Kapitel 22

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Thomas Sicht

Der Zug war nun kurz vor Köln kurz vor der Einfahrt erhaschte ich einen schnellen Blick auf mein Handy 31 Anrufe von Paul, 15 Nachrichten von Alex, 3 Anrufe von Phil , 1 Anruf und 8 Nachrichten von Franco. Wie ein Blitz schoss mir der Gedanke " Ist etwas mit Maya" durch den Kopf ich konnte an nichts anderes mehr denken die Einfahrt in den Bahnhof fühlte sich an als ob sie Stunden dauern würde. Endlich aus dem stickigen Zug heraus ließ ich mich auf die erst beste Parkbank fallen und las die Nachrichten von Franco und Alex.

Alex: " Melde dich" , " Wo bist du", " HALLO?"

Franco: " Was ist eigentlich dein Problem", " du bist schon über einen Tag weg", " Ruf einen von uns an wenn du das ließt" " Verstanden"

Schnell wählte ich die Nummer von Paul, er wurde mir durch die ganzen anrufe als erstes angezeigt es klingelte nicht einmal da meldete sich schon ein müde klingender Paul am anderen Ende.

Thomas: " Paul ich bin es, was ist Los"                                                                                                                         Paul: " das möchte ich gerne von dir wissen du rennst einfach weg und lässt Maya und uns mit der Verantwortung einfach alleine weißt du eigentlich wie fertig Maya ist. VERDAMMT du bist ihr Bruder!"

Ich wusste das es Scheiße von mir war aber das war gerade nebensächlich. Ich musste wissen ob etwas mit Maya war.

Thomas: Ich weiß die Aktion war Scheiße aber deswegen wirst du mich wohl kaum 31 mal anrufen, ist was mit Maya oder mit einem von euch?"                                                                                          Paul: " Maya geht es soweit gut, Leon wurde schwer verletzt neben dem Flugzeug gefunden wir sind im Krankenhaus XY komm einfach so schnell wie möglich her den Rest klären wir hier"

Nach dem Telefonat atmete ich erst einmal auf doch dann machte ich mich schnellst möglich auf den Weg.

Mayas Sicht 

Ich war total am Ende. Tommy hatte sich inzwischen gemeldet nun warteten wir auf ihn und sein Einverständnis zu der Blutspende. Als ich gerade dabei war weg zu dösen hörte ich schnelle Schritte auf dem Flur. ich öffnete blitzartig meine Augen und sah Tommy. zum einen viel mir ein Stein vom Herzen ihm war nicht passiert und die blutspende konnte sich nun endlich in gang versetzen zum anderen war ich aber auch wütend und verletzt schließlich hatte er mich einfach alleine gelassen. Doch meine Erleichterung siegte und ich fiel ihm schluchzend um den Hals. Paul und Phil erklärten ihm wärendessen die Lage auch ihre Stimmen wirkten sichtlich erleichtert. Ich merkte wie Tommy seinen Arm bewegte und irgendetwas unterschrieb dann wurde ich leicht weg gedrückt so das ich Tommy ins Gesicht schauen konnte " es tut mir so leid" kam es von ihm ich nickte verabschiedete mich dann aber zur Blutspende.

Mein BruderWo Geschichten leben. Entdecke jetzt