Kapitel 87 - Konfrontation mit einer längst verdrängten Vergangenheit

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Countdown läuft... 3, 2, 1

Den letzten Countdown und somit auch das Ende dieser Story, habe ich in zwei Teile aufgeteilt.

* *

*Violetta*
Ich rannte aus der Aula ohne ein wirkliches Ziel. Es war mein einfacher Reflex gewesen.
Von ihm hatte ich mich aber schon zusehendlich zu oft leiten lassen. -
Und zu viele Leute damit verletzt. Es sitzte mir nach wie vor schwer im Herz.
Doch mein großes Fragezeichen war, wieso Diego wieder in mein Leben getreten war??!!

Jetzt würde alles auffliegen!!
Das wollte ich León und Francesca nicht antun.
Wenn die nur meine scheußliche Vergangenheit in Spanien kannten. Sie würden mir nie mehr in meine Augen sehen.
Ich dachte diesen Part in meinem Leben konnte ich zurück legen. Doch es schien nicht so! Und schon wieder regte ich mich über dieses so manchmal gemeine Universum auf!!
Wieso war das so!!???

"Violetta, ich glaube wir müssen mal alleine reden!"
Diego. Nein nicht er!!
"Ich habe nichts mit dir zubesprechen!", zischte ich ihn an. Meine Wut überschäumte mich in allen Wellen. Noch nie fand ich jemanden so abstoßend. Mit vollsten Herzen gehasst. Es war schon unheimlich, welche abstoßenden Gefühle ich gegen ihn hegte.

"Oh doch, ich möchte nicht, dass du so ein schlechtes Bild von mir hast. Und ..."
"Was machst du eigentlich hier?"
Ich wollte es wissen, ob es Zufall war oder er mich leiden sehen wollte. Man kann nie wissen, was so skupellose Menschen wie dieser Spanier, planten.
"Ich wusste nicht, dass du Francescas Freundin bist. Ich habe mich verändert! Eigentlich wollte ich nach deinem Autounfall mit niemandem mehr sowas anstellen."

Eine kurze Schweigesekundde vergang. Die Luft in diesem Raum war so stickich.
Was er mir angetan hatte, werde ich ihm nie verzeihen. Wie kann man einen solchen Menschen auch verzeihen, der dich eigenhändig vergewaltigt hat mit so missen Tricks.

Diego führ fort:" Doch dann hab ich Francesca zufällig kennengelernt, Violetta. Woher sollte ich den je wissen, dass du es bist, wo von immer alle gesprochen hatten oder eher gesagt geschweigt hatten."
Eigentlich war ich noch immer bei Gedanken, was er mir angetan hatte, doch irgendwas kam mir komisch vor. Aus diesem Grunde passierte ich seine Antwort Revue.

"Wieso sagtest du nach meinem Autounfall? Das war, wenn ich mich recht erinnere, einige quälende Wochen bevor du meine Freunde kennengelernt hast. Was hast du mit dem Unfall zu tun?"
An der Sache musste etwas dran sein! Mir kamen seine Worte hochgradig verdächtig vor. In meinem Kopf schwirrten so unendlich viele Fragen herum.

Mein Stress tat meiner kleinen Tochter nicht besonders gut. Man sollte eigentlich unnötigen Stress bei einer Schwangerschaft vermeiden!
Das alles wirkte sich nicht gut aus auf mein Kind. Diese Erkenntnis brachte mich immer wieder zum lodern.
Natürlich wenn man gerade vom Teufel spricht, meldete sich meine Kleine mit einem argen Tritt gegen meine Bauchdecke. Ich stöhnte einmal kurz schmerzerfüllt auf.

Mit der linken Hand hielt ich mich stets am Keyboard fest, das neben mir stand. Währenddessen ich die Rechte beruhigend auf meinen Bauch legte.
Deutlich spürte ich Diegos Blick auf meinem kugelrunden Bauch. Ich war es schon fast gewöhnt, dass jeder ihn anstarrte.
Doch diesem Kerl hatte ich nicht die Erlaubnis dafür gegeben!!
"Eine Frage -" Ich unterbrach ihn. Vermutlich hatte ich schon längst die Antwort für ihn parat.
"Nein sie ist zum Glück nicht von dir!!" ...Sie hat einen Vater den ich über alles liebe, aber leider hauptsächlich mit Dir zu sehr verletzt habe, vollendete ich den Satz in meinen Gedanken weiter.
Es war die Ursache von Anfang an. Als all meine Probleme begonnen hatten im Sommer.
Alles hatte Er sich zuzuschreiben!!

Mir wurde schon leicht schwummerich vom den Ganzen. Ich stützte mich am Keyboard ab. Einmal tief durchatmen Violetta!, sprach ich mir selbst zu.
"Violetta...ich ... es...."
Die Stimme des Spaniers war nur ein leises Stottern. Er wusst nicht, wie er sein damaliges Verhalten und seine Taten erklären sollte.

Und wieder machte meine ungeborene Tochter auf sich aufmerksam.
Es war immer wieder schmerzhaft.
Wie nur so einen kleines Kind schon so viel Kraft hatte, war mir unbegreiflich. Ich schreite für einen Moment auf, um besser mit den Schmerzen klarkommen.

Im Augenwinkel erkannte ich, dass mein Mitgeselle im Raum auf mich zu kam. In mir schrillten alle Glocken meines Selbstschutzes. Seine Berührungen konnte ich nie nochmals vertragen. Was er damit schon in alten Zeiten angestellt hatte. Ich möchte mich nicht daran erinnern.
Es schmerzt zu sehr!!

Es war gerade alles zu viel und so verlor ich kurzzeitig den Boden unter meinen Füßen. Ich sackte in mich ein.
"Violetta!",
vernahm ich, wie meine alte Affäre meinen Namen geschockt schrie. Diego wollte zu mir und mir helfen, doch ich ließ es nicht. "Fass mich nicht an Diego!! Fass mich nicht an!!"
Sein Gesicht war kreide bleich vor meinem Abschaum von ihm.

* *

Ja jetzt wisst ihr, was der ganze Ursprung war mit Vilus Veränderung.
Manche Erlebnisse verändern den Menschen eben...

Um euch nicht zu sehr zu quälen, wird der zweite Teil am Freitag kommen😄 😘

.......

Leonetta - Loving can hurt sometimesGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt