Teil54

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Jo

Um den kleinen zu schützen, haben Connor und ich uns letztendlich dazu entschlossen, dass es das Beste ist, wenn wir für eine Weile ‚untertauchen' würden. Unsere Vorgesetzten waren mit der Entscheidung einverstanden und mein Team würde mit Voights Team weiter nach Jesse Pepe suchen. Noah erzählten wir, dass wir mit ihm eine Weile wegfahren würden, damit er auf etwas andere Gedanken kommen würde, was ihn freute.

Auch nach gut 1 ½ Wochen gab es noch keine Neuigkeiten, über Pepes Aufenthaltsort und wir verbrachten unsere Zeit weiterhin in einem etwas abgelegenen kleinen Häuschen unsere Zeit. Während Connors und meine Aufmerksamkeit immer extrem hoch war, war es für den Knirps genau das richtige, um die ganze Sache etwas zu verarbeiten. Er genoss den Ausflug in vollen Zügen. Sicherheitshalber hatte ich ein Satelliten Telefon mitgenommen, welches ich immer bei mir trug. Falls es Probleme geben sollte, war dies unsere einzige Möglichkeit Hilfe zu holen, da wir unsere Handys bei meinem Bruder abgegeben hatten.

„Was meinst du? Wie lange werden wir noch hier sein?", beobachtete Connor, den Jungen beim Malen im Wohnzimmer, während ich kochte. „So lange, bis die anderen Pepe geschnappt haben... aber das kann sich ziehen. Wenn wir Pech haben, dann könnten aus ein paar Wochen auch Monate werden.", war ich ehrlich. „Und was, wenn sie ihn nie finden?" „Dann müssen wir uns irgendwann Gedanken machen, wie es weitergeht..." „So wie ich die Intellegence und dein Team kenne, wird keine Seite eher ruhen, bis sie ihn geschnappt haben.", war er sich sicher und ich konnte ihm nur zustimmen.

„Hast du bedenken, wegen der ganzen Aktion?", fragte ich ihn direkt. „Nein, ich hab mich dafür entschieden und bleibe dabei. Aber ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich mir keine Gedanken über all das hier machen würde.", kam er zu mir. „Hast du bedenken?" „Nein.", schüttle ich den Kopf. „Aber meine Gedanken schwirren darum, was nach allem passieren wird. Wenn der Fall abgeschlossen ist..." „Ja... meine auch.", seufzte er.

Ein paar Tage später verbrachten wir die Zeit im Garten des Hauses und ließen den Abend so gut es möglich war ausklingen. Als Noah müde wurde, gingen wir rein und wollten ihn ins Bett bringen. Doch als wir wieder im Haus waren, gingen plötzlich die Lichter aus. „Keine Sorge Kumpel, ist wahrscheinlich nur ein Kurzschluss.", meinte Connor ruhig. „Ich sehe mir mal den Verteiler an.", holt er sich eine Taschenlampe. „Ich hab Angst.", hielt er nach einer Weile meine Hand fest. „Brauchst du nicht. Ich bin mir sicher das Connor recht hat und wir bald wieder Licht haben.", hockte ich mich neben ihn. „Sind Sie sich da sicher?", hörte ich plötzlich eine Stimme hinter mir.

Doctors HeartWo Geschichten leben. Entdecke jetzt