Ich sprang auf.
„Sie sind in Gefahr!", schrie ich.
Die Polizisten zögerten nur eine Sekunde – dann ging alles schnell.
„Adresse?", fragte einer.
Ich nannte sie sofort.
„Funk durch! Sofort mehrere Einheiten zum Ferienhaus!"
Mein Herz raste. Ich wollte aufspringen, wollte losrennen – doch die Ärztin hielt mich zurück.
„Du kannst nicht einfach—"
„Doch, kann ich!", schrie ich.
Ich war mir nicht sicher, woher die Panik kam. Ich wusste nur eins: Wenn wir zu spät kamen, würde ich es mir niemals verzeihen.
Die Sirenen heulten in der Nacht.
Bitte, lass sie in Ordnung sein.
Die Sirenen heulten draußen. Die Polizisten waren in Eile – aber ich hatte keine Zeit, ihnen zu folgen.
Daniel Voss keuchte. Sein Gesicht war kreidebleich.
„Hey!" Ich packte seine Hand. „Was meinten Sie? Wer sucht mich? Wer sind die Leute, die Sie reingelegt haben?!"
Sein Blick flackerte.
Er wollte sprechen.
Dann hustete er heftig. Blut sammelte sich an seinen Lippen.
„Sie..." Er kämpfte um Luft. „Dachten, ich hätte... etwas versteckt."
Mein Herz raste. „Was?"
Sein Griff um meine Hand wurde schwächer.
„Sie... lassen... nicht locker..."
Dann sackte sein Kopf zur Seite.
Der Monitor begann zu piepen.
„Daniel?"
Eine Ärztin und ein Notarzt stürmten herbei. Sie versuchten, ihn zurückzuholen.
Doch da wusste ich es schon.
Er war tot.
Und ich hatte nur die Hälfte der Wahrheit erfahren.
Mias Sicht
Wir drückten uns in die Ecke des Wohnzimmers. Die Schritte auf der Treppe wurden lauter.
„Scheiße", flüsterte Johanna
Dann – ein Lichtkegel blitzte durch den Raum.
Eine Taschenlampe.
Jemand war hier.
Ich hielt den Atem an.
Dann – ein dumpfes Geräusch. Eine Tür wurde geöffnet. Schritte in der Küche.
Plötzlich – Scheinwerferlichter von draußen.
„POLIZEI! KEINER BEWEGEN!"
Die Tür flog auf. Uniformierte Männer stürmten hinein.
Ich schnappte nach Luft.
Dann sah ich sie.
Eine Frau.
Mit langen, dunklen Haaren. Blass. Kalte Augen.
Sie hob die Hände, als wäre sie nicht überrascht.
„Na endlich", murmelte sie.
Wer war sie?!
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Mein Bruder
FanfictionIhr erster Bruder ist vor fünf Jahren gegangen,ihre Eltern sind gestorben und ihr anderer Bruder der immer für Sie da war musste vor vier Monaten zum Außen Einsatz als Sanitäter bei der Bundeswehr. Dies ist meine erste Geschichte über Maya und ihre...
