Kapitel 40

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Mias Sicht

Ich hatte ein richtig schlechtes Gefühl.

Seit wir zurück im Haus waren, fühlte es sich... falsch an.

Ich saß auf dem Sofa, starrte auf den Schlüssel, den ich gefunden hatte. Johanna lief unruhig durch den Raum.

„Jemand war hier", sagte sie zum dritten Mal.

„Aber warum ist nichts gestohlen worden?" murmelte Johanna.

Ich schluckte. „Vielleicht... war es gar kein Einbruch. Vielleicht wollte jemand uns nur Angst machen."

Stille.

Ich schaute zur Tür. „Vielleicht sollten wir einfach gehen."

Dann – ein Geräusch.

Von oben.

Als wäre jemand auf der Treppe.

Wir waren nicht allein.

Mayas Sicht

Mein Herz raste.

Sie.

Das hatte der Mann gesagt.

Ich?

Was meinte er damit?

„W-Was soll das heißen?", fragte ich leise.

Doch da kamen die Polizisten näher.

„Warten Sie", sagte einer von ihnen. „Sie kennen dieses Mädchen?"

Der Mann blinzelte. Sein Atem ging schwer.

„Nicht... direkt."

Mein Puls schlug schneller.

„Aber wenn sie noch lebt... dann sind ihre Freunde in Gefahr."

Mir wurde eiskalt.

„Was? Wieso?!"

Er keuchte. „Weil die, die mich reingelegt haben, sie suchen."

Die Polizisten erstarrten.

Dann klingelte mein Handy.

Ich sah auf das Display.

Mia.

Ich nahm ab.

„Mia?"

Doch alles, was ich hörte, war ein einziger, angsterfüllter Schrei.

Dann wurde die Verbindung unterbrochen.

Mein BruderWo Geschichten leben. Entdecke jetzt