Kapitel 57 - Ich liebe dich...

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*Violetta*
Am nächsten Morgen wachte ich von igendwelchen Geräuschen auf. Was ist das? Ein Blick zur Seite und meine Frage war beantwortet. León war ganz verschwitzt und er sah wirklich so aus als ob er glühen würde. Die Geräusche die ich gehört hatte, waren von ihm. Er schlief ganz unruhig. Wieso ging es León den jetzt so schlagartig schlechter? Mir ging es wieder gut und ich fühlte mich frisch. Leise flüsterte ich zu meinem Freund seinen Namen hinüber. Langsam schlug er seine Augen auf und blickte zu mir. "Geht es d....ir be....sser ?", stotterte er schwach. Wieso machte er sich Sorgen um mich und nicht um ihm selber? Ich stand ganz langsam und behutsam auf aus dem Bett und setze mich an sein Bett. Wir konnten jetzt ganz nah beieinander sein. Nicht so wie die letzten Tage nur gegenüber liegen und dann sprechen. Ich nahm seine Hand. Er sah mich ebenfalls schwach an. "Mir geht es wieder besser. Aber bei dir scheint es wieder schlimmer geworden sein. Du glühst ja richtig und hast Fieber." Ich fühlte dabei seine Stirn. Seine halbe Stirn jedenfalls, da wir beide eine Platzwunde an der Stirn hatten. "Nein, nein, mir geht's besser.", erwiderte er. Warum denkt er eigentlich immer, er müsste sich um mich kümmern?!! Halt ein wahrer Gentelman. Trotzdem nervt es manchmal. "Hey, mach dir bitte nichts vor. Man kann es dir deutlich ansehen." Kläglich versuchte mein Freund seine Augen offen zuhalten, doch es fiel ihm schwer. Ich kannte dieses Gefühl. Sich gegen seinen eigenen Körper zuwehren. Es ist ein verbitterter Kampf. "Vi...lu,", reiste mich León aus meinen Gedanken. "Ja," "Ich ich liebe dich... Auch wenn es im Moment echt schwierig zwischen uns.... uns ist.", gesteht mir mein Freund mit wenig Kraft. Oh wie süß !! Mir kullerten sofort ein paar Freudentränen über die Wange. Denn am meist gelieben Satz auf der Welt hatte ich schon ewig nicht mehr gehört. Da wir in letzter Zeit wirklich keine gute Zeit hatten. Die Nacht in der wir betunken waren gilt ja nicht. Außerdem war das jetzt auch schon über 2 Monate her. "Ich liebe dich auch so sehr. Es tut mir leid. Ich....", abrupt wurde ich gestoppt. Zum Glück sonst hätte ich mich wieder mal verquatscht und alles wäre mal wieder nach Hinten losgegangen. "Nein, wir werden es zusammen schaffen. Auch ohne meine Eltern.", sprach er noch schwach. Es fiehl meinem Freund immer schwieriger die Augen offen zu halten. "Was meinst du damit, Schatz?", fragte ich ihn neugierig und auch besorgt. Mit all seiner letzten Kraft brachte er noch etwas raus:"Hast du meine Eltern hier gesehen? Nein, sie interessieren sich nicht für mich. Auch wenn ihr einziger Sohn fast abkratzt." Seine Augen klappen zu. Ich bekomme leicht Panik und versuche ihn wieder aufzuwecken, doch vergeblich. Schnell drückte ich den Notknopf. Nach knapp einer halben Minute kam ein Arzt ins Zimmer gerannt. Er war ganz erstaunt mich so fit zu sehen und geschockt über Leóns Zustand. Der anwesende Arzt fragte mich, was passiert sei. Ich erzählte ihm nur die wichtigen Details, die ein Arzt zu wissen brauchte. Was gehen ihn auch unsere persönliche Gespräche an.
Hatte León schon immer Probleme mit seinem Eltern? Er hatte eigentlich nie so den Anschein gemacht. Naja, ich kenne noch nicht mal seine Eltern. Er hatte sie mir noch nicht vorgestellt. Dabei waren wir jetzt schon das 4. Jahr zusammen. Ok, es gab während den letzten 3 Jahren immer wieder Trennungen zwischen uns. Aber ingesamt schon das 4. Jahr.
Ich könnte mir gar nicht vorstellen, wie das war mit solchen Eltern. Mein Vater war immer etwas zu überfürsoglich. Also das Gegenteil.
Mir machte Leóns letzter Satz sehr zu schaffen. Also echt! Was waren das für Eltern. Ihr Sohn kämpfte wirklich um sein Leben und die kümmerten sich noch nicht mal um ihm. Wirklich welche Eltern tun so was ??

"Geht es ihnen gut ?", wurde ich gefragt und in die Realität zurück geholt. Hä, wo war ich plötzlich? Ich war nun in einem anderen Zimmer. Das war mir gar nicht aufgefallen. Sie hatten mich auf ein anderes Zimmer gebracht. So sehr war ich wieder mal in Gedanken vertieft gewesen. "Ja, ja, alles ist in Ordnung." "Ok, ich frag sie nur, weil sie schlagartig einen höheren Bluthochdruck bekommen hatten. Wenn es um ihren Freund geht, dann kann ich ihnen versichern, dass meine Kollegen sich gerade gut um ihm kümmern.", beruhigte mich die anwesende Krankenschwester. Vielleicht war da was dran. Trotzdem kann ich mich nicht so schnell beruhigen.

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Leonetta - Loving can hurt sometimesGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt