*Zeitsprung*
Es war mittlerweile fast eine Woche vergangen seit Sven weggefahren war, und ich hatte schon gar nicht mehr die Hoffnung dass er zurückkommen würde. Ich lag in seinem Bett, das so schön nach ihm roch und kuschelte mich in die Flauschige Decke. Ich wollte dass er zurückkam, ich brauchte ihn jetzt! Die Schule hatte zwar noch nicht wieder angefangen, aber ich hatte immer noch keine Möbel odersonstiges in meinem Zimmer stehen. Selbst wenn ich welche hätte, ichmüsste sie aufbauen und dafür musste man mindestens zu zweit sein. Kurz hatte ich zwar mit dem Gedanken gespielt Ray zu fragen, aber seit er meine Schwester kennengelernt hat, schaut er den ganzen Tag mit ihr Filme, isst Pudding und chillt mit ihr auf seiner Couch. Er ist jetzt so was wie ihr Seelenverwandter und wahrscheinlich werden sie bald viele kleine Rays zeugen. Ich fand den Gedanken daran überhaupt nicht lustig! Aber was sollte ich denn schon dagegen machen? Sie hatte ihren eigenen Kopf und mit Worten kam man gegendiesen eben nicht an. Mit Taten noch weniger. Also konnte ich nur Abwarten und Tee trinken, was sich daraus entwickeln würde. Als ich noch vollkommen in meinen Tagträumereien versunken war, hörte ich wie ein Auto unsere Einfahrt hinauffuhr. War Dad heute früher gegangen? Bestimmt. Ich schloss also wieder die Augen und stellte mir vor das Sven neben mir liegen und mich im Arm halten würde. Meine schöne Vorstellung wurde unterbrochen als sich die Tür zum Zimmerlangsam öffnete und eine große Gestalt eintrat die Eindeutig nicht mein Vater war.
Sofort als ich ihn sah sprang ich auf und fiel ihm um den Hals "Du bist wieder da, es tut mir so leid! Bitte geh nicht mehr!" mein Gesicht legte ich in seine Halsbeuge und begann hemmungslos zu weinen. "Hey, alles ist gut, ich bin ja wieder da!" Sven strich mir beruhigend über den Rücken, dann hob er mich hoch, trug mich zum Bett und ließ sich zusammen mit mir darauf fallen. Ichkuschelte mich noch viel mehr an ihn und versuchte die Fläche an Körperkontakt mit ihm zu Maximieren. "Max! Es ist schon gut!" Sven fand mein Verhalten anscheinend ziemlich amüsant, denn er lachte und begann mich zu kitzeln. Nun würde mir das überhaupt nichts ausmachen, wenn ich nicht so verdammt kitzelig wäre! "SVENHÖR AUF!" mich windend versuchte ich seinem Griff zu entkommen, was mir aber nicht wirklich gelang, und so lagen wir ein paar Minutenspäter schwer atmend nebeneinander im Bett und rangen um Luft. "Ich habe gewonnen!" Sven streckte Triumphierend die Hand in die Höhe "Dafür kochst du für mich Max!" "Das kannst du vergessen!" Ich drehte mich und versuchte ihn mit den Füßen aus dem Bett zu schieben, was nur mäßig gelang. Plötzlich ging die Tür auf und mein Dad kam herein "Was machst du de... Hallo Sven, schön dass du wieder da bist!" auf seinem Gesicht erschien ein lächeln, auch wenn seine Augen misstrauisch zu mir hinüberfunkelten "Ich finds auch schön dich wieder zu sehen Vincent!" Sven ging zu Dad und umarmte ihn innig "Ich lass euch dann mal wieder alleine, ihr müsst noch über ein paar Dinge reden." dann ging er wieder raus und ließ uns beide alleine
"Also, es tut mir leid. Alles tut mir leid. Von meiner ersten Reaktion bis zur letzten Beleidigung tut es mir leid! Bitte nimm mich zurück! Ich brauche dich!" Sven runzelte die Stirn, lachte dann aber und nahm mich in den Arm "Wenn du mir jetzt noch gesagt hättest das du selber schwul bist, wäre diese Entschuldigung noch süßer gewesen!" ganz verdattert sah ich zu ihm auf "Wo -Woher weißt d-du ..." "Paulina" und als er den Namenunserer Schwester aussprach bekamen wir fast gleichzeitig einen extremen Lachanfall. Es dauerte seine Zeit bis wir beide uns wiedergefangen hatten "War ja klar dass sie es auch dir erzählt." Ich verbarg mein Gesicht in den Händen, weil ich nicht wollte das ersah wie rot ich geworden war. "Das muss dir doch nicht peinlich sein." Er nahm mein Kinn zwischen Daumen und Zeigefinger und hob damit meinen Kopf an. Wir schauten uns tief in die Augen, unsere Gesichter näherten sich einander bis auf wenige Zentimeter und ich schloss meine Augen...
(688 Wörter)
"Hey Lila, warum sind deine Kapitel denn jetzt plötzlich so kurz?"
Was weiß denn ich verdammte Axt, ich kriege die passenden Schnitte nicht mehr rein *heul*.
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Nicht Gerade Einfach
RomanceMax Leben war nicht immer toll. Er hat viele Schicksalsschläge und Schwierigkeiten hinter sich, aber seit er Sven kennt, hat er zumindest jemanden der in allen Lebenslagen zu ihm hält. Doch was passiert wenn er sich plötzlich genau zu diesem Mann hi...
