Kapitel 19 - Hopeless

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Etwas kurz , tut mir leid, ich finde Grade nicht die zeit, zu schreiben :/

POV Vivi

"Ich weiß nicht, was es da zu reden gibt." Stur sah ich gerade aus und wollte weiter gehen , doch Andre hielt mich wieder mit einem diesmal stärkeren Griff, fest. "Andre, was willst du?!" Genervt verdrehte ich die Augen. "Wir müssen über 'uns' reden." Stumm sah ich ihn an, während mein Herz anfing schneller zu schlagen. "Nicht jetzt." "Du hast jetzt eh Dienstschluss." "Nein, Andre , habe ich nicht, ich arbeite bis 19 Uhr !" "Nein, ich habe 2 andere für dich und mich einspringen lassen, und jetzt komm." Er schob mich aus der Altersheim raus und in Richtung seines Autos'. Dort zwang er mich , mich reinzusetzen und ging schnell und Auto und setze sich. Ich verschränkte die Arme und sah gerade aus. "Und jetzt?" "Reden wir!" Erwartungsvoll sah ich ihn an, doch minutenlang kam nichts. Ich wollte schon aussteigen und gehen, als Andre anfing: "Wegen dem Kuss.." Ich hatte Angst, dass er mein Herz schlagen hörte, weil es so laut anfing zu schlagen. "Ja?" "Ich weiß nicht Vivi, ich hab da jemanden gefunden und.." Nein! Nein, nein , nein , nein.

Es war grauenhaft das zu hören, aber was er dann sagte zerschmetterte mein Herz regelrecht. "Sie heißt Elyda, und sie macht mich glücklich, du bedeutest mir noch etwas , aber ich weiß nicht, ob das mit uns wird."

...

Ich konnte nicht beschreiben, was ich momentan fühlte, es war zu viel. Er wollte mich nicht mehr. Er wollte meine Cousine. Er liebte mich nicht mehr. Ich fing an zu zittern und stieg aus. "Vivi! Wohin gehst du? Vivi bitte!" Ich rannte los, und ja es sah bestimmt völlig bescheuert aus aber ich konnte nicht anders. Ich wollte seine Worte aus meinem Log verbannen. Ich hab da jemanden gefunden... Sie heißt Elyda und sie macht mich glücklich..

Als ich nicht mehr konnte brach ich in irgendeiner Ecke zusammen, und fing an zu weinen. Es war mir egal, dass ich draußen weinte, denn egal wie peinlich es war, ich konnte mich nicht mehr gegen den Schmerz in mir wehren. Ich wollte dass es aufhörte. Du hast solche Hoffnungen bekommen.. Und wieder mal warst du nichts für ihn. Er. Liebt. Dich. Nicht. Mehr. Du bist nichts für ihn.

Der Schmerz zerriss mich innerlich und irgendwann schrieb ich Dave und er kam sofort und fuhr mich zu ihm. Aber auch bei ihm angekommen konnte ich meine Tränen nicht zurückhalten, bis auch diese mich verlassen haben und nur noch gequälte Schluchzer und ein Schluckauf kam. "Psh, Vivi beruhig dich." Dave holte mir Wasser und hab es mir, aber ich lehnte ab und wollte mich wieder in dem Kissen, was schon vollgeheult war, verkriechen. Doch Dave zwang mich das Wasser zu trinken und schleppte mich zum Wasserhahn im Bad , wo er mir das Gesicht wusch. Ich sah ihn an , doch er schüttelte den Kopf. "Ist schon gut, du musst mir nichts erklären." Dankend gingen wir in sein Zimmer, wo er mir Sachen zum schlafen gab und ich mich umzog. Meine Tränen waren völlig verbraucht, doch meine Gedanken waren nie leer. Sie wirrten Kreuz und quer durch mein Gehirn und schrien mir immer und immer und immer wieder die Sätze, die jedes mal aus Neue mein Herz zerissen, zu. Dave kam wieder ins Zimmer und sagte, dass er mich für morgen krank geschrieben hat , deckte mich zu und gab mir eine Aspirin. Ich weiß nicht, ob das nur bei mir so war, aber wenn ich viel weinte, bekam ich Kopfschmerzen. Schnell hab Dave mit einen Kuss auf die Stirn , schaltete das licht aus und verschwand. Aber ich konnte einfach nicht schlafen.

Dave? Schrieb ich ihm eine SMS

Ja? Schrieb er einige Sekunden später zurück.

Kommst du zu mir?..

Ein paar Sekunden später hörte ich die Tür aufgehen , und spürte wie sich Dave neben mich legte. Er deckte sich auch zu und schlang seinen Arm um mich.

"Was auch immer passiert ist, wer auch immer was getan hat, diese Person ist es nicht Wert. Und ich weiß das sagen viele, aber ich meine es so. Keiner ist es Wert, dass man so weint. Und erst gar nicht die Person, die dich so zum weinen bringt. Diese Person hat dich nicht verdient , wenn sie nicht mal deinen Wert zu schätzen weiß, denn wenn diese Person dich kennen und schätzen würde, würde sie dich nicht so sehr verletzen."

Eine Weile blieb es still , bis ich "danke" sagte und mir wieder Tränen kamen. Dave fuhr mir über den Rücken und drückte mic enger an ihn. Ich hörte seinen regelmäßigen Herzschlag und das beruhigte mich. Irgendwann schlief ich davon ein, aber spürte davor noch, wie Dave mir einen Kuss auf die Wange gab , die Decke zurecht rückte und sich näher an mich kuschelte.

HopelessWo Geschichten leben. Entdecke jetzt