Kapitel 8 - Germán auf Abwegen

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*León*
Ich rannte raus an die frische Luft. Ich musste so bei dem Lied so an Violetta denken. Es schmerzte mich einfach. Wenn Violetta nur so krank ist, weil sie igendeinen Stress hat. Sie hatte doch immer so viel Vertrauen in mich und dann passiert so was.
Nach kurzer Zeit tauchte Broduey auf und setzte sich neben mich. "Ich weiß, dass es gerade für dich hart ist. Aber in 'Podemos' geht es doch darum, dass man alles zusammen schaffen kann. Auch wenn du jetzt für Violetta stark bist, hilft das euch beiden und wir sind auch noch alle für dich da. Ok?", sprach er mir ins Gewissen. Damit hat er mich echt wieder froh gemacht und deshalb bedankte ich meinen Freund herzlichst:" Danke!" Drauf bekräftigte Broduey ruhig:" Dafür sind doch Freunde da!" Wir unterhieten uns noch einige Zeit.

*Angie*
......Es war Ramallo. Mit zittriger angespannter Stimme nahm uch mein Handy ab:" Ja hallo, was ist los? Gibt es Neuigkeiten?" Ein 'Naja' erkling am anderen Ende:" Ich weiß jetzt, dass Germán dahin gefahren ist wo wir es vermutet haben." Hab ich mir doch gedacht. Dieser Mann hat so einen Dickschädel wie seine Tochter auch. Daher hat sie es auch wahrscheinlich.
Wir fuhren fort mit dem Gepräch. "Ok was sollen wir denn jetzt tun. Sollen wir zu ihm oder lassen wir ihn alleine bei seiner Tochter?", fragte ich. "Ich wär einmal dafür ihn in Ruhe zu lassen. Hoffentlich tut er nichts Unbedachtes. Ob wohl das würde ich ihm auch zutrauen.", erwähnte Ramallo etwas frech. Ich grinste, oh ja der Mann ist zu Allem fähig.
Ich atmete einmal durch. Puh war doch gar nicht so schlimm. Warum war ich denn gerade so nervös. Ich schüttelte den Kopf und ging wieder rein.

*Germán*
Ich hatte mich heute rausgeschlichen, so das es keiner im Haus gemerkt hatte. Wenn sie es gemerkt hätten, dann hätten die mich natürlich davon abgehalten. Sie würden sich schon denken wo ich sein könnte. Aber ich hoffe sie merken das erst später.
Das ist mir aber egal, ob sie mich dann später davon abhalten wollen.
Ich habe das Recht sie zu besuchen zu können. Dann stieg ich aus dem Wagen und maschierte rein in das Innere des Krankenhauses. Schnurstracks lief ich in das Zimmer von Violetta.
Sie lag genau so da wie gestern. Sie sah aber etwas besser aus. Schon noch blass, doch gestern war sie noch blasser. Ich setzte mich zu ihr. "Was machst du nur, mein kleines Engelchen! " Darauf gab ich ihr ein Kuss auf die Wange.
Nach einiger Zeit guckten mich dann zwei Äuglein an. Sie schauten mich ganz lieb jedoch auch mit einem Hauch Besorgtheit und Traurigkeit an. "Ich hab dich lieb", flüsterte meine Tochter. Ich musste fast weinen. Darauf hin besänftigte ich ihr:" Ich dich auch!"
Noch eine Weile blickten wir uns an, bis sie wieder eingeschlafen war.
Danach ging ich wieder und war etwas glücklicher als voher.

Leonetta - Loving can hurt sometimesGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt