18

1.7K 55 0
                                        

Am nächsten morgen, wache ich von uns beiden zuerst auf. Ich beschließe in die Küche zu gehen und ein Frühstück vorzubereiten. Ganz leise und vorsichtig stehe ich auf, streife mir Unterwäsche und meinen großen Pullover über und schleiche dann aus dem Schlafzimmer. Da wir gestern Abend gleich ins Schlafzimmer gegangen sind, sehe ich Maras Wohnung zum ersten mal. Jetzt sehe ich auch die kleine Stufe, wegen der ich gestern gestolpert bin. Ich muss leise kichern beim Gedanken zurück. In der Küche schaue ich erstmal was Mara überhaupt da hat. ~Das ist aber nicht sehr viel.~ denke ich. Ich beschließe schnell belegte Brötchen zu kaufen, suche Maras Schlüssel und will schon die Wohnung verlassen, da bemerke ich das ich noch halb nackt bin. "Ups." schmunzel ich. Schnell und leise hole ich meine Hose aus dem Schlafzimmer und ziehe mich ordentlich an.

POV Mara

Als ich wach werde, ist es so verdächtig ruhig. Ich mache meine Augen auf. ~wo ist Malia? Habe ich das nur geträumt?~ Ich setze mich auf, doch auch ihre Klamotten sind verschwunden. Seufzend lasse ich mich zurückfallen. "Es hat sich so echt angefühlt." seufze ich und schließe nochmal meine Augen. Nach kurzer Zeit macht mein Magen sich bemerkbar. "Ist ja schon gut..." murmle ich und raffe mich langsam auf. ~Warum bin ich dann nackt...?~ frage ich mich, nachdem ich die Decke zurückgeschlagen habe. Schnell ziehe ich mir etwas über. Nachdem ich durch die ganze Wohnung gelaufen und auch hier niemand ist, lasse ich mich verwirrt auf die Couch fallen. Plötzlich wird die Türe aufgeschlossen. Neugierig schaue ich dort hin und sofort schlägt mein Herz schneller. ~Also war es doch kein Traum...~ "Hey, ich war Brötchen holen, ich hoffe es ist kein Problem, dass ich deinen Schlüssel genommen habe." begrüßt Malia mich. Ich gehe auf sie zu. "Nein, alles gut. Dankeschön." sage ich sanft und nehme ihr Kinn in die Hand und küsse sie sanft. "Wofür war der?" fragt sie. "Ist nicht so wichtig." schmunzle ich und schnappe mir ihre Hand. "Komm schon, ich habe Hunger." lache ich und gemeinsam laufen wir zum Tisch.

"Ich sollte jetzt gehen. Ich muss mit meiner Mutter reden." sagt Malia irgendwann und steht auf. "Pass auf dich auf, wenn was ist, ruf mich an. Oder warte ich bringe dich." beschließe ich und ziehe mich schnell komplett an.  Sie wartet schon an der Tür auf mich und gemeinsam verlassen wir die Wohnung. Im Aufzug erinnere ich mich an die gestrige Situation und muss leicht lächeln. "Was ist?" fragt Malia. "Ich musste grade an gestern denken." spreche ich sanft und sofort wird sie rot. Das sieht so süß bei ihr aus.

Bei ihr Zuhause, steigt sie aus dem Auto und winkt mir noch kurz. Ich bleibe dort stehen und warte. Nach einigen Minuten höre ich jemanden laut schreien und dann höre ich Malia. Erschrocken steige ich aus, da kommt sie schon auf mich zugelaufen. "Sie hat schon meine Sachen gepackt, sie schmeißt mich raus." schluchzt sie mir entgegen. Da sehe ich wie einige Taschen aus der Türe fliegen und auf dem Gehweg landen. "Lass dich bloß nie wieder hier blicken." schreit dann noch eine Frau, dann wird ne Tür geknallt und dann ist es ruhig.

Bittersüße LiebeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt