Connor
„Also, dein Bruder sagt, wir sollen uns ruhig verhalten und so tun, als seien wir nicht da.", schiebe ich Jo ins Schlafzimmer. „Ich darf ihm also nicht die Waffe in den Hals stecken?" „Nein.", meinte ich bestimmt, aber etwas lachend. „Anordnung deines Bruders. Ich soll dich davon abhalten jemanden umzubringen." „Dann soll er verschwinden.", sie steckte die Waffe in den hinteren Hosenbund und versuchte sich selbst etwas zu beruhigen. „Babe, ich weiß es ist nicht einfach, doch du musst versuchen einen kühlen Kopf zu bewahren.", halte ich sie davon ab, weiter im Raum auf und ab zu tigern.
„Ich versuche es ja... doch dieses klopfen macht mich wahnsinnig...", sie sah mich nur an und ich wusste, dass sie nicht mehr lange aushalten würde, bis sie zur Tür geht und ihn mit vorgehaltener Waffe in die Wohnung führen würde. Ich musste einen Weg finden, sie davon abzuhalten, und darauf zu warten, das Antonio vorbeikommen würde. Kurz bevor sie sich dazu entschließen konnte, diesem Drang nachzugeben, schnappte ich sie mir, brachte sie ins Bad, schloss die Tür ab und stellte mich davor, dass sie nicht raus konnte.
Antonio
Dank dem Zweitschlüssel den die beiden Gabby, seiner Schwester und mir für Notfälle gegeben hatten, dauerte es nicht lang, bis wir in dem Stockwerk waren, in dem meine Schwester wohnte. „Papá, ¿qué estás haciendo?" „Viendo a mi hija", hörte er auf zu klopfen. „Como sabes que ella vive aqui" „Ich habe sie gestern Abend hier rein gehen sehen und heute ist sie es wieder." „Moment, warte. Du bist ihr gefolgt?", frage ich fassungslos. „Ich möchte doch nur mit ihr reden, hijo." Ich musste mich gerade schwer zusammenreisen, diesem Mann war wirklich nicht mehr zu helfen.
„Nur aus Neugier, die Verfügung hat dir nicht schon einen Wink dazu gegeben, dass Jo nicht mit dir reden will?", versuche ich ruhig zu bleiben. „Übers Telefon..." „DAD... bitte. Wenn du dir nicht noch eine Einstweilige Verfügung einfangen willst, bitte ich dich jetzt zu gehen. Oder ich muss dich von meinem Kollegen abführen lassen." „Aber..." „Nichts aber... entweder du gehst jetzt und kommst nicht mehr hier her oder ich lasse dich festnehmen und sorge eigenständig für diese Verfügung.", sah ich ihn ernst an. „Bien, bien. Ich gehe." „Danke.", bin ich erleichtert. „ich sorge dafür, dass er auf wirklich geht." „Danke, Jay."
Als er aus meinem Sichtfeld verschwand, nutzte ich den Schlüssel und betrat die Wohnung. Der Fernseher lief noch, doch von den beiden war keine Spur zu sehen. So wie ich Connor kannte, hätte er wohl einen Raum gewählt, der am weitesten von der Wohnungstür entfernt war, was in dem Fall das Schlafzimmer ist. „Connor?" „Hier drin.", hörte ich ein Klicken und die Tür zum Bad ging auf. Jo saß vor der Wanne mit einem Waschlappen in der Hand.
„Ist er weg?" „Ja, ist er. Alles in Ordnung?" „Ja. Ich musste improvisieren, um sie davon abzuhalten ihm eine Kugel durch die Tür zu verpassen.", gab er mir ihre Waffe. „Du hast den Waschlappen genutzt, als hätte sie eine Panikattacke... schlau.", nahm ich sie ihm ab und legte sie beiseite. „Der kühle Lappen hat ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt. Hat meinen Patienten auch geholfen.", zuckte er mit den Schultern.
Er lässt mich vorbei und ich setzte mich zu ihr. „Joey?", fragte ich vorsichtig. „Woher wusste er, dass ich hier bin?" „Er scheint dir wohl gestern Abend nach der Schicht hierher gefolgt zu sein. Und als er dich heute wieder hier rein gehen sehen hat, hat er wohl gedacht, dass du hier irgendwo wohnen musst." „Das er mit ihr reden will, ist eine Sache aber sein Verhalten grenzt schon an Stalking.", brachte es mein Schwager auf den Punkt.
DU LIEST GERADE
Doctors Heart
Fiksi PenggemarWer kennt sie nicht, die Dawson Geschwister. Antonio und Gabby, ein Detective der Intelligence Unit und eine Notfallsanitäterin der Feuerwache 51. Doch was wenn ihre kleine Schwester nun auf der Bildfläche erscheint? Werden sich die drei in ihrer A...
