Hank
„Du schläfst heute Nacht hier.", packte ich die Sachen wieder zusammen. „In diesem Zustand lasse ich dich weder Auto fahren, noch lasse ich dich so allein zu Hause rumsitzen.", meinte ich, als sie dies ablehnen wollte. „Tust du mir einen Gefallen?" „Welchen?" „Sag Antonio bitte nichts davon..., ich möchte es ihm selbst sagen..." „Klar. Von mir erfährt er nichts.", verspreche ich und gebe ihr ein Glas Wasser. „Aber du musst es ihm sagen.", war meine einzige Bedingung. „Versprochen.", nickte sie etwas niedergeschlagen und trank das Glas aus, bevor sie ins Gästezimmer ging.
Jo
Nachdem ich mich bei Hank nochmal bedankte und ihm versprochen hatte, dass ich die Sache meinem Bruder beichten würde, fuhr ich nach Hause. Kaum, dass ich die Wohnung betreten hatte, hörte ich meinen Mann fröhlich zu seiner Musik mitsingen. Etwas, was mich gerade ein wenig aufmunterte. „Guten Morgen Detective." „Morgen Doc. Gibt es diese gute Laune auch als Ärztliche Anweisung?" „Aber sicher doch. Ich stell dir gleich ein Rezept aus.", lachte er.
„Hast du eine Nachtschicht eingelegt?" „Hm?", riss er mich aus meinen Gedanken. „Du trägst noch die gleichen Sachen wie gestern, und du siehst etwas mitgenommen aus." „Ach das, nein. Keine Nachtschicht... ich bin kurzfristig noch zu einem Freund und da es später wurde, hab ich da geschlafen.", erzählte ich die halbe Wahrheit. „Schien eine recht lange Nacht gewesen zu sein." „Sagen wir, es gab schon ruhigere Nächte.", zuckte ich mit den Schultern und ging mich umziehen.
„Jo? Joel?" „Was?", schreckte ich aus meinen Gedanken als ich eine Hand vor meinem Gesicht rumwedeln sah. „Alles in Ordnung?", sah mich mein Mann besorg an. „Ja, wieso." „Weil du mir bei dem, was ich dir grade über meine nächsten Schichten erzählt habe, kaum bis gar nicht zugehört hast." „Entschuldige, ich war mit den Gedanken komplett wo anders. Musst du wieder vermehrt Nachtschichten machen?" „Für diesen Monat nicht mehr, aber ich bin die restliche Zeit in der Notaufnahme.", er zog mich zu sich und sah mich eindringlich an.
Ich legte meinen Kopf auf seiner Brust ab „Baby, was ist los?" Er war einer der wenigen Menschen, die mich allein an meiner Körperhaltung lesen konnten. Er wusste schon, das etwas nicht stimmte, als ich ihm nicht zugehört hatte. „Ich hab was dummes gemacht...", nuschelte ich in seine Brust. „Auf einer Skala von 1 bis 10, wie dumm?" „Ganz dumm...", zögernd schob ich meinen Ärmel hoch und legte so den Verband von gestern Abend frei, während ich ihm erzählte, was in der letzten Nacht vorgefallen war.
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Doctors Heart
FanfictionWer kennt sie nicht, die Dawson Geschwister. Antonio und Gabby, ein Detective der Intelligence Unit und eine Notfallsanitäterin der Feuerwache 51. Doch was wenn ihre kleine Schwester nun auf der Bildfläche erscheint? Werden sich die drei in ihrer A...
