Kapitel 42

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Mayas Sicht

Die Polizei hatte alles durchsucht.

Die Frau wurde abgeführt. Sie hatte nichts gesagt, nur gelächelt.

Ich wusste nicht, ob mir das mehr Angst machte als alles andere.

Aber ich hatte keine Energie mehr, weiter darüber nachzudenken.

Ich wollte nur nach Hause – zurück zu Mia und Johanna.

Die Polizei brachte mich zum Ferienhaus.

Als ich eintrat, fielen mir meine Freundinnen um den Hals.

„Geht's dir gut?!", rief Mia.

Ich nickte. „Ja... bin nur müde."

Johanna sah mich an. „Bleibst du hier?"

Ich atmete tief durch.

Eigentlich hätte ich ins Krankenhaus zurückgehen können. Die Ärzte hatten mich nicht entlassen. Aber...

„Ja", sagte ich fest. „Ich bleibe."

Mia seufzte erleichtert. „Gut."

Mia warf mir ein Kissen zu. „Dann ab ins Bett. Morgen früh reden wir über alles."

Ich nickte.

Ich wollte schlafen.

Aber als ich im Bett lag, drehte ich mich zur Tür.

Und stellte mir nur eine Frage:

Was, wenn das noch nicht vorbei war?

Mein BruderWo Geschichten leben. Entdecke jetzt