Kapitel 52 - Maxi

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*German*
Als ich wieder das Zimmer verlassen wollte, flüsterte mir meine kleine, kranke Tochter noch schwach hinterher:" Papá, ich möchte Ma...ma...ma..xi sprechen. Kann...kann...st du ihn herholen." Ihre Stimme war ganz stockend, vermutlich weil sie immer noch sehr erschöpft war von dem Unfall und dem nachfolgenden Koma. "Ja, mach ich. Aber werde erstmal gesund. Bitte versprech mir das, Vilu. - Ich kann auch, wenn wir uns oft streiten, nicht ohne dich leben. Bitte! ", gab ich ihr zurück. Es bildeten sich dicke Tränen in meinen Augen. Was ist nur mit uns passiert??! Ich möchte gerade das Zimmer verlassen, als meine Tochter noch was leise von sich gibt:" Ich will Maxi spre...chen." Warum unbedingt Maxi ? Komisch. Aber meine Gedanken können das nicht wirklich verarbeiten, weil ich gerade total an Marias Tod nachdenken muss. Es war schlimm damals.
Wie Violetta jetzt, hatte Maria einen Autounfall und lag ein paar Tage im Koma, doch plötzlich ging es ihr schlagartig besser. Ja und dann - hatte sich es schneller gewendet, als einem lieb war....

*Angie*
Nach der Nachricht von Fede, fuhr ich schnell ins Krankenhaus.
All meine Gedanken kreisten um Violetta. An nichts anderes war mein Gehirn fähig zu denken. Auf einmal rammte ich gegen jemand. - Es mein Ehemann/Schwager Germán. Er hat ganz rote, verquollende Augen. "Germán, was ist los? Du warst bei Vilu oder?", fragte ich vorsichtig. Warum fragt ich eigentlich?! Ich wusste doch schon die Antwort. Was sollte er den hier im Krankenhaus sonst machen. Naja ich war eben in meinen Gedanken verstrickt. "Ja, sie möchte Maxi sprechen. Könntest du ihn anrufen." Er versuchte seine Gefühle sehr im Zaum zuhalten. So richtig geling ihm das nicht. "Ehm ja, aber wieso Maxi ?", fragte ich ihn schnell. "Keine Ahnung. Sie möchte es." Seine Antwort war etwas patzig. Ich merkte, es war noch was anderes, was ihn beschäftigte außer Vilu. "Schatz, ich merke du hast nich was anderes. Bitte sag es mir.", bittete ich ihn. Vielleicht krieg ich ja so. "Naja ich muss halt so Maria denken.", sprach er.
Augenblicklich flossen Tränen aus meinen Augen. Wie ich aus meinem Blickwinkel sah, hatte es ihn auch wieder getroffen. Ich will nicht mehr an diese schlimme, traurige Geschichte erinnert werden!!
Sekunden später bemerkte ich meine Anwesenheit in Germáns Armen. Wir suchten gegenseitig unserern Trost.
Nach einer gefühlten Ewigkeit lösten wir uns voneinander. "Ehm ok ich versuche jetzt Maxi herzubestellen.", verkündete ich dann meinem Mann.
Ich nahm mein Handy zur Hand und suchre nach Maxis Kontakt in meiner Kontaktliste. Leider fand ich seine Nummer nicht. Was machst du nur jetzt, Angie???! Ich fragte mich in letzter Zeit nur noch selbst.

* * *

Leonetta - Loving can hurt sometimesGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt