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Nachdem ich meinen Freunden kurz und knapp alles erzählt habe, weiß ich einfach nicht mehr weiter. Was wird jetzt passieren? Werden sie es für sich behalten und mich unterstützen, kann ich weiterhin auf die Schule gehen, oder muss womöglich Mara die Schule wechseln? Was passiert mit ihrem Ex, geht er ins Gefängnis, bekommt er eine Strafe oder wird er uns womöglich veraten?" Wird man ihm glauben?" Vor meinen Augen spielen sich die verrücktesten Dinge ab, bis ich die wedelnde Hand vor meinem Gesicht bemerke. "Malia, bist du noch bei uns." kichert Lea. "Eh ja, tut mir leid." stammel ich. "Mach dir keine Sorgen, wir werden nichts sagen. Eigentlich ist es doch echt aufregend, außerdem scheinst du glücklich mit ihr zu sein. Also, alles gut Malia." meint Julia. Dankbar lächle ich sie an. "Du hättest es uns ruhig früher sagen können." schmunzelt Florian und haut mir spielerisch gegen den Arm. Daraufhin muss ich Lachen und die anderen fallen mit ein. Mara die alles still beobachtet hat, zieht mich jetzt in ihre Arme und drückt mich ganz fest. "Ich bin so froh dich zu haben." murmelt sie leise, dass nur ich es hören kann. "Ich auch." flüstere ich zurück und küsse sie sanft. "Leute, es ist schon spät. Ich muss nach Hause." meldet sich Tim plötzlich. Die anderen schließen sich im gleich an und so bleiben Mara und ich alleine zurück. "Möchtest...möchtest du heute vielleicht bei mir schlafen?" fragt mich Mara vorsichtig und schaut mich fragend an. "Ja, auf jedenfall." freue ich mich. In meinem Inneren ist gerade totales Chaos aber auf die glückliche Art. Hand in Hand verlassen wir also das Cafe und laufen die Straße entlang. Da es mittlerweile schon dunkel geworden ist, sind die ganzen Lichter an. Es ist wunderschön. Wir kraxeln also durch den Schnee und bewundern still die nächtliche Schönheit der Stadt. Bald kommen wir an einem mehrstöckigen Haus an. Wir betreten den Fahrstuhl und Mara drückt auf die 5. Plötzlich drückt sie mich an die Fahrstuhlwand und küsst mich energisch. Erschrocken darüber reagiere ich erst nicht, doch passe mich ihr dann an. Da endet es aber auch schon wieder, als die Fahrstuhltüren sich öffnen und ein Mann hereintritt. Die angespannte Atmosphäre zwischen Mara und mir scheint er fast zu spüren, da steigen wir endlich aus. Mara schließt eine der Türen auf und sobald wir drin sind, drückt sie mich gleich an die geschlossene Tür und fährt fort. Während wir uns immer intensiver, wilder küssen, ziehen wir irgendwie unsere Schuhe und Jacken aus und lassen alles achtlos dort liegen. Uns küssend laufen wir durch die Wohnung, dabei bemerke ich das Umfeld von mir nicht, sodass ich stolpere, bevor ich aber auf dem Boden lande, fängt Mara mich auf. Wir kichern daraufhin und führen dann unser intensives Vorspiel fohrt. Plötzlich schubst Mara mich nach hinten und ich lande in einem weichen,  großen Bett. Während sie mich nicht aus den Augen lässt, streift sie ihren Pullover und ihre Hose vom Körper. Mir klappt der Mund auf, beim Anblick ihres Körper. "Gefällt dir was du siehst?" raunt sie mir ein paar Sekunden später über mir, ins Ohr. Ich werde rot wie eine Tomate, doch sie sieht es nicht mehr, da sie wieder ihre Lippen auf meine gelegt hat.

Bittersüße LiebeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt