Kapitel 51 - Vater- Tochter

561 26 6
                                        

*Federico*
Es ist Morgens und wir sind alle im Studio. Alle sind total trüb drauf. Ist ja kein Wunder. Da sich alle seit Tagen Sorgen um Vilu und León machen.
Als ich das Studio betritt, klingelte mein Handy. Es war Germán. Oh nein, war etwa wieder was mit den Beiden los? Zitternd nahm ich in den Anruf an:" Ja, was ist German?" Natürlich erwarte ich Trübsinn in seiner Stimme, aber eher das Gegenteil. Er sagt mit voller Freude:" Sie sind endlich aufgewacht und wir dürfen sie heute Mittag besuchen." "Super! Ich sage es den anderen Tschüss." Und schon lege ich auf. Das Gespräch war nun flott zu Ende. Schnell machte ich mich auf dem Weg zum Bühnenraum, wo alle warteten.
Ganz aus der Puste kam ich an und lehnte mich erstmal am Türrahmen an. "Was ist mit dir los, Fede?", rufte Camila besorgt. Ich hätte nicht so hier hin hechten sollen. Jetzt machte sie sich um mich Sorgen und ich krieg noch nicht mal ein vernünftiges Wort raus. "Sie si....nd auf...gewacht." Auf Grund meiner Ausage bekommt die komplette Mannschaft große Augen. Ich kann sie gut verstehen, da ich selbst total glücklich darüber bin. Meine beiden Freunde wieder zu haben. Oder eher, einen Schritt weiter zu sein, sie wieder zu kriegen. "Ist das wirklich wahr? Violetta und León sind aus dem Koma?!" Kommt es ganz endgeistert aus Brodey raus. Ich nicke und setzte mich erstmals zum verschaufen ihn um meinen kleinen Fehler jetzt auszubügeln.

*Germán*
Nach einer Weile des Verdauens, dass nun endlich meine Tochter aus ihrem einwöchigen Koma erwacht war, stand ich auf und nahm meine Autoschlüssel vom Tisch.
Im Krankenhaus ging ich auf direktem Weg in das Zimmer meiner Tochter und ihrem Freund. Im Moment schlief sie noch, aber die Ärztin, die mir entgegen kam, teilte mir mit, sie würde gleich wieder aufwachen
Nun betrat ich das Zimmer. Es war immer noch unheimlich in diesem Zimmer, wie die Beiden so verkabelt waren. Man sah aber auch, dass es ihnen besser ging. Ihre Hauptfarbe war nicht mehr so leichenblass und hatteehr farbe bekommen. Leise setzte ich mich neben Violetta. Ich nahm ihre Hand und schreichelte sie zart. Daraufhin erwachte Vilu und blickte mich mit ihren süßen Rehäugchen, die sie von ihrer Mutter geerbt hatte, an. Aus Freunde kullerte mir eine Träne über die Wange. "Warum weinst du, Papá?" Das waren ihre ersten Worte, die sie mir gab. Es schien so, als ob sie bei meinem Anblick etwas nervös war. Klar, wir hatten uns lange nicht gesehen. Ja und davor hatten wir einen heftigen Streit.
Aus Unsicherheit was ich jetzt tun soll, streiche ich mir schnell die Tränen weg. " Ach, ich bin nur so froh, weil du wieder wach bist. Ich hatte schreckliche Angst um dich."

*Violetta*
Ich konnte seine Angst gut nachvollziehen. Da es ihn wahrscheinlich sehr an Mamá erinnerte. Bei ihr war es auch so ähnlich.
Damals war ich erst fünf Jahre alt gewesen und das alles nicht so richtig verstanden, was wirklich los war. Ich weiß nur, es war echt schlimm damals. Es waren slle nur traurig drauf im meinem Umfeld. Ich will ihn ermutigen. Es soll ihn nicht nochmal do etwas wiederfahren. Nur könnte ich auch nicht unseren Streit vergessen. "Papá, ich weiß es hat dich stark an Mamá erinnert, aber mir geht es echt schon besser. Bitte weine nicht! Sonst muss ich auch heulen.", beruhigte ich ihn. Doch dies erreichte ich leider nicht. Da er jetzt vollkommen seine Gefühle nicht mehr im Griff hatte und weinte. Er vergrub sein Gesicht in meine Decke. Meine Hand hielt er immer noch fest.
Wie wird er erst reagieren, wenn ich ihm sage, er wird Großvater werden. Ach Vilu, was hast du dir nur eingebrockt?!

* * *

Hab im Moment nicht mehr so viel Zeit um mehr hochzuladen, aber hier hab ich das nächste Kapitel für euch xD

Leonetta - Loving can hurt sometimesGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt