Wir saßen im schwarzen Jeep. Vor uns eine Schranke und ein kleines Haus, das dazu diente, Menschen zu überwachen die eintreten wollten.
Menschen wie wir. Denn Sherlock, John oder ich besaßen nach meinen Kenntnisse keine Eintrittsbefugnisse für eine streng geheime Militärbasis.
Deswegen benutze die ID seines Bruders Mycroft, der so gut wie für alles einen Zugang hat.
Wir parkten auf einen Sandweg, umgeben von großen Röhren und Stromästen, dessen Leitungen wie Fäden umher hingen.
Der Sandweg führte uns zum großen Gebäude vor dem ein Soldat mit schräger Mütze auf uns zu raste.
"Was ist passiert, sind wir in Schwierigkeiten?".
"Sind wir in Schwierigkeiten, Sir!", korrigierte ihn Sherlock.
"Ja Sir, Entschuldigen Sie, Sir".
"Sie haben uns erwartet?".
"Ihre ID wurde sofort übermittelt, Mr. Holmes. Corporal Lyons, Wachdienst. Gibt es denn ein Problem, Sir?".
"Nun ich hoffe nicht Corporal, ich hoffe nicht".
"Es ist nur das wir normalerweise keine Inspektionen haben, Sir".
"Ohne Vorankündigung schon". John zog sein Portmonee hervor und zeigte seine Daten. "Captain John Watson, fünfte Northumberland Füsiliere". Der Soldat salutierte.
"Und Sie sind?".
"Detective Inspector Lestrade". Ich zeigte ihm die gestohlene Dienstmarke von Greg.
In meinen Gedanken wappnete ich mich mit Ausreden, falls der Soldat "meine" Autorität anzweifeln sollte. "Ich bin hier im Auftrag von Mycroft Holmes".
Er beugte sich vor und begutachtete die Marke. Er nickte. "Natürlich Detective". Er wendete sich wieder an Sherlock. "Sir, Mayor Barrymore wird nicht erfreut sein, Sir. Er wird Sie drei sprechen wollen".
"Dazu fehlt uns die Zeit, wir wollen alles ansehen. Jetzt gleich". Der Soldat zögerte. "Das ist ein Befehl!".
"Natürlich, Sir. Folgen Sie mir, bitte".
Sherlock ratschte an der Seite des blauen Gebäudes die Schlüsselkarte seines Bruders durch. Wir alle standen angespannt dar und musterten, wie der Apparat ein grün-leuchtendes Signal ausstrahlte.
Auch der Soldat zog seine Karte durch den Apparat, die uns schließlich die robuste Tür öffnete.
"Guter Einfall", sagte Sherlock trocken.
"Danke, von denen habe ich sechs zuhause".
Er zuckte mit den Lippen. Unsere kleine Truppe stieg in den Fahrstuhl. Wie auch im gesamten Gebäude blendete uns ein kaltes, weißes Licht.
Ich betrachtete die vielen Knöpfe, die die tieferen Etagen anzeigten. Jedoch fuhren wir nur eine hinab. Ich schaute skeptisch.
Der Fahrstuhl hielt an. Ein großes weißes Labor erstreckte sich über 30 Meter. Neben uns drei menschengroße Käfige, indem ein Affe heftig kreischte und umher zappelte. "Wie viele Tiere werden hier gehalten?", fragte ich.
"Jede Menge, Mam".
"Schon welche entkommen?". Sherlock beobachte die Umgebung mit seinem Laserblick.
"Nein", sagte der Soldat belustigt. "Dazu müssten sie den Aufzug benutzen. So schlau züchten wir sie nicht".
"Außer man hilf ihnen dabei", murmelte der Consulting Detective.
Ein Professor mit grauen Haaren, kräftiger Statur und einigen Falten kam auf uns zu. Er wirkte etwas misstrauisch uns gegenüber.
"Und Sie sind?".
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An undefined Lovestory
FanfictionSherlock Holmes x Eeve Lestrade In dieser Geschichte geht es um die junge Assistentin Eeve Lestrade, die Dank ihres Stiefvaters (Greg Lestrade) in manchen Fällen mitwirken darf. Doch lange geht es nicht gut aus, als ein mysteriöser großer Mann und...
