Am nächsten Morgen wachte Fred als erstes auf, einige Minuten strich er seiner Freundin sanft durch die roten Haare, bevor er entschied ihr etwas zu trinken zu machen. Er stand also auf und durchquerte den Flur nur um in der Küche auf seine Verwandlungsprofessorin zu treffen. „Guten Morgen", sagte diese von ihrem Platz am Küchentisch aus und blickte streng über den Rand ihrer Lesebrille. „Oh, ähm, guten Morgen Professor McGonagall.", er kratzte sich verlegen am Nacken, stand er doch nur im Schlafanzug vor seiner Lehrerin. Minervas strenges Gesicht verwandelte sich in ein breites Lächeln als sie aufstand und Fred in eine Umarmung brachte: „Ach Fred, ich freue mich ja so für euch. Und ich habe doch gesagt du sollst mich Minerva nennen." Nach einigen Sekunden ließ die schwarzhaarige Hexe den Jungen los und Fred fand seine Sprache wieder: „Was? Minerva, woher?-" „Ich bin Mutter mein Lieber ich merke sowas.", unterbrach diese Fred und setzte sich wieder an den Tisch um weiter den Tagespropheten zu lesen.
„Freddie?!", Amelias verschlafende Stimme hallte einige Minuten später durch die Wohnung und Fred stand schnell vom Tisch auf. Er nahm sich die Tasse mit dem Kakao und lächelte Minerva unsicher an: „Danke Prof- Minerva." Schnell verließ er die Küche und ging zurück in Amelias und Liliths Zimmer. „Wie siehst du denn aus Freddie? Du siehst aus als hättest du einen Geist gesehen.", lachte Amelias als Fred die Tasse auf dem Nachttisch abstellte und sich neben sie auf das Bett setzte. „Deine Mutter sitzt in der Küche. Ich wollte dir einen Kakao machen und sie saß da und hat Zeitung gelesen. Sie hat mich angesehen und wusste direkt, dass wir zusammen sind. Es war komisch.", stellte Fred klar. „Was?!", Amelia setzte sich abrupt auf: „Oh nein, das bedeutet ein unangenehmes Gespräch mit Mom..." „Dann machen wir uns jetzt fertig und reden danach mit deiner Mom.", nach einem liebevollen Kuss verschwand Fred im zimmereigenen Badezimmer. „Er macht dich glücklich.", sagte eine Stimme von der Tür. Amelias Kopf schoss herum und sie sah mit großen Augen in das Gesicht ihrer Mutter. Die Hitze stieg ihr in die Wangen und Amelia nickte als Antwort bloß. Minerva setzte sich lächelnd zu ihr aufs Bett und nahm eine Hand ihrer Tochter: „Ich freue mich für euch, aber bitte.", sie machte eine kurze Pause, bevor sie weiter sprach: „Passt auf. Ich möchte keine Enkelkinder bevor ihr mit der Schule fertig seid." Amelia verschluckte sich an ihrem Kakao. „M- Mom!", brachte sie zwischen zwei Hustern hervor. „Schon gut, schon gut.", Minerva hob beschwichtigend ihre Hände und ging zur Zimmertür: „Ich bin im Wohnzimmer. Al holt mich gleich zum Frühstück ab." Damit war sie aus der Tür.
„Mom?", Amelia und Fred betraten das Wohnzimmer. „Guten Morgen Onkel Al.", fügte die Hexe hinzu als sie den Schulleiter im Wohnzimmer stehen sah. „Guten Morgen ihr beiden.", antwortete er lächelnd und seine blauen Augen glitzerten. Fred nickte ihm zu. „Wir wollten dich- euch bitten, das zwischen uns für euch zu behalten. Also erstmal. Wir möchten ein bisschen zusammen sein, bevor wir es irgendwem sagen.", erklärte Amelia und wurde bei den Worten zusammen sein rot, Fred drückte darauf ihre Hand. „Natürlich.", antwortete der alte Zauberer und Minerva fügte hinzu: „Wenn ihr das so möchtet." „Danke.", Fred lächelte. Zu viert machten sie sich auf den Weg in die große Halle, natürlich als zwei Paare bester Freunde.
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Sie braucht dich Minnie - Eine Minerva McGonagall Fanfiction
FanfictionAmelia Willow: Eine Ravenclaw in ihrem vierten Schuljahr, Tochter zweier Todesser und beste Freundin von Fred Weasley und Ophelia Pomfrey Ihr Leben ist alles andere als einfach, doch sie hat Unterstützung... Unterstützung ihrer Freunde, deren Famili...