Kapitel 51

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Die letzten Tage vor meinem Geburtstag waren eine Mischung aus Aufregung und Erwartung. Der Sommer neigte sich dem Ende zu, und ich konnte kaum fassen, dass ich bald volljährig werden würde. Die Vorfreude auf das Wochenende, das Nathon für uns geplant hatte, trug zur Spannung bei. Wir hatten bereits besprochen, dass wir am Samstagmorgen losfahren würden, um ein Wochenende in einer gemütlichen Holzhütte am See zu verbringen. Doch bevor es soweit war, stand mein Geburtstag vor der Tür.

Der Morgen meines Geburtstags begann früh und in aller Ruhe. Die Sonne schien sanft durch die Vorhänge, als ich von einer zarten Melodie geweckt wurde. Die Stimme von Nathon, der leise „Happy Birthday“ sang, ließ mich sofort aufhorchen. Als ich die Augen öffnete, sah ich ihn mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht am Bett stehen.

„Guten Morgen, Geburtstagskind“, sagte er und beugte sich vor, um mir einen sanften Kuss auf die Stirn zu geben. „Ich hoffe, du hast gut geschlafen.“

„Guten Morgen, Nathon“, antwortete ich verschlafen, aber glücklich. „Ich habe es. Danke für die nette Weckerei.“

Er lächelte und hielt mir eine kleine Schachtel hin. „Ich habe etwas für dich“, sagte er geheimnisvoll. „Hier, öffne es.“

Ich nahm die Schachtel und öffnete sie vorsichtig. Darin lag ein wunderschöner Promise Ring, funkelnd im Licht des Morgens. Mein Herz machte einen Satz, als ich den Ring sah.

„Nathon, ist das…“, begann ich, doch die Worte blieben mir im Hals stecken.

„Ja, das ist für dich“, sagte Nathon sanft. „Als Zeichen meiner Liebe und als Versprechen, dass ich immer für dich da sein werde. Ich hoffe, du magst ihn.“

Tränen der Rührung stiegen mir in die Augen, und ich nahm den Ring, um ihn mir genauer anzusehen. „Es ist wunderschön, Nathon. Danke“, flüsterte ich und umarmte ihn fest.

Nachdem wir uns umgezogen hatten, gingen wir gemeinsam nach unten, um frühstücken. Laurie, Jack und Ethan hatten bereits den Tisch gedeckt. Der Duft von frisch gebackenem Brot und Pfannkuchen lag in der Luft.

„Guten Morgen, Lena“, sagte Laurie herzlich, als sie mich sah. „Alles Gute zum Geburtstag!“

„Danke, Laurie“, erwiderte ich und setzte mich an den Tisch. „Das Frühstück sieht fantastisch aus.“

Laurie und Jack überreichten mir ihre Geschenke, die sie liebevoll verpackt hatten. „Hier, das ist für dich“, sagte Jack, als er mir eine elegante Decke und ein neues Parfum überreichte. „Wir hoffen, es gefällt dir.“

„Es ist wunderschön“, sagte ich und bedankte mich herzlich. „Das Parfum riecht toll, und die Decke wird mich sicher gut warmhalten.“

Nachdem ich die Geschenke ausgepackt hatte, öffnete ich auch die Pakete von meinen Eltern. Darin waren ein neues Tagebuch, ein iPhone 13 und ein Fotoalbum, das mit Bildern aus meiner Kindheit gefüllt war. Es war ein sehr emotionaler Moment, als ich die Bilder durchblätterte und die liebevollen Nachrichten meiner Eltern las.

„Es ist so schön von ihnen, dass sie an mich gedacht haben“, sagte ich gerührt zu Nathon. „Danke, dass du mir dabei geholfen hast, das alles zu öffnen.“

Nachdem wir uns von der Familie verabschiedet hatten, machten wir uns auf den Weg zur Holzhütte am See. Der Weg dorthin war malerisch und führte uns durch eine ruhige, waldreiche Gegend. Nathon und ich genossen die Fahrt, während wir uns über alles Mögliche unterhielten.

„Ich freue mich so auf das Wochenende“, sagte ich, als wir durch die grünen Hügel fuhren. „Es wird sicher unglaublich entspannend sein.“

„Das hoffe ich“, antwortete Nathon und nahm meine Hand. „Ich wollte dir einfach etwas Besonderes bieten, damit du deinen Geburtstag in vollen Zügen genießen.

Als wir schließlich an der Hütte ankamen, wurden wir von der idyllischen Umgebung empfangen. Die Holzhütte lag direkt am See und bot einen atemberaubenden Blick auf das Wasser. Wir luden unsere Sachen aus und richteten uns gemütlich ein.

„Schau dir diese Aussicht an“, sagte Nathon, als wir auf der Veranda standen. „Es ist perfekt.“

„Es ist wirklich wunderschön“, stimmte ich zu und kuschelte mich an ihn. „Ich hätte mir nichts Schöneres wünschen können.“

Am Abend kochten wir gemeinsam in der kleinen Küche der Hütte. Nathon bereitete ein köstliches Abendessen vor, während ich ihm dabei half. Es war ein angenehmes, entspanntes Kochen, und wir lachten und plauderten über alles, was uns in den Sinn kam.

„Ich hoffe, du magst die Pasta“, sagte Nathon, als er das Gericht servierte. „Ich habe versucht, es perfekt hinzukriegen.“

„Es sieht fantastisch aus“, sagte ich und nahm einen Bissen. „Es schmeckt sogar noch besser, als es aussieht.“

Nach dem Abendessen machten wir uns auf den Weg zum See. Die Sonne war untergegangen, und der Himmel war mit Sternen übersät. Wir zogen uns in unsere Badeanzüge um und sprangen ins kühle Wasser. Das Gefühl des Sees auf unserer Haut war erfrischend und belebend.

„Komm schon, lass uns ein bisschen schwimmen“, schlug Nathon vor und nahm meine Hand. Wir schwammen zusammen, lachten und genossen die ruhige, romantische Atmosphäre des Sees bei Nacht.

*Nach unserem nächtlichen Bad machten wir uns wieder auf den Weg zur Hütte. Dort setzte sich Nathon mit mir vor den Kamin und holte ein kleines Geschenk hervor.

„Ich habe noch etwas für dich, ich weiß ich habe dir schon den Ring geschenkt aber ich konnte nicht widerstehen“, sagte er und überreichte mir ein sorgfältig verpacktes Päckchen. „Ich hoffe, du magst es.“

Ich öffnete das Geschenk und fand darin eine wunderschöne Halskette mit einem Herzanhänger. „Nathon, das ist so schön“, sagte ich beeindruckt. „Danke.“

„Ich wollte dir einfach etwas geben, das dir zeigt, wie viel du mir bedeutest“, sagte Nathon, als er mir die Kette umlegte. „Du bist das Beste, was mir je passiert ist.“

Wir saßen noch eine Weile vor dem Kamin, kuschelten uns zusammen und genossen die Wärme und Nähe des Moments. Der Tag war perfekt verlaufen, und ich konnte mir keinen besseren Geburtstag wünschen. Nathon und ich hatten nicht nur eine wunderschöne Zeit in der Hütte, sondern auch unvergessliche Erinnerungen geschaffen, die wir für immer in unseren Herzen tragen würden.

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