Kapitel 33

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Ich schnappte mir mein Handy und wollte die Polizei rufen. Doch gerade als ich die Nummer eintippte, fiel das WLAN aus – und der Empfang zeigte nur noch einen Balken.

„Kein Netz!" flüsterte ich panisch.

Johanna zog hektisch eine schwere Lampe vom Nachttisch. „Wir lassen uns nicht einfach einsperren! Wir schlagen die Tür ein!"

Doch bevor wir irgendetwas tun konnten, ertönte eine tiefe Stimme aus dem Flur.

„Ihr hättet nicht die Polizei rufen sollen."

Ich erstarrte.

Dann – ein metallisches Klicken.

Eine Waffe? Ein Messer?

Mia stieß ein ersticktes Geräusch aus. Johanna packte meine Hand und flüsterte: „Wir müssen hier raus. Jetzt."

Ich nickte. Wir durften nicht warten, bis er hereinkam.

Ich rannte zur Fensterbank und tastete mit zittrigen Fingern nach dem schwersten Gegenstand, den ich finden konnte eine Vase.

„Auf drei", hauchte Mia. „Eins... zwei..."

Doch bevor ich werfen konnte, krachte die Tür auf.

Der Mann stand in der Tür. Und in seiner Hand – ein Messer.

Er wirkte nervöser als zuvor, schwitzte, sein Blick huschte von einer zu anderen.

„Ihr habt es ruiniert", murmelte er. „Ich wollte einfach nur hier bleiben. Ich wollte keinen Ärger."

„Dann lass uns gehen", sagte Johanna mit erhobenen Händen. „Wir wollen keinen Ärger. Wir lassen dich in Ruhe."

Sein Blick wurde noch unsteter. „Ich kann euch nicht gehen lassen. Ihr habt mein Gesicht gesehen. Ihr habt meinen Namen auf den Papieren gelesen."

Ich schluckte hart. Ich hatte seinen Namen nicht gesehen  aber als ob er uns das glauben würde shit jetzt wusste ich, dass es wichtig wäre.

„Bitte", versuchte Mia zu verhandeln. „Es gibt keinen Grund, uns etwas zu tun."

Er schüttelte den Kopf. Seine Finger umklammerten das Messer fester.

Sirenen 

Seine Augen weiteten sich. Er wirbelte herum, rannte zurück in den Flur.

„Jetzt!" rief Johanna 

Ich stürmte vor, packte die Tür und zog sie auf. Wir rasten hinaus.

Unten hörte ich, wie die Haustür aufschlug.

Der Mann rannte nach draußen – direkt in die Arme der Polizei.

Schreie. „Waffe fallen lassen! Keine Bewegung!"

Wir stolperten auf die Veranda. Gerade rechtzeitig, um zu sehen, wie der Mann von zwei Beamten zu Boden gedrückt wurde. Das Messer fiel klirrend zu Boden.

Sein Blick traf meinen, während sie ihm Handschellen anlegten.

Und in seinen Augen lag kein Hass. Keine Wut.

Nur Panik.

Er wusste etwas, das wir nicht wussten.

Ehe sie ihn ins Auto schoben, murmelte er einen Satz.

Ich konnte ihn kaum verstehen, aber ich wusste, was er gesagt hatte.

„Ihr solltet nicht hierbleiben."

Dann fuhren sie mit ihm davon .Johanna, Mia und ich standen stumm da, während die Polizisten uns Fragen stellten.

Doch meine Gedanken waren nur bei einer Sache.

Die Worte des Mannes wie hatte er das gemeint wir sollten nicht hierbleiben , Wollt er uns vertreiben oder was war los. Ich wusste es nicht ich wusste nur das ist  unglaublich müde war.

Mein BruderWo Geschichten leben. Entdecke jetzt