Panikattcke in der Klasse

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Warnung: Panikattacke

„Mr. Stark?", fragte May hektisch. „Was ist?", wollte der Superheld wissen. „Peters Schule hat angerufen. Er hat eine Panikattacke, und seine Sinne sind allem Anschein nach überladen und ich komm hier nicht weg. Können sie schauen?" „Natürlich!", rief er, und sprintete bereits zum Aufzug. „Danke!", bedankte sich Peters Tante und legte auf. Tony fuhr aufs Dach, und rief seine Rüstung zu sich. Sie umschloss ihn, und er flog los. „FRIDAY, volle Kraft voraus!", befahl er, und zischte davon. Er beeilte sich. Doch während des Fluges hatte er genug Zeit, um sich Sorgen um seinen Schützling zu machen. Was hatte Peters Panikattacke ausgelöst? Ging es ihm gut?

Erleichterung schlich sich auf sein Gesicht, als er Peters Schule sah. Das große, gepflegte Schulgebäude. Doch er beachtete es nicht. Übersah die staunenden Schüler, die auf ihn starrten, und sich fragten, was passiert sei. „FRI, orte Peter!", befahl er, und drosselte seine Geschwindigkeit. Dann folgte er dem dünnen Strahl, der ihn direkt zu Peter bringen würde. Ein großes Klassenzimmer, war sein Ziel.

Er flog durch ein offenes Fenster, und landete mit einem Knall. Alle Blicke wandten sich auf ihn, doch er ignorierte sie. Er stieg aus der Rüstung und eilte auf eine Schülertraube zu. Mitten in ihnen Peter. Er saß zusammengekauert auf dem Boden, mit den Händen auf den Ohren. Gespräche wurden laut. „Klappe halten!", bellte Tony, und es wurde still im Raum.

Per Gedanken steuerte er seine Rüstung zu sich, die in einer kleinen Tasche spezielle Kopfhörer und Sonnenbrille hatte. Er zog sie aus dem schwarzen Beutel und setzte sie Peter auf. Dann zog er die starke Sonnenbrille raus, und zog sie ihm ebenfalls an. Vorsichtig zog er Peter in seine Arme. Dieser zuckte zusammen, doch als er roch,wer es war, entspannte er sich ein wenig. „Peter... Alles gut!", flüsterte Tony eindringlich.

„Was ist passiert?", fragte er, und als jeder anfing zu antworten, hob er schnell die Hand. „Du im blauen Shirt, bitte.", befahl er, und der Junge begann: „Wir hatten Thanos durchgenommen, dann haben wir uns ein Video von ihrem Kampf angesehen, und er ist zusammengebrochen.", berichtete er, und Tony erbleichte.

Kein Wunder, dass Peter zusammengeklappt ist. Er wankte sich wieder seinem Schützling zu. „Hey...Peter!" Er entkrampfe die rechte Hand und legte sie sich aufs Herz. „Ich bin da. Alles ist gut. Keiner ist tot. Thanos kann keinen mehr was antun!" Eindringlich redete auf ihn ein. Und langsam entkrampfe er.

Er drehte sich, vergrub sein Gesicht im Pulli von Tony, und krallte sich fest. Sanft legte Tony seine Hände um ihn. Peter brauchte jetzt Halt. Um zu wissen, das alles gut ist. Das keiner Tod ist. Und dass jemand für ihn da ist, so wie er für ihn da ist, wenn er von Erinnerungen übermannt wird. Sanft begann Tony ihm über den Rücken zu streicheln.

„Alles ist gut, Peter!", flüsterte er. Zur Antwort kuschelte er sich näher an den Multimillionär. Dieser drückte ihn fest. „Na, Kid?", fragte er, doch dieser flüsterte nur: „Hell!" Sofort drückte Tony einen Knopf auf der Brille, und sie wurde komplett abgedunkelt. „So besser?", fragte er leise, und Peter nickte leicht.

Vorsichtig zog Tony Peter ganz auf seinen Schoß. „Was hältst du von einem Filmeabend bei mir im Tower?", fragte Tony, und bekam wieder ein Nicken. „Wollen wir gehen?", fragte er weiter. Wenn Peter ansprechbar war, war das gut. Dann war er nicht mehr in der Erinnerung gefangen. Wieder ein Nicken. „Willst du dich schwingen?", fragte er. „Nein!", flüsterte Peter. Dann zog er aus seiner Hosentasche seine Maske, und hielt sie Tony hin, der sie ihm anzog, damit er vor Wind und Helligkeit geschützt wurde. Ungeachtet der Anderen nahm Tony ihn auf den Arm, und bildete erst seine Rüstung um sich, dann eine spezielle um Peter, damit dieser mitfliegen konnte. Tony flog los, und hinterließ eine staunende Menge. „Wow!", stellte Ned fest, und drehte sich um. „Das war mal ne Vorstellung!"

Irondad/Spiderson OSGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt