Als ich zu Ende erzählt hatte, nickte Liam verständnisvoll.
"Ok, ich verstehe, dass du oder ihr es ihm dann noch nicht sagen wollt. Aber früher oder später müsst ihr es tun. Genauso ist es mit der Öffentlichkeit, irgendwann werden die Fans es erfahren.", meinte Liam. Als ich das mit den Fans hörte schauten Louis und ich uns geschockt an.
"Shit, daran habe ich gar nicht mehr gedacht.", sprach Louis meine Gedanken aus.
"Louis, ich will nicht, dass die Öffentlichkeit das erfährt! Die Fans werden mich nicht mögen! Sie werden sagen, ich nehme dich ihnen weg!", fing ich panisch an und merkte, wie mir Tränen in die Augen stiegen. Sofort nahm mein Freund mich in den Arm.
"Shh, Prinzessin. Mach dir darum bitte keine Sorgen. Natürlich werden wir es nicht öffentlich machen, wenn du das nicht willst. Aber wie Liam gesagt hat: irgendwann wird es raus kommen. Aber das ist noch nicht jetzt. Und mit den Fans, sie werden dich mögen. Du bist perfekt für mich. Und die Fans werden sehen, dass du mich glücklich machst. Das weiß ich. Außerdem ist das einzige was wirklich zählt, dass ich dich über alles liebe.", tröstete Louis mich. Mit Tränen in den Augen schaute ich ihn an. Er wischte mir mit seinem Daumen eine weg, die gerade meine Wange herunter lief.
"Ich liebe dich auch, Louis. Danke. Einfach danke, für alles.", ich schloss meine Augen und küsste ihn sanft.
"Aww, ihr seid so süß. Und das mit den Fans, darum kümmern wir uns, wenn es so weit ist.", sagte Liam und lächelte uns an. Da wir immer noch dort standen, wo wir vorhin stehen geblieben waren und inzwischen auch schon eine Menge Zeit vergangen war, beschlossen wir, langsam wieder nach oben, zu meinem Zimmer zu gehen. Wir drehten also um und machten uns auf den Weg zurück zu dem Gebäude. Während des Laufens griff Louis nach meiner Hand. Ich führte sie dann zu meinem Mund und plaziert einen sachten Kuss auf seiner. Wir unterhielten uns noch ein bisschen darüber, was der Rest unserer Bande so Zuhause trieb und wie es ihnen ging. Dann waren wir auch schon wieder in meinem Zimmer angekommen. Ich ging zu meinem Bett und setzte mich erst einmal, da das ganze Laufen doch ein wenig anstrengend war. Liam und Louis holten sich jeweils einen Stuhl und setzten sich jeder auf eine Seite des Bettes. Ich war schon froh, dass ich ein Einzelzimmer hatte. Einsam war ich sowieso nicht, weil immer jemand bei mir war, meistens Louis. Aber mit einem Fremden im Zimmer? Das war nicht mein Ding. Mal wieder riss mich ein Klopfen aus meinen Gedanken. Ich bat denjenigen herein. Durch die Tür kam eine Schwester, aber eine andere als die letzten Male. Diese hatte braune gelockte Haare, die ihr bis kurz über die Schultern gingen und war in etwa so alt wie ich
"Guten Ta...", fing sie mit einem Lächeln an, stoppte aber, als sie Liam und Louis entdeckte. "Oh mein Gott, Louis Tomlinson und Liam Payne.", flüsterte sie und starrte die beiden abwechselnd an. Ich schaute ihr dabei zu und schmunzelte.
"Ja das sind wir.", erklärte Louis belustigt. Auch Liam lachte kurz auf. Ich merkte, wie die Schwester versuchte sich wieder zu fangen und ganz normal mit den beiden, oder uns, zu reden.
"Ähm ja... also.... oh Gott, tut mir leid. Ich bin ein bisschen überwältigt, dass ich gerade vor einem Teil meiner Lieblingsband stehe. Ich bin ein riesen Fan von euch. Kann ich vielleicht dann noch ein Autogramm haben?", fragte sie schüchtern. Liam grinste und antwortete. "Aber natürlich. Aber warum bist du hier? Stehen noch irgendwelche Untersuchungen für Joy an?"
"Ähm ja, sorry. Ja eine Ultraschalluntersuchung.", erklärte sie kurz.
"Okay, wir warten hier auf die, Joy.", sagte Louis. Ich krabbelte aus dem Bett und ging langsam Richtung Tür.
"Kann ich euch vielleicht noch kurz umarmen?", fragte die Krankenschwester schüchtern und starrte auf den Boden, als ob da etwas ganz interessantes wäre. Ich grinste.
Liam ging auf sie zu und schlang einfach seine Arme um sie. Man merkte, wie sehr sie es genoss. Als Liam sie wieder losgelassen hatte, tat Louis das gleiche."Komm nach der Untersuchung einfach nochmal, dann geben wir dir noch ein Autogramm.", Liam zwinkerte ihr zu und auf dem Gesicht der Schwester, dessen Name Lisa war, so stand es auf dem Schild, breitete sich ein fettes Grinsen aus.
"Vielen Dank!", strahlte sie und drehte sich um, mir den Weg zum Ultraschall zu zeigen.
Liam und Louis durften leider nicht mit, weshalb sie in meinem Zimmer blieben und den Fernseher, der dort drin war, anschalteten und es sich bequem machten. Ich folgte Lisa. Nach drei mal links abbiegen, hielt sie uns eine Tür auf.
"Der Arzt kommt sofort.", lächelte sie und ließ uns dann alleine.
Ach Gott war die Schwester gerade süß. Ich kann mir so gut vorstellen, wie aufregend es ist, einen Teil seiner Lieblingsband, die dazu auch noch weltberühmt ist, auf einmal auf der Arbeit über den Weg zu laufen. Wenn ich so darüber nachdenke, kann ich manchmal auch gar nicht glauben, dass wir sogar im Haus von den One Direction Jungs wohnen.
In Gedanken setzte ich mich auf die Liege, neben der ein Ultraschallgerät stand. Es dauerte nicht lange, bis der Arzt hereinkam.
"Guten Tag, wie geht es Ihnen heute?", fragte er und schüttelte mir die Hand.
"Sehr gut. Wir waren schon draußen, eine Runde laufen und es klappt wunderbar.", erzählte ich und lächelte.
"Das ist super. Na dann wollen wir mal schauen, was ihr kleines Würmchen da drinnen macht.", sagte er. Ich zog mein Shirt hoch, um meinen Bauch frei zu machen und legte mich hin.Man konnte schon eine richtige Kugel sehen.
"Jetzt wird es kurz kalt.", warnte mich der Arzt, bevor er etwas von dem kühlen Gel auf meinem Bauch verteilte und anfing sich anzuschauen, was mein Baby in meinem Bauch trieb.
"Hier, kann man schon ein wenig das Köpfchen erkennen.", erklärte der Arzt nach kurzer Zeit zu erklären und zeigte dabei auf den Bildschirm. Als ich dann zum ersten Mal ein Bild von meinem Baby auf diesem Bildschirm sah, kamen mir die Tränen. Das war mein Baby, in meinem Bauch. Darin wuchs wirklich ein kleines Wesen, mein Kind, heran. Jetzt erst realisierte ich so richtig, dass mein eigen Fleisch und Blut in mir heranwuchs.
"Ihrem Kind scheint es prächtig zu gehen. Es entwickelt sich sehr gut. Ich drucke Ihnen noch ein Bild aus und dann können Sie sich auch schon wieder anziehen.", meinte der Arzt und gab mir ein Tuch, mit dem ich meinen Bauch abwischte. Dann zog ich mein Shirt wieder runter und setzte mich auf. Der Arzt gab mir das Bild und verabschiedete sich dann. Ich schaute mir das Bild noch einmal genau an. Mit einem Grinsen im Gesicht stand ich dann schließlich auf und ging zurück zu meinem Zimmer, wo Liam und Louis auf mich warteten.
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He doesn't know about us
FanfictionJoy ist ein ganz normales zwanzigjähriges Mädchen. Sie wohnt mit ihrer besten Freundin Summer in einer kleinen Wohnung. Doch diese eine Nacht veränderte Joy's komplettes Leben. Seit dieser Nacht ist alles anders.