Elyna stieg an der passenden Bushaltestelle aus und machte sich auf den Weg zu Remus' Wohnung.
Langsam.
Sehr langsam.
Unterwegs hielt sie immer wieder an, sah zwei Hunden dabei zu, wie sie sich um einen Knochen stritten, streichelte einer herumstreunenden Katze über das flohverseuchte Fell und hörte eine Weile einem Straßenmusiker zu, der mit seiner Gitarre Lieder von Abba zum Besten gab. Sie warf etwas Muggelgeld in seinen Koffer, bevor sie sich dazu zwang, endlich weiterzugehen.
Es war schon dunkel, als sie schließlich vor dem heruntergekommenen Wohnhaus stehen blieb und das Klingelschild anstarrte, auf dem in ihrer Handschrift "Remus Lupin" stand.
Er war damals kurz nach einem heftigen Vollmond in die Wohnung im dritten Stock eingezogen und weil seine Hände nicht taten, was er von ihnen wollte, hatte er Elyna darum gebeten, seinen Namen auf einen Zettel zu schreiben. Sie hatte ihm den Gefallen getan.
"Jetzt habe ich immer einen Grund, mich zu freuen, wenn ich nach Hause komme", hatte er grinsend gesagt und seine Hände hatten ganz plötzlich aufgehört zu zittern.
Elyna lächelte bei dieser Erinnerung. Bevor sie der Mut verlassen konnte, kramte sie hastig ihren Schlüssel aus der Jackentasche und schloss die Haustür auf. Sie ging die drei Treppen so langsam hoch wie noch nie zuvor und war bei jedem Absatz drauf und dran, doch noch umzukehren und zurück zu Rabastan zu gehen.
Sie tat es nicht.
Schließlich hatte Elyna auch die letzte Stufe überwunden, schloss Remus' Wohnung auf und betrat den kleinen Flur, bevor sie die Tür hinter sich schloss.
Ein Blick zum Schuhregal und zum Kleiderständer bestätigte ihr, dass Remus zu Hause war. Sie hörte ihn in der Küche herumhantieren.
Eine Welle von Dankbarkeit durchflutete Elyna auf einmal. Remus' letzter Auftrag bei den Werwölfen - er sollte sie überzeugen, sich Dumbledore anzuschließen oder zumindest neutral zu bleiben - war kläglich gescheitert. Deshalb war er dem Dunklen Lord und seinen Anhängern kein Dorn im Auge und somit auch nicht in unmittelbarer Gefahr.
Elyna zog ihre schwarzen Schuhe aus und hängte den langen Mantel an den Kleiderständer, ihren Slytherinschal legte sie auf die Kommode. Rabastan hatte es vor einigen Tagen geschafft, ein kleines Loch hineinzubrennen, nachdem er und Lucius ein paar zu viel über den Durst getrunken hatten, um die baldige Geburt des malfoy'schen Nachkommen zu feiern.
Barfuß schlich Elyna nun in die Küche, aus der bereits ein köstlicher Duft durch die ganze Wohnung wehte. Als sie jedoch an der Tür innehielt und Remus dabei zusah, wie er Fleisch in der Pfanne anbriet, runzelte sie irritiert die Stirn.
Remus machte Lasagne. Eine riesige Auflaufform voll mit Nudeln, Hackfleisch und Käse.
An sich klang das vielleicht nicht allzu bedrohlich, allerdings war Remus eine Art Stresskocher. Wenn er Lasagne machte, bedeutete das, dass er wütend war. Die Menge der Lasagne zeigte Elyna, dass er sehr wütend war.
Zaghaft klopfte die Schwarzhaarige an den Türrahmen, um auf sich aufmerksam zu machen. Remus warf ihr einen kurzen Blick zu, seine Augenbrauen zogen sich besorgniserregend eng zusammen. Kein Laut verließ seine Lippen, während er eine zusätzliche Schicht Käse über die Lasagne streute und die Auflaufform in den Ofen schob. Dann fing er an, die Arbeitsplatte zu schrubben und den Abwasch zu machen.
Elyna war sich nicht ganz sicher, was sein abweisendes Verhalten zu bedeuten hatte. Er schien wütend auf sie zu sein, aber sie wusste nicht so recht, weshalb. "Remus?", sprach sie ihn also einfach an. "Ist alles in Ordnung?"
Der Braunhaarige schnaubte nur angepisst, während er denselben Teller nun zum dritten Mal abwusch.
"Was ist denn los?" Elyna war ein paar Schritte in die Küche hineingetreten und beobachtete den Werwolf besorgt.
"Was los ist?!", fauchte Remus auf einmal aggressiv. Er wirbelte herum, verspritzte dabei Spülwasser in der ganzen Küche. Wütend baute er sich vor Elyna auf, die von seinem plötzlichen Verhalten zwar überrascht war, sich jedoch nicht einfach so einschüchtern ließ. "Vielleicht habe ich ja einfach schlechte Laune, weil meine Freundin mich mal wieder versetzt hat? Weil sie dieses Mal nicht einmal Bescheid gesagt hat, dass sie später kommt?!"
Remus hatte sie noch nie angeschrien, diese Erfahrung war demnach völlig neu für Elyna. Sie war ein wenig überfordert mit der Situation.
Stimmt schon, sie hatte die Treffen mit Remus vor allem in den letzten Tagen immer wieder abgesagt oder verschoben. Sie hatte einfach nicht gewusst, wie sie es ihm sagen sollte. Genau genommen wusste sie es noch immer nicht.
Heute hatte ihr Zuspätkommen jedoch einen anderen Grund.
"Es ist immer dasselbe!", redete Remus einfach weiter, seine Augen schienen Funken zu sprühen. "Du sagst, du willst dich mit mir treffen, weil du mich vermisst und wir uns schon lange nicht mehr gesehen haben und im nächsten Moment erklärst du mir, du kannst nicht herkommen, weil Rabastan dich braucht. Oder du ihn." Remus holte rief Luft, die Wut schien dabei ein wenig zu entweichen. Er trat einen Schritt zurück und sah Elyna zutiefst enttäuscht und verletzt an. "Ich weiß ja, dass ich nur deine Nummer drei bin und niemals vor Rabastan oder Josec kommen kann, aber du könntest dich wenigstens-"
"Vier", unterbrach Elyna ihn, sich innerlich einen Narren schimpfend. Das hier war der denkbar ungünstigste Moment, um ihn einzuweihen, doch sie hörte nicht auf ihren Kopf, der ihr sagte, dass sie bloß still sein sollte. Sie hörte auf ihren Bauch. "Du bist nur Nummer vier."
Remus starrte sie einige Sekunden lang ungläubig an, bevor sein Blick sich schlagartig verfinsterte. "Nummer vier! Wow, soll mich das jetzt beruhigen?! Wer kommt denn noch vor mir? Narzissa? Oder Snape?" Er schnaubte wütend. "Vermutlich ist es Lord Voldemort, den du seit einiger Zeit zu vergöttern scheinst! Weißt du, Elyna, ich habe einfach keine Lust mehr", seine Stimme war plötzlich furchtbar leise, seine ganze Haltung sackte in sich zusammen, Traurigkeit klagte sie aus seinen moosgrünen Augen an. "Ich verstehe, dass ich nicht der wichtigste Mensch in deinem Leben bin, aber das hier", er deutete auf sich selbst und Elyna, "funktioniert so einfach nicht." Er schien noch mehr sagen zu wollen, doch er ließ es bleiben, wandte sich um und stürzte sich wieder auf den Abwasch.
Elyna blieb mitten in der Küche stehen und fühlte sich so allein wie noch nie zuvor. Einsamkeit ergriff ihr Herz und die stets darauffolgende Sehnsucht nach Rabastan zog sie fort von Remus. Sie wollte sich gerade umdrehen, ihren Tränen freien Lauf lassen, als ihre Hand wie automatisch zu ihrem Bauch wanderte und dort liegen blieb. Der Gedanke daran, weshalb sie heute hergekommen war, ließ sie ihre Schultern straffen und standhaft bleiben.
Sie ging zu einem der Schränke, holte zwei Teller heraus, Messer, Gabeln und Gläser. Nachdem sie den Tisch gedeckt hatte, stellte sie sich neben Remus und trocknete stumm das Geschirr ab, das er ihr hinhielt. Sie arbeiteten in einvernehmlicher Stille, wussten beide nicht, wie sie angemessen auf Remus' Ausbruch reagieren sollten.
Schließlich holte der Werwolf die Lasagne aus dem Ofen und stellte sie auf den kleinen Tisch. Sie taten sich jeweils etwas auf ihre Teller und setzten sich einander gegenüber hin.
Remus begann zu essen, Elyna stocherte nachdenklich in der Lasagne herum. "Du hast gesagt, es funktioniert nicht", sagte sie schließlich und sah ihn dabei nachdenklich an.
Remus erwiderte nichts, hörte aber zumindest auf zu essen. Sein Blick blieb auf seinen Teller gerichtete.
"Dann sag mir bitte, was du dir von mir wünschst, damit ich es besser machen kann."
Überrascht sah der Werwolf zu Elyna auf.
"Was?", fragte sie und lächelte leicht. "Zu einer Beziehung gehören zwei Menschen und ich finde, bisher habe ich keine besondere Leistung für uns erbracht. Da du mit der jetzigen Situation unzufrieden zu sein scheinst, bin ich bereit, etwas an meinem Verhalten dir gegenüber zu ändern. Ich muss nur wissen, was dich stört, Remus. Ich kann keine Gedanken lesen. Zumindest will ich es nicht", fügte sie schnell hinzu, immerhin beherrschte sie durchaus Legilimentik. Allerdings wandte sie es nicht bei ihren Freunden und ihrer Familie an, mal abgesehen davon, dass Remus ein ganz passabler Okklumentiker war.
"Ist das... dein Ernst?", fragte der Braunhaarige vorsichtig nach. "Du... Du willst wirklich noch mit mir zusammen sein?"
Elyna nickte. "Natürlich. Auch wenn es manchmal nicht so wirkt, ich liebe dich, Remus."
Er lächelte sanft und schob langsam seine Hand über den Tisch, um nach ihrer zu greifen. Sie erwiderte die Geste. "Also, was stört dich an unserer Beziehung?"
Remus stocherte mit der freien Hand in seiner Lasagne herum und stotterte nervös: "Naja, es wäre schön, wenn... also, du musst natürlich nicht... ich verstehe vollkommen, wenn dir das zu viel wird... aber es würde mich halt freuen... und wir könnten uns öfter sehen... aber das heißt nicht, dass ich dich zu irgendetwas zwingen will! Ich fände es nur... schön, wenn du... also, wirklich nur, wenn du willst..."
"Remus", unterbrach sie ihn sanft. "Ich verstehe kein Wort von deinem Gebrabbel. Sag mir einfach, was du willst."
Er sah von seiner Lasagne auf und seine moosgrünen Augen bohrten sich regelrecht in ihre, während er entschlossen sagte: "Ich möchte, dass du bei mir wohnst." Schon im nächsten Moment überkam ihn die Unsicherheit erneut. "Ich meine, nur wenn du willst", fügte er hastig hinzu.
Elyna drückte seine Hand und lenkte somit seine Aufmerksamkeit wieder auf sich. "Ich würde gerne bei dir einziehen", sagte sie lächelnd.
"Wirklich?" Remus schien so erstaunt und überwältigt, dass Elyna unwillkürlich grinsen musste.
"Ja, ich bin gerne bei dir und außerdem ist der Weg mit dem Bus nicht so weit."
Remus blinzelte und zog fragend eine Augenbraue hoch.
"Von meiner Arbeit zu dir ist der Weg kürzer als von meiner Arbeit zum Lestrange-Anwesen", fügte sie also hinzu.
"Wenn dir der Weg zu weit ist, kannst du doch apparieren?", fragte Remus irritiert.
Elynas Lächeln verblasste ganz langsam und sie zog ihre Hand zurück. Jetzt kam der Moment der Wahrheit. "Es gibt da etwas, das ich dir sagen muss", sprach sie leise und eher zu ihrem Teller als zu Remus.
Der Braunhaarige schaute sie besorgt an. "W-Was denn?", fragte er vorsichtig nach, als sie nicht weiterredete.
"Ich habe ja vorhin gesagt, dass du nicht mehr meine Nummer drei sondern Nummer vier bist", fing sie also an und wusste bei Remus' Gesichtsausdruck sofort, dass das der falsche Einstieg war. "Jedenfalls gibt es seit kurzem eine neue Nummer eins. Jemand, der mir wichtiger ist als du, Josec und Rabastan zusammen."
Remus' Augenbrauen zogen sich immer weiter zusammen, auf seiner Stirn bildeten sich steile Falten, die Elyna eindeutig sagten, dass er nicht glücklich über den Gesprächsverlauf war. "Und, wer ist der Glückliche?", knurrte er zwischen zusammengebissenen Zähnen.
Elyna schluckte kurz. "Ich habe noch keinen Namen. Ich weiß ja noch nicht einmal, ob es ein Junge ist."
Remus starrte sie nur hochgradig verwirrt an, sie konnte sein Gehirn regelrecht rattern hören. Doch erst als sie vorsichtig ihre Hand auf ihren Bauch legte, weiteten sich seine Augen verstehend und... panisch. Ruckartig sprang er auf, stieß dabei seinen Stuhl um und wich vor Elyna zurück. "Nein", hauchte er. "Sag, dass das nicht wahr ist!"
Elyna unterdrückte jede eventuell aufsteigende Träne - sie war eine Slytherin, sie weinte nicht in der Öffentlichkeit. "Doch", sagte sie mit fester Stimme. "Ich bin schwanger."
Remus sog scharf die Luft ein. "Ist... Ist es von... von mir?"
Zorn blitzte in Elynas Augen auf. "Natürlich ist es von dir!", fauchte sie den Werwolf an. "Was glaubst du, mit wie vielen Männern ich schlafe?!" Sie beruhigte sich wieder ein bisschen, während Remus noch immer in einer Ecke der Küche stand und sich nicht von der Stelle bewegte. "Offiziell ist es natürlich Rabastans Kind", sprach sie weiter, ließ Remus nicht aus den Augen, "aber ich würde mir dennoch wünschen, dass du es gemeinsam mit mir aufziehst."
Remus trat erschrocken einen Schritt auf sie zu. "Du willst es behalten?", fragte er entsetzt.
Elyna zog ärgerlich die Augenbrauen zusammen, woraufhin der Braunhaarige automatisch wieder ein Stück zurückwich. "Natürlich behalte ich es! Ein Kind kann nichts für die Fehler und Komplexe seines Vaters."
Remus schüttelte unverständlich den Kopf. "Das hat doch nichts mit Fehlern oder Komplexen zu tun! Dieses Kind wird meine Gene in sich tragen! Das bedeutet, dass es im Schlimmstfall ein Werwolf wird. Willst du einem unschuldigen Kind wirklich diese Last und den Schmerz aufbürden, der mit jeder Verwandlung einhergeht?"
Elyna schüttelte den Kopf. "Das Kind wird kein Werwolf sein", widersprach sie ohne zu zögern.
"Woher willst du das wissen?"
Elyna sah den Braunhaarigen lange an, bevor sie antwortete: "Ich bin seine Mutter. Ich weiß es."
Remus blieb vor Überraschung der Mund offen stehen. Mehrmals setzte er an, etwas zu sagen, brach jedoch immer wieder ab. Schließlich hörte auch das auf und Schweigen breitete sich in der Küche aus.
Elyna erhob sich kopfschüttelnd. "Ich habe dich nicht nach deiner Meinung gefragt, ob ich das Kind behalten soll oder nicht. Ich wollte von dir wissen, ob du mir dabei hilfst, es aufzuziehen." Sie zögerte kurz, dann fügte sie hinzu: "Wer wäre besser dafür geeignet, einem potenziellen Werwolf beizubringen, welche Kaninchen man jagen darf und welche nicht, wenn nicht du?"
Remus zog eine Augenbraue hoch. "Ich dachte, das Kind ist kein Werwolf?"
"Ist es auch nicht", sagte Elyna sogleich. "Aber vielleicht hat es trotzdem an Vollmond manchmal das Bedürfnis, blutiges Fleisch zu essen. Oder es kann bei Neumond genauso schlecht schlafen wie du. Oder es weiß nicht, wie es mit seinem verschärften Gehör- und Geruchssinn umgehen soll." Elyna trat auf Remus zu, nahm seine Hand und sah ihm fest in die moosgrünen Augen. "Ich weiß nicht, wie man ein Kind aufzieht. Ich weiß nicht, ob es bei Kindern mit Werwolfgenen Besonderheiten gibt, auf die man achten muss. Ich weiß nicht einmal, ob es eine gute Idee ist, ein Kind in dieser Zeit zu bekommen. Aber ich weiß, dass ich es gerne versuchen möchte. Ich will mein Kind aufwachsen sehen, ich will mit ihm spielen, ihm zaubern beibringen und mich aufregen, wenn es zu spät nach Hause kommt. Ich liebe dieses winzige Wesen in meinem Bauch jetzt schon mehr als alles andere auf der Welt und ich würde sterben, damit es in einer friedlichen und glücklichen Zeit aufwachsen kann. Ich weiß nicht, ob ich diesen Krieg überlebe, aber mein Kind wird es auf jeden Fall! Ich werde nicht zulassen, dass irgendjemand ihm etwas antut, denn ich bin seine Mutter!" Elyna hatte sich stolz aufgerichtet, eine Hand auf ihrem Bauch, eine umklammerte Remus' Finger. "Ich möchte gerne, dass mein Kind einen Vater hat, auf den es sich verlassen kann, verstehst du? Ich möchte, dass du dieser Vater bist, Remus. Aber wenn du nicht dazu bereit bist, alles für dieses Kind zu geben, dann funktioniert das hier nicht." Sie benutzte seine Worte, verwendete sie gegen ihn, doch es war ihr egal. Alles, was noch wichtig war, war dieses winzige Wesen in ihrem Bauch.
Ganz vorsichtig streckte Remus eine Hand aus und strich über die Stelle, an der schon bald eine deutliche Wölbung von dem Kind in Elyna zeugen würde. Er lächelte leicht. "Ich werde nicht behaupten, dass ich besonders glücklich über deine Entscheidung bin, aber ich werde dich trotzdem nicht alleine lassen. Euch nicht alleine lassen. Vielleicht hat dieses Kind die falschen Gene und vielleicht kommt es zur falschen Zeit, aber du hast recht. Es kann nichts dafür, dass ich sein Vater bin und dass Krieg herrscht. Es ist völlig unschuldig und hat ein Recht dazu, sich in dieser verkorksten Welt selbst zu behaupten. Und bis dahin", er schaute Elyna liebevoll an, "passen wir auf es auf."
Die Schwarzhaarige weinte ein paar Freudentränen, während sie Remus um den Hals fiel und sich fest an ihn drückte.
Alles würde gut werden.
Sie würde dieses Kind aufwachsen sehen.
Sie würde mit ihm lachen, mit ihm weinen, es trösten und ihm eine Hand reichen, wenn es hinfiel.
Sie würde ihm helfen, in dieser verfluchten Welt zu überleben.
