Kapitel 40

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Es war ein ruhiger Abend im Haus. Laurie und Ethan waren bereits in ihren Schlafzimmern, und Nathon und ich hatten uns entschieden, gemeinsam den Film zu Ende zu schauen. Doch während wir uns auf der Couch kuschelten, begann ich plötzlich, mich sehr schwach und unwohl zu fühlen. Mein Hals tat weh, und ich fror trotz der warmen Decke, die wir uns geteilt hatten.

„Nathon“, sagte ich leise, „ich fühle mich irgendwie nicht so gut. Ich glaube, ich muss ins Bett.“

Nathon sah mich besorgt an. „Bist du sicher, dass es dir nicht besser geht? Soll ich dir etwas holen?“

„Ich glaube, ich brauche einfach nur Ruhe“, murmelte ich und stand langsam auf. Die Müdigkeit und das Unwohlsein machten es mir schwer, mich auf den Beinen zu halten. Nathon folgte mir, als ich langsam die Treppe hinaufging und in mein Zimmer ging.

Als ich mein Zimmer erreichte, ließ ich mich schwerfällig auf das Bett sinken. Nathon trat hinter mir ein und schloss die Tür. „Ich werde dir helfen, dich ins Bett zu legen“, sagte er sanft und ging zu mir, um mir zu helfen.

„Danke“, sagte ich schwach. „Ich hoffe, ich werde nicht noch kranker.“

Nathon half mir, mich unter die Decke zu kuscheln, und setzte sich neben mich auf das Bett. Er legte seine Hand auf meine Stirn, um zu prüfen, ob ich Fieber hatte. „Du fühlst dich ziemlich warm an. Vielleicht solltest du dich ein wenig ausruhen und etwas schlafen.“

„Ja, das denke ich auch“, antwortete ich, während ich mich wohlig in die Kissen kuschelte. „Ich werde versuchen, etwas Schlaf nachzuholen.“

Nathon setzte sich auf den Rand des Bettes und sah mich besorgt an. „Wenn du etwas brauchst, lass es mich wissen. Ich werde hier bleiben, bis du dich besser fühlst.“

Das Gefühl, dass Nathon sich so um mich kümmerte, war gleichzeitig beruhigend und angenehm. Trotz meiner Unannehmlichkeiten konnte ich nicht leugnen, dass ich mich wohl und geborgen fühlte.

Während ich mich versuchte, ein wenig zu entspannen, bemerkte ich, wie die Kälte sich in mein Zimmer schlich. Ich fror immer mehr, und es wurde schwierig, sich warm zu halten. Nathon bemerkte mein Zittern und stand auf. „Ich werde dir ein zusätzliches Kissen und eine weitere Decke holen“, sagte er und verließ das Zimmer für einen Moment.

Als er zurückkam, trug er eine zusätzliche Decke und ein zusätzliches Kissen. „Hier, das sollte dir helfen, dich etwas wärmer zu fühlen“, sagte er und half mir, die neue Decke über mich zu legen.

„Danke“, sagte ich und lächelte ihm schwach zu. „Das ist wirklich nett von dir.“

Nathon setzte sich wieder neben mich, und ich konnte sehen, wie besorgt er war. „Ich mache mir wirklich Sorgen um dich. Du solltest dich wirklich ausruhen. Ich werde hier bleiben, bis du eingeschlafen bist.“

Ich schloss die Augen und versuchte, mich zu entspannen, während ich Nathon neben mir fühlte. Die Wärme seiner Nähe war beruhigend, und ich spürte, wie ich langsam in den Schlaf hinübergleitete.

Als ich irgendwann mitten in der Nacht aufwachte, stellte ich fest, dass es immer noch ziemlich kühl war. Ich spürte die Kälte noch intensiver und bemerkte, dass Nathon nicht mehr auf dem Stuhl neben dem Bett saß. Doch als ich mich aufsetzte, fand ich ihn auf dem Boden sitzend, ein wenig zusammengekauert, und dabei, sich zu mir zu kuscheln, um mich zu wärmen.

„Nathon“, flüsterte ich überrascht und erleichtert. „Was machst du hier?“

Er öffnete die Augen und sah mich an. „Ich konnte nicht schlafen, weil ich mir Sorgen um dich gemacht habe. Du fröstelst immer noch, also dachte ich, ich komme zu dir, um dir etwas Wärme zu spenden.“

Langsam schob er sich neben mich ins Bett und legte seine Arme um mich, um mich zu wärmen. „Es ist in Ordnung“, sagte ich leise. „Du musst nicht hier schlafen.“

„Doch, ich möchte“, erwiderte er sanft. „Ich will sicherstellen, dass es dir besser geht.“

Als er sich an mich schmiegte, spürte ich die Wärme seines Körpers und die beruhigende Präsenz. Es war ein Moment der Intimität und des Trostes, der mich fast vergessen ließ, wie krank ich mich fühlte. Unsere Körper lagen eng aneinander, und ich spürte eine tiefe Verbundenheit und Zuneigung.

Die Nacht verging langsam, und obwohl ich immer noch nicht ganz gesund war, fühlte ich mich in Nathons Armen sicher und geborgen. Der Kühle und die Kälte in meinem Zimmer schienen weniger bedeutend, während er mich umarmte und mir Wärme spendete.

Am nächsten Morgen erwachte ich erneut in Nathons Armen. Er schlief noch und schien tief und fest zu ruhen. Ich sah ihn an und konnte nicht umhin, über unsere Nähe nachzudenken. Es war seltsam, wie schnell sich unsere Beziehung verändert hatte, aber ich konnte nicht leugnen, dass ich mich zu ihm hingezogen fühlte.

Als er schließlich aufwachte und seine Augen öffnete, lächelte er mich an. „Guten Morgen“, sagte er sanft. „Wie fühlst du dich?“

„Ein bisschen besser“, antwortete ich und streichelte ihm sanft über die Schulter. „Danke, dass du die Nacht hier geblieben bist. Es bedeutet mir viel.“

„Es war mir eine Freude“, sagte er und zog mich ein wenig näher. „Ich wollte einfach sicherstellen, dass es dir gut geht.“

Die Nähe und die Zärtlichkeit zwischen uns waren offensichtlich, und ich konnte spüren, wie unsere Beziehung sich weiter vertiefte. Es war, als hätten wir eine neue Ebene der Intimität erreicht, und obwohl ich mich noch nicht ganz fit fühlte, war ich dankbar für die Unterstützung und die Wärme, die Nathon mir gegeben hatte.

Wir verbrachten den Rest des Morgens zusammen im Bett, bis Laurie und Ethan klopften und uns mit Frühstück überraschten. Die frische Luft und das leckere Essen halfen mir, mich ein Stück weit zu erholen. Nathon und ich tauschten immer wieder verstohlene Blicke aus, die mehr sagten als Worte je könnten. Es war, als ob wir uns in unserer Zuneigung füreinander bestärkt fühlten, auch wenn wir uns noch in der Phase des Kennenlernens und der Anpassung befanden.

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