Als das Wasser kochte, schüttete Louis die Nudeln rein.Nachdem ich den Timer auf meinem Handy gestellt hatte, gingen Wir ins Wohnzimmer und setzten uns auf ein Sofa. Liam saß schon dort und schaute irgendeine dämliche Serie im Fernsehen an.
"Shit Louis, wir haben die Nudeln vergessen!", rief ich nach etwa einer Viertelstunde und sprang auf, um in die Küche zu laufen. Ich hatte zwar die Uhr eingestellt, damit wir das Essen nicht vergaßen, doch ich hatte mein Handy in der Küche liegen gelassen. Darum hatten wir das Klingeln nicht gehört. Louis kam mir hinterher gerannt.
"Ach Mist.", fluchte er, als wir beide in der Küche angekommen waren.
Schnell nahm ich die Nudeln von der Platte und schüttete sie in ein Nudelsieb. Louis nahm sich ein paar von den Spaghetti und wollte sie sich in den Mund stecken. Doch ich haute ihm auf die Finger, was ihn so erschreckte, dass er die Nudeln fallen ließ. Ich lachte laut los.
"Hey!", rief er. "Das gibt Rache!" Er nahm noch mehr Spaghetti in die Hand und warf sie nach mir. Ich duckte mich, damit er mich nicht traf, was er zum Glück auch nicht tat. Dann rannte er auf mich zu, umarmte mich von hinten und schleppte mich ins Wohnzimmer. Dort schmiss er mich zaghaft auf die Couch und fing an mich mal wieder durch zu kitzeln. Ich japste und bekam fast keine Luft mehr.
"Louis, wärst du bitte so freundlich und würdest aufhören, Joy zu ersticken?", fragte Liam lachend. "Du solltest dich lieber um das Essen kümmern."
"Nö.", antwortete Louis, setzte sich auf mich drauf und machte einfach weiter.
"Louis, bitte...", lachte ich. "Ich bekomme keine Luft mehr." Dann hörte er endlich auf.
"Du haust mir nie wieder auf die Finger, verstanden mein Fräulein?", fragte er gespielt ernst, konnte sich ein Grinsen aber nicht verkneifen.
"Vielleicht...", antwortete ich "Und jetzt beweg deinen Hintern gefälligst runter von mir."
Louis lachte und krabbelte von mir runter. Ich setzte mich auf und er setzte sich neben mich, zog mich aber sofort an sich.
"Louis, wir müssen das Essen noch fertig machen, komm.", forderte ich ihn auf und erhob mich. Als ich in der Küche verschwand, kam er hinterher.
"Ok und was machen wir jetzt zu den Nudeln?", fragte er mich. Ich überlegte kurz.
"Machen wir Bolognese dazu.", antwortete ich zufrieden und fing an diese zuzubereiten. Louis half mir dabei und als wir fertig waren ging Louis ins Wohnzimmer, um Liam Bescheid zu sagen. Ich ging währenddessen hoch zu Niall und unseren zwei Turteltäubchen. Zu erst ging ich zu Nialls Zimmer. Ich klopfte an und wartete auf ein Zeichen. Niall kam und machte die Tür auf.
"Es gibt Essen.", informierte ich ihn und lächelte ihn an. Er raste sofort runter, weshalb ich lachen musste. Dann ging ich herüber zu Harrys Zimmer und klopfte an. Ich musste zugeben, dass die Situation mit Niall besser geworden war, aber trotzdem noch komisch. Wir vermieden das sensible Thema "Baby", weshalb wir normal miteinander redeten und manchmal sogar lachen konnten. Aber es fühlte sich nicht gut an, mein eigenes Kind unterdrücken zu müssen. Innerlich hoffte ich immer noch, dass er seine Meinung ändern würde.
"Herein!", rief Harry und holte mich aus meine Gedanken in die Wirklichkeit zurück. Ich öffnete die Tür und steckte meinen Kopf durch den Spalt.
"Essen ist fertig. Kommt ihr?", fragte ich.
"Na klar.", antwortete Summer und stand auf. Harry tat es ihr gleich und nahm dann ihre Hand. Gemeinsam gingen wir in die Küche, wo die anderen schon dabei waren, den Tisch zu decken.
"Das macht ihr aber schön.", merkte Summer an und lachte. Louis, Liam und Niall schauten sie nur genervt an und deckten fertig. Dann setzten wir uns alle um den Tisch. Louis nahm meinen Teller und füllte ihn mit Nudeln und Sauce.
"Die Köchin bekommt natürlich zu erst.", erklärte er und reichte mir meinen Teller. Dankend nahm ich ihn an und lächelte. Er nahm nacheinander nun auch die Teller der anderen und füllte sie. Schließlich machte er sich auch etwas drauf. Dann fingen wir an zu essen.
"Hmmmm.", machte Niall mit vollem Mund. "Das ist ja der Hammer!" Die anderen stimmte Niall nickend zu.
"Das freut uns.", meinte Louis und grinste mich an. Der Rest des Abendessens verlief ruhig.
"So, ich hoffe es hat euch geschmeckt.", meinte ich als alle fertig waren.
"Auf jeden Fall! Das war so gut. Aber was anderes kenne ich von dir ja auch nicht.", lachte Summer und zwinkerte. "Joy hat bei uns in der WG eigentlich immer gekocht. Ich bin nicht gerade die geborene Köchen. Deshalb habe ich das gerne ihr überlassen."
"Ja es war echt lecker. Du kannst hier mal öfter kochen, wenn du Lust hast.", meinte Liam und die anderen nickten begeistert. Ich kicherte bescheiden.
"Wenn ihr das wollt, mach ich das gerne. Ich liebe kochen.", erklärte ich. Dann stand ich auf, stapelte die Teller und wollte sie gerade zum Abwaschen auf die Spüle stellen. Doch da machte mir Liam einen Strich durch die Rechnung.
"Das kannst du vergessen, meine Liebe. Du hast gekocht, wir spülen und räumen auf.", meinte er und nahm mir die Teller aus der Hand.
"Genau.", stimmte Harry zu, "Du und Summer geht schön und setzt euch ins Wohnzimmer. Oder noch besser, setzt euch in den Garten es ist noch total warm draußen und die Sonne scheint noch."
"Alles klar, wird gemacht Schatz.", Summer ging zu Harry hin und küsste ihn auf die Lippen, dann nahm sie meine Hand und wir gingen gemeinsam in den Garten. Dieser war echt riesig, wie ungefähr alles an diesem Haus. Hier war auch noch ein mega großer Pool. Wir gingen auf die Wiese, wo ein paar Liegen standen. Wir suchten uns zwei aus, die nebeneinander waren und legten uns hin. Nachdem wir uns hingelegt hatten, schauten der Sonne dabei zu, wie sie langsam verschwand. Es war wirklich wunderschön hier.
"Ich bin so froh, dass wir die Jungs kennengelernt haben.", fing ich ein Gespräch mit meiner besten Freundin an.
"Und ich erst.", erwiderte Summer und wir mussten beide grinsen.
"Du und Harry passt einfach perfekt zusammen. Ich freue mich so, dass ihr euch gefunden habt. Ihr seid einfach so süß. Und wie Harry sich immer um dich kümmert, so liebevoll und ah.", quasselte ich drauflos. Summer lachte los.
"Ach, Süße. Aber schau mal Louis an. Er beschützt dich, als ob du jeden Moment zusammenbrechen könntest. Er ist die ganze Zeit bei dir und lässt dich nie aus den Augen. Also wenn er sich nicht in dich verguckt hat, dann weiß ich auch nicht.", gab sie zurück und wackelte mir ihren Augenbrauen.
"Meinst du wirklich, er hat sich in mich verliebt?", fragte ich nun etwas ernster.
"Yes, das meine ich.", antwortete sie und nickte heftig mit ihrem Kopf.
"Naja, wir werden ja sehen, wie es mit uns weiter geht.", sagte ich, machte meine Augen zu und ließ mich von den letzten Sonnenstrahlen des Tages anstrahlen. Das gleiche machte Summer auch.
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He doesn't know about us
FanfictionJoy ist ein ganz normales zwanzigjähriges Mädchen. Sie wohnt mit ihrer besten Freundin Summer in einer kleinen Wohnung. Doch diese eine Nacht veränderte Joy's komplettes Leben. Seit dieser Nacht ist alles anders.