Teil56

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Jo

Während wir kämpften, rief ich Noah zu, dass er weglaufen sollte und widmete mich wieder unserem Täter. Ich schaffte es ihm den mir immer noch unbekannten Gegenstand aus der Hand zu schlagen, bevor er mich mit der Faust im Gesicht erwischte. Ich zog meine Waffe aus dem Hosenbund und wollte sie auf ihn richten, doch er schaffte es meinen Arm zu packen und ihn von sich wegzuhalten, als er mich gegen die Wand schob und dafür sorgte, dass ich sie fallen lassen musste.

Connor

Grade als ich wieder reinlaufe, laufe ich gegen etwas. „Noah! Gott sei Dank. Bist du verletzt?" Ängstlich schüttelt er den Kopf „Der Mann... er tut Jo weh..." Also hatte ich recht, wir waren in Gefahr. Auch wenn ich wusste, dass Jo bestens von meinem Schwager trainiert wurde, um sich in solchen Situationen selbst zu schützen, war mir nicht wohl bei dem Gedanken, mich jetzt hauptsächlich auf Noah zu konzentrieren. „Sie ist eine Spitzen Kämpferin. So einfach wird er sie nicht schlagen können.", redete ich ihm gut zu.

„Connor?" „Ja, Kumpel?" „Hier riecht es komisch." Er hatte recht. Es roch nach Rauch... „Bleib hier.", ordnete ich ihn an und folgte dem Geruch. „Oh... das ist gar nicht gut...", sagte ich zu mir selbst. Der Keller stand schon vollkommen in Flammen und es würde nicht mehr lange dauern, bis es diesen Raum erreicht hatte. „Ok, kleiner... hast du noch das Abzeichen, was du von Sargent Platt bekommen hast?", nahm ich ihn auf den Arm. Nickend nahm er es aus der Hosentasche „Es gibt einem genauso viel Mut, wie Jos Marke." „Genau. Ich möchte, dass du jetzt ganz doll an diesem Abzeichen festhältst, ok? Kannst du das für mich machen?" Er nickte. „Gut. Wir brauchen jetzt nämlich ganz viel Mut und Tapferkeit."

Jo

Dank des Trainings meines Bruders, schaffte ich es diesem Typen ordentliche Schläge zu verpassen und mich zu verteidigen. Doch er war gut, was mir die Sache nicht unbedingt erleichterte. Als ich einen kleinen Moment zum Durchatmen hatte, stieg mir der Geruch von Rauch in die Nase. Er musste einen der Zeit Schalter angebracht haben, bevor er uns das Licht abgestellt hatte.

„Kommen Sie Detective. Geben Sie auf, es hat keinen Zweck." „Wie ich schon sagte. Sie bekommen den Jungen nur über meine Leiche.", hustete ich leicht, da der Rauch nun auch in diesem Zimmer angekommen war. ‚So schnell, wie sich der Rauch ausbreitet muss irgendwo im Haus ein Brand Beschleuniger sein.', schießt es mir durch den Kopf. „Wie Sie wollen.", schnappte er sich ein Messer aus dem Messerblock und kam damit auf mich zu. Ihn dieses Mal zu entwaffnen, fiel mir schwerer, da der Rauch immer intensiver wurde und mir auf die Lunge drückte, was mir das Atmen erschwerte.

Connor

„Ich will nach Hause...", weinte der Junge auf meinem Arm. Ich versuchte so schnell es ging einen Ausweg zu finden, doch der Rauch wurde langsam so dicht, dass ich die Orientierung verlor und weiter ins Haus konnte ich nicht mehr, da das Feuer nun den Raum erreicht hatte, in dem wir waren und die Tür blockierte. „Wir finden einen Weg, Kumpel. Versprochen.", zog ich ihn enger an mich. ‚Hier muss es doch noch einen anderen Ausweg geben...'

Doctors HeartWo Geschichten leben. Entdecke jetzt