Kapitel 69 - Aufgeben?

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*León*
....Es standen meine Eltern vor mir.
Was machten sie hier?
Wollten sie mich besuchen und sich um meinen Gesundheitsstand fragen? Sicherlich nicht! Sie haben mich hier Wochen lang nicht besucht. Sie hätten nach mir sehen kommen können, wo mein Leben in Gefahr schwab und ich totkrank war. Nein, natürlich machten sie sich keine Sorgen um mich. Ihnen war doch nur ihre Meetings wichtig.
Mein Blick blieb sehr kühl gegenüber von meinen Eltern und ich versprühte meinen Hass auf sie. Großen wiederlichen Hass.
Meine Mutter bemusterte mich von oben bis unten. Ich hatte ziemlich abgenommen und sah noch immer ziemlich ausgelaugt aus. Mein gebrocher Arm war nun nach den endlosen Wochen im Krankenhaus auch so gut wie verheilt. Ich trug nur noch eine Bandage zum schonen.
Die Worte meiner Mutter holten mich aus mich aus meiner Starre:" León, du siehst ja total verändert aus." Das war es das einzige was Sie sagen konnte?!! Meine Wut schäumte nur so hoch. "Was?!! Ich war wirklich totkrank und ihr seid noch nicht mal aufgetaucht und das Erste was dir einfällt mir zu sagen ist Das???!!" Ich spürte wie mir etwas schummerich wurde. Mein Kopf bräuchste. Ich ignorierte auch die Schwindelanfälle und rannte vor die Tür. Endlich war ich mal wieder an der frischen Luft. Ich hielt mich an einen Seitenfosten fest um nicht den Boden unter meinen Füßen zu verlieren. Tief atmete ich die frische Luft ein und aus.
Ich hörte schon von hinten meine Eltern rufen. Oder eher gesagt meine Mutter. Mein Vater trotete nur hinter ihr her wie so ein kleines Küken. "León, ich .... ehm wir....", fing meine Mutter an. Doch ich laß sie nicht zu Wort kommen. Mir reichte es einfach!! Ich schrie formlich sie an:"Ich kann dir auch sagen, wie ich mich so verändert habe. Es reicht mir einfach, das jeder mich darüber ausfragt. Ich habe viele scheiß verdammte Probleme! Meine Freundin ist spurlos verschwunden! Ich werde Vater! Sie verheimlichte mir das nur und so ist dieser verdammte Unfall endstanden! Sie verbirgt mir noch irgendwas! Auch ihr habt eine menge Schuld an dem Schlamassel! Ihr seit seit Jahren nur mit euren Job beschäftigt. Behandelt mich ....." Ich bekam plötzlich keine Luft mehr und mir wurde langsam Schwarz vor Augen. Ich nahm meine letzte Kraft und redete meinen Rest nur noch ganz verklungen. Da ich so gut wie nicht mehr anwesend war. ".... behandelt mich... wie.. wie den letzten Dreck und .... und so hab ich mich auch erst auf ....auf der Party betrunken und hab mit ... mit Vilu ..." Ich hatte so einen Wirgreiz und übergab mich auf dem Pflaster. Mein Körper war völlig kraftlos und leer. Die letzten Worte zauselte ich nur ganz knapp:" .... und wie fühlt sich es wohl an um sein Leben zu... zu kämpfen und den eigenen Eltern ist das scheißegal..." Nach diesen Worten sackte ich vollkommen in mich ein und fiel auf das harte Pflaster. Ein Schrei von meiner Mutter nahm ich noch war. Auch etwas warmes flüssiges, dass aus meiner Stirn entwich und auch wie meine Mutter einen Heulanfall bekam, nahm ich war.

Ich dachte nur daran, dass ich einfach nicht mehr wollte und am liebsten sofort mein Leben beendete. Das ganze Leid was ich in dem letzten Jahr erlitten musste, war hart für mich.
Es war auch kein Ende in Sicht von den vielen Problemen.
Wieso lohnte es sich dann noch??!!!
Meine Freunde leiden jetzt auch schon genug. Meine Eltern keine Ahnung was die wirklich vor hatten und wer sie dazu gebracht hat hier her zukommen.
'Violetta'.
Der Name stieß mir in den Gedanken wie ein Blitz.
Mir fiel ihr früheres Lächeln ein. Wie sie mich immer anguckte. So verliebt und wunschlos glücklich für diesen Moment. Ganz zu schweigen von unseren Küssen. Sie waren wahre Liebe. Dann fiel uns unsere Nacht ein. In der wo das ganze Chaos erst richtig anfing. Diese Nacht war so atemberaubend gewesen. Es gibt eigentlich keine Worte dafür.
Doch ich konnte genau so gut nicht die schlechten Dinge vergessen. Mein Gehirn verarbeitete grundsätzlich nicht diese Geschehnisse gut.
Aber wie sollte mich Vilu nur vermissen, wenn sie doch gar nicht bei mir war.
Sie hat mich allein gelassen und hat mir nur diesen Brief hinterlassen.

Also macht es wirklich Sinn über das alles nochmal drüber hinweg kommen oder ganz simpel aufzugeben?

......

*  *  *

Seit heute dem 9. Januar gibt es diese Story xD (habe so vorher auf meinem Blog gepostet)

Mein kleines Baby wird ein Jahr ❤❤

Ich kann es selbst nicht glauben, dass ich schon seit einem Jahr als Hobbyautorin tätig bin und wie sich mein Schreibstil einfach weiter entwickelt hat xD ❤❤

Danke das ihr alle diese Story liest und damit mir sehr viel Anerkennung gibt. Ich find es so unglaublich wie viele sie kennen und lieben ❤❤

Leonetta - Loving can hurt sometimesGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt