Richard Brook

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"Mr. Holmes, ich verhafte sie wegen des Verdachts auf Entführung von Max und Claudette Bruel".

Sherlock streckte emotionslos seine Arme zur Seite, um sie mit Handschellen fesseln zu lassen.

John redete Greg ein ihn gehen zu lassen, doch er bleib stur und standhaft und befahl einen Beamten ihn runter zubringen.

Sherlock sagte uns nur es sei "okay". Nichts ist okay. Die Polizei glaubt ernsthaft er sei der Bösewicht hinter all den Märchen?

So dumm kann nicht einmal Donovan sein, doch offensichtlich hat sie soeben einen neuen Tiefpunkt erreicht.

Mit verschränkten Armen, beobachtete ich Sherlock, der ohne ein weiteres Wort nach unten lief. Mein Blick wanderte wütend zu Greg.

"Wie kannst du-".

"Misch dich nicht ein Eeve oder ich verhafte dich auch", drohend und mit erhobener Stimme zeigte er auf mich.

Überraschend schluckte ich, als er sich von uns abwand und ebenso die Treppen hinunter eilte.

"Zufrieden?", fragte John provoziert.

"Oh, ich habe es ihnen gesagt", Donovan hob befriedigt die Augenbrauen. "Verbrechen lösen, würde irgendwann nicht mehr genügen, eines Tages wird er die Linie überschreiten. Und ich frage Sie, was für ein Mann würde Kinder Entführen, nur um den Ruhm zu bekommen?".

Adrenalin pumpte durch meine Adern. Ich kniff meine Finger zusammen in eine Faust, um meine Wut abzulassen. Doch der Drang ihr ins Gesicht zu schlagen verdoppelte sich nur.

Plötzlich betrat ein Mann mit Anzug und blauer Krawatte das Wohnzimmer. Er trug eine Brille und ein auffälliges gestreiftes Hemd.

"Donovan, haben Sie den Mann?", fragte er.

"Ehm, ja".

"Er sah ein wenig aus, wie ein Spinner, wenn sie mich fragen" er schaute sich um und traf den angespannten Blick des Soldaten.

"Was gucken Sie so, he?".

Die Luft wurde dünn. John ballte seine Hand zu einer Faust und holte kräftig aus. Mit einem saftigen Schlag, brachte er die Nase, des Mannes zum Bluten.

Und keine Sekunde später landete er neben Sherlock, angekettet am Polizeiauto.

Ich beobachtete das Schauspiel vom Fenster und drehte mich zurück zu Donovan. "Ich konnte Sie noch nie leiden".

Ich schnappte mir meine Mantel und Schal und trat zur Wohnungstür.

"Wieso treiben Sie sich mit diesem Kriminellem rum, machen das, was er sagt auch wenn es illegal ist und bewerben sich dann für das Scotland Yard? Sie sollten um ihre Karriere willen, sich aus solchen Dingen heraushalten".

Hoffentlich zum letzten Mal, kehrte ich mein Gesicht zu ihrem. "Sie sollten sich aus meinem Leben raushalten".

"Ich denke, das ist nicht allzu schwer. Sie wurden abgelehnt". Und ein weiteres Messer in meiner Brust. Aber was hatte ich auch erwartet. Mit meiner Vorgeschichte, ein vorbildlicher Detective Inspector?

Nein, so sehr ich es auch hasse zuzugeben, Donovan hat recht.

Ich lächelte den Schmerz weg und blieb professionell.

Eine Absage konnte jeder bekommen, dies war kein Grund jemanden eine Backpfeife zu geben, jedoch einer, wenn sie davor beide meiner Freunde abschleppt und mich nun eiskalt provoziert.

Ohne zu denken landete meine Hand auf ihrer Wange und hinterließ einen fetten, roten Abdruck.

Ich bereute es die Sekunde später, doch wenigstens konnte ich nun treu an der Seite meiner Kollegen stehen.

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