Kapitel 65 - Briefübergabe

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*Francesca*
Mir zerbrach fast das Herz bei seinem Wort. Er war schlagartig wieder total ruhig und starte nur auf einen Fleck. Immer noch völlig verschwitzt sah er aus. Um die Lage etwas zu vermildern und weil mir León gerade sehr unheimlich vorkam, sagte ich:" León, Violetta ist...... ab..." Doch ich kam nicht so weit, da mein bester Freund mich hysterisch unterbrach:"Was ist mit ihr !!!" Seine Augen waren schon ganz rot und groß. "Sie ist aus dem Krankenhaus abgehauen und hat dir diesen Brief hinterlassen."
Jetzt hob ich den Brief langsam hoch und übergab ihn den Brief von seiner Freundin.
León hielt den Umschlag mit zitiernden Händen.
Ich war sehr gespannt auf seine Reaktion. Doch diese Reaktion hatte ich wirklich nicht von ihm erwartet.

Er schrie mich an. Aber so richtig laut schrie er mich an.
Mein Herz fühlte sich an, als ob es jeder Zeit zerbrechen könnte.
León flippte gerade total aus. So was Schlimmes kann doch kein Brief auslösen! Es musste noch etwas anderes dahinter stecken! - Etwas das sie mir verheimlichten, denn Vilu und León hatten sich während den letzten 3 ein halb Monaten echt komisch verhalten. Hundertprozentig musste was hinter seinem Ausflipper stecken!
So hatte ich ihn noch nie erlebt. Wie kann er mir plötzlich so was an tun???!!! Ich habe alles für ihn getan und habe ihm oft geholfen. Und und .... Nein ich kann nicht mehr !!!
Mein Herz pocherte schrill aus meinem Brustkorb heraus und ich fühlte mich so elend. Ich hatte mich von meinem Freund wegbewegt und stand mittlerweile in der Nähe der Türe. Mit verängstigter Stimme bekam ich noch raus:"León, wieso bist du so?" "Verwinde aus meinem Blickfeld!!!", brüllte er mir zurück.
.....

*León*
Ich wollte zwar mich noch weiter verteidigen, doch mich verließen meine Kräfte. Meine Kehle schnürte sich zu, mein Puls raste in die Höh und mein Atem war sehr ungleichmäßig.
Ich hyperventilierte fast schon. Ein weißer Schleier schlich sich um meine Umwelt und so bekam ich nichts anderes mehr mit. Violettas Brief hielt ich verkrampft in meinen Händen und starrte drauf. Doch mich quälten meine Schmerzen so und ich wälzte mich hin und her. Meine Stirn war klatschnass, da ich so viel schwitzte wegen diesem blöden Fieber!!
Es laugte mich so heftig aus. Dazu kamen noch die ganzen Probleme mit Vilu und allem anderen Zeug.
Schnell biss ich die Zähne zusammen um zu versuchen, dass diese schrecklichen Schmerzen sich etwas mäßigten.
Doch leider biss ich mir nicht auf die Zähne - nämlich auf meine Zunge. Natürlich tat das sauweh und ein leichter Schrei ertöne aus meinem Hals.
Es war eine grauenvolle Qual, die sich über mich ergoss.
Schleierhaft und ganz verschommen sah ich wie ein weißer Kittel durch die Tür flizte. "Herr Vergas brauchen sie was? Soll ich ihn ein Schmerzmittel geben?", überkamen mich Fragen von einer weiblichen Stimme. Alles drehte sich in meinem Kopf. Ich hatte nicht die Kraft über ihren ganzen Fragen nachzudenken. Doch eine Sache fiel mir in dem Durcheinander auf. Francesca war verschwunden. Ich hatte gar nicht bemerkt, wie sie gegangen war. " Wo ist Francesa hin? Sie war doch noch hier.", zeuselte ich schwach. Mein wilder Atem legte sich etwas zum Glück. "Mir ist auf dem Weg zu Ihnen ein schwarzhaariges Mädchen entgegen gekommen. Meinten Sie das?", hörte ich aus unmöglicher Ferne. "Ehm wollten sie jetzt was?", kam es wieder von der Stimme. Jede Frage dröhte in meinem Kopf wie ein Silvesterknaller. Ich hielt es einfach nich mehr aus. Meine Kehle brachte gerade noch ein paar Wörter raus:"Gehen sie jetzt einfach. Ich komm mit dem scheiß Schmerzen schon selber kla...r..... " Ich musste tief Luft holen und sah den leicht eingedrückten Briefumschlag an.
Mein Verlangen den Brief zu lesen und die Hoffnung meine schwangere Freundin ein wenig zu verstehen machte mich etwas mulmig.

* * *

Was glaubt ihr was im Brief drin steht?
Und auch wie geht es jetzt mit Frans Gefühls- Chaos weiter?
Ihr Leben wird auch nochmals so richtig durchgerührt.
Nur so mal ein Tipp xD

Leonetta - Loving can hurt sometimesGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt