zwei in der Früh aus dem Bett wirfst und hierher zitierst?", knurrte er Elyna an.
Sie grinste nur breit. "Ich möchte gerne einen Zauber ausprobieren und du bist der perfekte Kandidat dafür", log sie und nahm schnell seinen Zauberstab an sich. "Keine Sorge, es dürfte nichts schief gehen."
Sie hob bereits den Zauberstab, wartete allerdings bis Regulus ihr mit skeptisch hochgezogenen Augenbrauen zunickte. Während sie den äußerst komplexen Zauber sprach, wanden sich silberne und goldene Fäden aus Licht um den Schwarzhaarigen, der ganz fasziniert dem Schauspiel zusah. Es erleichterte Elyna, dass er nicht ihren Worten lauschte. Er würde die Wirkung des Zaubers also erst bemerken, wenn es längst zu spät war.
Elyna sprach das letzte Wort, schwang ein letztes Mal ihren Zauberstab und sah den Fäden aus Licht dabei zu, wie sie langsam verblassten.
"Hat es funktioniert?", fragte Regulus neugierig.
Elyna lächelte ihn an, eine Mischung aus Traurigkeit und Liebe in den Augen. "Ja", sagte sie mit brüchiger Stimme, dann räusperte sie sich. "Du kannst jetzt gehen. Danke für deine Hilfe."
Regulus legte kurz den Kopf schief und sah sie nachdenklich an, dann zuckte er mit den Schultern, verabschiedete sich und verschwand im Kamin.
Elyna ging ausgelaugt und erschöpft zurück in Rabastans Zimmer. Sie hatte keinen Nerv dazu, sich umzuziehen und legte sich einfach so wie sie war neben ihren Ehemann. Er schlief bereits, doch als ihr Körper versehentlich seinen berührte, schlossen sich seine Arme um sie und zogen sie näher zu ihm heran. Sie war froh über den Halt, den er ihr gab, obwohl er es nicht mitbekam. Elyna kuschelte sich noch näher an ihn heran und war einfach glücklich darüber, ihn bei sich zu haben.
