Teil53

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Jo

„Ok, fassen wir kurz zusammen. Pepe kommt aus dem Gefängnis und bekommt einen Job als Elektriker in einer kleinen Firma. Bis zu einem gewissen Punkt benimmt er sich und verrichtet einfach nur seine Arbeit." „Bis zu dem Punkt, an dem er bei der Arbeit anfängt, seine Kunden zu beklauen." „Wir haben mit einigen Kunden gesprochen, die Pepe hatte und vor gut einem Monat fingen sie an sich darüber zu wundern, wo gewisser Schmuck, Geld oder andere Wertsachen plötzlich abgeblieben waren.", erklärte uns Upton.

„Pepe bekam Panik und sorgte dafür, dass nun keine weiteren Hinweise auf einen möglichen Diebstahl zu finden wären." „Dafür nutze er die Zeit Schalter. Bis das Feuer anfangen würde, wäre er schon beim nächsten Kunden. Sprich er hätte ein solides Alibi.", stellte mein Bruder fest. „Eine Familie war zum Zeitpunkt des Brandes bei einer Veranstaltung der Tochter. Das hat ihnen das Leben gerettet. Die zweite Familie hatte weniger Glück, da der Brand, laut Feuerwehr, sie im Schlaf überrascht hatte." „Und beim dritten Brand hatte der Kleine das Glück, das ihn sein Versteck beschützt hatte, während seine Eltern den Flammen zum Opfer fielen."

Etwas resigniert lasse ich mich später am Abend zu Hause auf Bett fallen. „Langer Tag?" „Video Bänder über Video Bänder und doch sind wir keinen Schritt näher an unserem Verdächtigen..." „Ist er der Täter?", spielte Connor auf den Mann von heute Morgen an. „Er ist der einzige, zu dem alle Spuren, die wir bisher haben führen. Und mit den Informationen, die wir gesammelt haben, hat er auch die Möglichkeit die Zeit Schalter anzubringen..." „Ich höre da ein großes aber raus." „Seit er uns mit Noah gesehen hat, ist er wie vom Erdboden verschwunden.", meine ich noch leiser, für den Fall, das der kleine lauschen sollte.

„Das heißt ihr habt Spuren und den möglichen Täter, aber könnt ihn nicht finden." „Ja, und das geht allen Beteiligten schwer gegen den Strich." „Könnte es sein, dass er hinter Noah her ist? Ich meine er hat das Feuer überlebt und heute Morgen auch sein Gesicht gesehen." „Das ist wahr...", meinte ich nachdenklich. „Was?" „Nicht nur er hat sein Gesicht gesehen... und Pepe weiß nicht, dass die Polizei weiß, wer er ist..." „Das heißt wir beide könnten ebenfalls in Gefahr sein...", zählte er 1 und 1 zusammen. „Ich werde morgen früh mit den anderen darüber sprechen. Aber eines ist sicher, wir werden noch vorsichtiger sein müssen, als wir es jetzt schon sind."

„Jo..., ich möchte, dass du ehrlich auf diese Frage antwortest... wie groß ist die Gefahr, die wir uns hier aussetzten?" „Es könnte gut möglich sein, dass wir für eine Weile aus der Stadt raus müssen...", seufze ich und sah ihn an. Mir gefiel der Gedanke genauso wenig wie ihm. „Hör zu, ich weiß es ist viel auf einmal aber..." „Kein aber. Es mag viel sein, ja. Aber wir stehen das durch. Zusammen!", legte er seine Hände auf meine Schultern.

„Wir haben uns dazu entschlossen auf den kleinen aufzupassen und ihn vor noch mehr Schaden zu bewahren und das machen wir auch. In Gewisser weiße, sind wir es seinen Eltern schuldig." „¿Qué he hecho yo para merecerte?", kuschelte ich mich an ihn. „Pase lo que pase, nos mantenemos unidos."

Doctors HeartWo Geschichten leben. Entdecke jetzt