Kapitel 33

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Der nächste Morgen begann wie gewohnt, doch heute war etwas anders. Die Sonne strahlte durch die Fenster, und der Duft von frisch gebackenem Brot erfüllte die Küche. Laurie hatte sich bereits an die Vorbereitungen für das Frühstück gemacht, als ich mich an den Tisch setzte.

„Guten Morgen, Lena“, begrüßte sie mich, während sie eine Kanne Kaffee auf den Tisch stellte. „Wie hast du geschlafen?“

„Guten Morgen, Laurie“, erwiderte ich, während ich mir eine Tasse Kaffee einschenkte. „Gut, danke. Ich freue mich auf den heutigen Tag.“

Laurie lächelte geheimnisvoll. „Es gibt übrigens etwas, das ich dir erzählen wollte. Steve und ich haben beschlossen, dass wir diesen Sommer eine Woche in die Berge fahren wollen. Wir haben ein kleines Ferienhaus gemietet und dachten, es wäre eine großartige Gelegenheit für uns alle, zusammen eine Auszeit zu nehmen.“

„Das klingt wunderbar“, sagte ich begeistert. „Ich freue mich schon darauf.“

Laurie nickte und sah mich dann mit einem Schmunzeln an. „Es gibt nur eine kleine Sache, die wir klären müssen. Das Ferienhaus hat nur eine begrenzte Anzahl an Schlafzimmern. Da wir die Unterkunft nicht noch erweitern können, müssten du und Nathon euch ein Zimmer teilen. Wäre das in Ordnung für dich?“

Der Gedanke, mit Nathon ein Zimmer zu teilen, ließ mein Herz schneller schlagen. Wir hatten in letzter Zeit viel Zeit miteinander verbracht, aber das war etwas Neues. Ich versuchte, ruhig zu bleiben und antwortete: „Das ist kein Problem. Es wird sicherlich eine interessante Erfahrung.“

Laurie schien erleichtert und nickte zustimmend. „Gut, dann können wir das klären. Wir haben bereits einige Ausflüge geplant und hoffen, dass es eine schöne, entspannte Zeit wird.“

Nachdem wir gefrühstückt hatten, half ich Laurie dabei, einige Vorbereitungen für den Urlaub zu treffen. Wir packten zusammen einige Lebensmittel und wichtige Dinge für die Reise. Die Vorfreude auf den Urlaub wuchs mit jedem Moment, und die Vorstellung, Nathon dabei zu haben, machte die Sache noch spannender.

Später am Nachmittag war es soweit. Wir beluden das Auto mit dem Gepäck und machten uns auf den Weg zu unserem Ferienhaus in den Bergen. Während der Fahrt genoss ich die Aussicht auf die sich verändernde Landschaft und die aufkommende Aufregung.

Als wir am Ferienhaus ankamen, waren wir von der malerischen Umgebung überwältigt. Das Haus lag auf einer kleinen Anhöhe und bot einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Berge. Es war ein charmantes, rustikales Gebäude, das perfekt zu unserer Vorstellung eines Sommerurlaubs passte.

Laurie führte uns durch das Haus und zeigte uns die verschiedenen Räume. Das Schlafzimmer, das Nathon und ich uns teilen würden, war gemütlich eingerichtet, mit einem großen Doppelbett, einem Kleiderschrank und einem Fenster, das einen herrlichen Ausblick auf die Berge bot. Es war einfach, aber einladend.

„Hier werden wir also die meiste Zeit verbringen“, sagte Nathon, als er das Zimmer betrat. „Es sieht ganz bequem aus.“

„Ja, ich denke, es wird ganz gut“, antwortete ich und begann, unsere Sachen aus dem Koffer zu nehmen und in den Schrank zu räumen. „Wir sollten uns ein paar Tage gut einrichten.“

Nach dem Auspacken machten wir uns alle bereit für den ersten gemeinsamen Abend. Laurie und Steve hatten ein kleines Grillfest auf der Terrasse vorbereitet. Der Duft von gegrilltem Fleisch und frischem Gemüse lag in der Luft, und die Atmosphäre war entspannt und freundlich.

Während wir draußen saßen und das Essen genossen, kam Laurie auf mich zu und setzte sich neben mich. „Ich hoffe, du hast dich gut eingerichtet. Wenn du noch etwas brauchst, lass es mich wissen.“

„Danke, Laurie“, sagte ich und lächelte. „Es ist alles perfekt. Ich freue mich schon auf die kommenden Tage.“

„Es wird bestimmt eine tolle Zeit“, sagte sie und nickte. „Nathon hat schon einige Ideen für Ausflüge und Aktivitäten. Wir werden gemeinsam die Umgebung erkunden und einfach entspannen.“

Der erste Abend im Ferienhaus verlief gemütlich. Wir unterhielten uns, lachten und genossen die friedliche Atmosphäre. Als es dunkel wurde, zogen sich Nathon und ich in unser Zimmer zurück.

„Wie fandest du den Abend?“, fragte Nathon, als er sich auf das Bett setzte und sich entspannte.

„Es war wirklich schön“, antwortete ich und setzte mich neben ihn. „Es fühlt sich schon jetzt nach einer tollen Erfahrung an.“

„Ja, ich denke auch“, sagte Nathon, während er einen Blick aus dem Fenster warf, durch das die Berge im Mondlicht sanft schimmerten. „Es wird spannend, die nächsten Tage hier zu verbringen.“

„Auf jeden Fall“, stimmte ich zu und lächelte. „Ich bin schon gespannt, was wir alles erleben werden.“

Wir verbrachten noch einige Zeit damit, uns über unsere Pläne für die kommenden Tage auszutauschen, bevor wir schließlich das Licht ausmachten und uns zum Schlafen legten. Der Gedanke an die gemeinsamen Abenteuer, die noch vor uns lagen, ließ mich mit einem Gefühl der Vorfreude und Aufregung einschlafen.

Heartstrings in the U.SGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt