Die Geschichte mit den Waffen

3.3K 213 131
                                        

Ratet mal welche schlaue Nuss alle ihre Technik zuhause vergessen hat und jetzt bei ihrem Vater ist? -Richtig, das wäre dann wohl ich...

Wie immer SCHREIBT MIR!

„Willkommen im Metall-Museum! Mein Name ist Lisa Snart und ich bin euer Guide heute. Bitte geht davor einmal durch die Sicherheitsschleuse.", wies die Brünette allen befehlshaberisch an. Dank einem Befehl von Mr. Harrington reihten sie sich davor sogar noch in einer Reihe auf, ehe sie passieren durften. Natürlich begann Flash.

Es lief alles gut. Keiner wurde angehalten beim Metalldetektor irgendwas abzugeben, doch dann kam Peter.

Sobald er den Detektor durchquerte, begann er überall zu piepsen und Lea sah total geschockt aus, als sie mit schnellen Schritten auf ihn zuging. „Alle Waffen raus! Aber sofort!", verlangte sie und Peter wurde verlegen. Sie hatten tatsächlich einen eigenen Alarm für Waffen. Das kam ungelegen. Seine Klasse versammelte sich schon um ihn herum und sah ihn neugierig an.

Also holte er einen tiefen Atemzug und zog ein Klappmesser aus seinem Schuh. Das gleiche machte er bei dem Anderen. Dann wurden jeweils vier der Ant-Man-Größen-Scheiben aus jedem Schuh geholt, dicht gefolgt von zwei undefiniertbaren Perlen. Bomben. Alles legte er sorgfältig nebeneinander auf den Tisch neben dem Detektor, wo der Monitor stand.

Danach waren die verschiedensten Messer aus seiner Hose dran. Auf 10 Stück kam Flash, der leise mitzählte. Aus seinen Hosentaschen zauberte er zwei kleine Handfeuerwaffen und aus seinem Gürtel zog er gleich 12 verschiedene Magazine. In seinen Hosenbund hatte er nochmal zwei andere Pistolen versteckt und zwei schmale Elektroschocker waren in seinem Shirt untergebracht.

Daraufhin folgten noch jeweils drei undefinierbare Objekte, die unter den T-Shirt Ärmeln an der Haut festgeklebt waren. Nur MJ konnte sie als Ampullen mit Lähmungs- und Giftgas identifizieren, und dann zog Peter noch jeweils einen dünnen Draht aus den Ohren.

Dann ging er noch einmal durch den Scanner und es piepte erneut.

Er sah erst einen Moment verwirrt aus, dann klärte sich sein Gesichtsausdruck und er wühlte in seinen Haaren herum, bis er schließlich eine kleine metallische Spinne dort fand. Karen's Körper. Auch sie setzte er vorsichtig zu all den anderen Sachen und ging noch einmal durch. Diesmal blieb zum Glück alles still und sie konnten endlich mit der Tour durch das Museum beginnen.

Die Tour war recht ereignislos. Flash schubste Peter einmal fast auf eine aufgestellte Axt, MJ musste dann Flash malen weil dieser so dumm dabei aussah und Mr. Harrington flogen die Ohrstöpsel raus, durch die er die ganze Zeit Rap gehört hatte, wie Abe zur Verwunderung und Belustigung Aller feststellte.

Doch dann mussten sie wieder durch einen Scanner um aus dem Gebäude zu kommen. Da gab es nur ein kleines Problem. Peter hatte sich total an die Null-Waffen-Im-Museum-Regel gehalten und sich sofort wieder neue Waffen aus Nanopartikeln geschaffen. Das heißt, er würde wieder piepen wie ein Wahnsinniger. Ja, das war doch super!

Also wieder das gleiche Prozendere wie am Anfang. Alle gingen nacheinander durch den Scanner, bei Keinem passierte etwas, und dann war wieder Peter dran. Wieder begann alles zu piepsen, und Lisa sah ihn genervt an. „Alle Waffen raus!", meinte sie genervt und Peter sah nicht minder genervt zurück. „Ich dachte, wir verlassen das Gebäude. Sie besitzen dann laut §159, Absatz 32c) kein Recht dazu, mir diese... Waffen wegzunehmen." (Erfunden, als ob ich sowas nachschauen würde)

Snart sah ihn böse an. „Okay, dann behalte sie eben. Aber nehm den Rest wieder mit und nehm nicht so viele Waffen mit!", riet sie ihm und scheuchte ihn mit einer Handbewegung aus dem Scanner. „Kann ja nicht jeder ne Goldpistole haben!", gab Peter nur murrend zurück, verzog sich dann aber tatsächlich um seine anderen Waffen und Karen zu holen.

Seine Klasse, die ihm mal wieder neugierig gefolgt war, sah ihm dabei zu, wie er alle ‚alten' Waffen auch wieder an seinem Körper befestigte. Peter machte das so unglaublich flink, dass manche Mühe hatten mit ihren Augen hinterherzukommen. Aber gut, Peter wurde von Natasha Romanoff trainiert, also was sollte man anderes erwarten?

Nach nur dreiundsiebzig Sekunden war Peter fertig und tippte sich zweimal auf Brusthöhe ans Shirt, doch anscheinend passierte nicht das, was er sich erhofft hatte, denn er runzelte die Stirn. Er zögerte einen Moment, dann zog er das Shirt hoch und schaffte es, seine gesamte Klasse zum aufkeuchen zu bringen. Warum, konnte aber keiner genau sagen. Vielleicht wegen dem stählernen Sixpack oder den unzähligen keinen und großen Narben. Oder wegen dem ARC-Reaktor, der mitten auf der durchtrainierten Brust thronte.

Das war Peter jedoch herzlich egal, denn er drehte den Reaktor aus seiner Fassung und legte diesen jetzt vorsichtig auf den Tisch. Dann holte er die kleine Metallspinne wieder aus seinen Haaren. „Karen, mach mal dort unten sauber!", befahl er seiner künstlichen Intelligenz und setzte sie vorsichtig auf seinem Brustkorb ab. „Geht klar, Peter. Welches Programm soll ich benutzen?", wollte sie wissen. „Das, Ich-verschrotte-deinen-Körper-wenn-du-nicht-sofort-anfängst-Mode!", knurrte Peter schlecht gelaunt und seine Spinne krabbelte sofort los. Karen hing dann doch irgendwie an ihrem Körper.

Was Peter dabei entgangen war, waren die erschrockenen, geschockten und verwirrten Gesichtsausdrücke seiner Klassenkameraden, die sich einfach nur fragten, was denn gerade dort abging. Aber gut, das sah man vermutlich auch nicht alle Tage, so einen Peter Parker, der mit einer Metallspinne redet.

Besagte Spinne krabbelte nach einer Minute wieder aus der Fassung im Brustkorb und seilte sich ab. Sobald sie auf dem Tisch war. begannen sich ihre Metallplättchen zu verschieben und sie wuchs mit rasanter Geschwindigkeit zu einem Menschen, der noch schnell von Peter einen Eimer hingehalten bekommen hatte, ehe sie sich erbrach. „Pah! Dieses scheiß organische Dingses dort drinnen!", schimpfte sie los.

„Peter stand geduldig daneben während sie weiter schimpfte, doch als er seinen Reaktor wieder an Ort und Stelle hatte, hielt er ihr den Mund zu und legte sie mit einem Judogriff auf den Boden. Dort wurde sie wieder zu einer kleinen Spinne, und krabbelte wieder in ihren Lieblingsplatz; Peters Haare. Sie waren aber einfach auch zu fluffig!

„Woher hat Parker all diese Waffen?", rief Flash neidisch aus und taxierte sein Leiblingsziel mit seinem ‚stechenden' Blick. „Ist halt so, wenn man das Kind der Avengers ist!", antwortete Peter gelangweilt und klopfte wieder auf seinen Reaktor. Diesmal funktionierte es offensichtlich, denn der ARC-Reaktor wurde kurz grün, ehe er wieder seine normale Farbe annahm.

Und schon sah man von den Waffen nichts mehr. Da war wieder nur noch Peter Parker, der keiner Fliege etwas zu Leide tun könnte. Und das machte ihnen noch mehr Angst als der Fakt, dass er quasi unbegrenzte Waffen hatte.

Irondad/Spiderson OSGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt