Kapitel 20

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-Unten bitte lesen-

Kaden

Ich stemmte mich wieder auf die Füße und mein Wolf regte sich in mir, doch solange Kyra sich nicht in dieses Wesen verwandelte, sondern ihre menschliche Gestalt beibehielt, würde ich mich auch nicht verwandeln. Sie war schneller auf den Beinen, als ich hatte blinzeln können. Sie stand mit dem Rücken zu mir, doch eigentlich war ich derjenige, der im Nachteil war. Ich stand selbst mit dem Rücken zu der Küche und hatte keine Möglichkeit, nach hinten auszuweichen. Sie röchelte wieder und schon stürmte sie danach wieder auf mich zu. Ich konnte gerade noch so ausweichen, doch das schien sie noch wütender zu machen.
"Kyra!", rief ich erneut. "Komm zu dir!" Ihre reinen weißen Augen fixierten mich und der pure, tötliche Wahnsinn blickte mir entgegen. Blitzschnell schleuderte sie mich gegen Wand und ich spürte wie der Backstein unter mir leicht nachgab. Ein stechender Schmerz durchzuckte die linke Hälfte meines Brustkorbs, und ich merkte wie mir einige Rippen brachen. Kyra kam auf mich zu, dich als ich mich gegen die Wandt stemmte, gelang es mir ihr ebenfalls einen heftigen Stoß zu verpassen. Aber, dass sie auf ihren Füßen landete, damit hatte ich nicht gerechnet. Ein Kampf brach zwischen uns los, doch eindeutig hatte sie die Oberhand. Mein Wolf bäumte sich auf, krazte an der Oberfläche und wollte freigelassen werden, doch ich hielt ihn zurück. Wenn ich mich jetzt verwandeln würde, hätte ich keine Chance, weiter auf Kyra einzureden und sie doch noch von einer vollständigen Verwandlung abzuhalten. Sie kam wieder auf mich zu und holte zum Schlag aus, doch ich blockte ab, nahm somit aber auch in Kauf, dass ich meine rechte Seite vernachlässigte und dort einen Stoß gegen die Rippen abbekam. Ich zischte, als rechts rebenfalls Knochen brachen. Ich würde bei ihrer Stärke und Schnelligkeit nicht lange durchhalten, denn schon wieder schleuderte sie mich nach hinten und landete auf mir.

Kyra biss animalisch die Zähne zusammen, die langsam spitzer worden und knurrte mich an. Der wahnsinnig stand ihr noch immer in den Augen. Ich knurrte zurück und plötzlich befanden wir uns in einer heftigen Schlägerei. Kyra schienen meine Hiebe nichts auszumachen, ihr mir dafür um so mehr. Ihre krallenartigen Nägel bohrten sich schmerzhaft in meine Wange und keine Sekunde später quillte das Blut heraus. Ich stieß sie von mir und schaffte es auf die Beine, bevor sie sich wieder auf mich stürzen konnte. Ich brachte den Esstisch zwischen uns beobachtete wie ein weiterer Schauer ihren Körper zum beben brachte. Das Blut in ihren Aden war plötzlich schwarz unter ihrer blassen Haut zu erkennen. Doch als ich blinzelte, war sie auf einmal nicht mehr da. Mein Herz schlug schneller, denn ich fühlte dass sie hinter mir stand und nur darauf zu warten schien, dass ich mich zu ihr undrehte. Ich zählte bis drei und stürzte mich blitzschnell auf sie, womit sie etwas überrascht war und nun war ich derjenige, der sie mit seinem Gewicht nach unten drückte. Sie wehrte sich, biss, knurrte, krazte und wälzte sich hin und her, aber ich ließ nicht locker. Ich musste alle verbliebene Kraft aufbringen, um sie auf dem Boden festzuhalten. Meine Finger bohrten sich in das Fleisch ihrer Schultern und sie unten zu halten, doch ihre Krallen schlizten mir die Arme auf. Ich schluckte den Schmerz nach unten.
"Kyra!", schrie ich sie an. "Kyra!" Und dieses Mal, reagierte sie sogar, doch ihre Stimme war alles andere als menschlich und hatte einen eigenartigen kalten Klang, der mir einen Schauer den Rücken hinab jagte. Der Adanyi sprach zu mir und hatte Kyra unter Kontrolle.
"Mein Name ist nicht Kyra!", blaffte es. "Und du bist in wenigen Minuten ein toter Lykaner!" Der Adanyi unter mir drückte sich nach oben, doch ich schaffte es gerade noch so, ihn wieder hinunter zu drücken. Aber ich hab nicht. Ich wusste, dass Kyra mich immer dort drinnen war, denn sonst hätte der Adanyi sich längst ist das Monster verwandelt, das es war!
"Nein!", presste ich hervor. "Kyrabelle, ich weiß, dass du noch immer dort drinnen bist! Hörst du?" Es knurrte mich an und wehrte sich erneut heftig, gegen mich. Plötzlich kam mir eine Idee. Eine sehr dumme sogar. Ich brauchte einen Moment um sie abzuwägen, aber es war die einzige Möglichkeit, das danke hier zu beenden. Und ich hoffte wirklich das es klappen würde. Wenn nicht, wäre ich innerhalb der nächsten zehn Minuten vielleicht schon tot.
Das Monster unter mir wehrte sich immer heftiger und meine Kraft ließ langsam nach. Also jetzt oder nie. Meine Reißzähne traten hervor und blitzschnell gruben sie sich dann in das weiche Fleisch in Kyras' Halsbeuge.... Oh wie sie mich hassen würde, wenn es klappen sollte...
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Hii❤
Entschuldigt bitte, dass in den letzten beiden Tagen nichts online kam, aber irgendwie hat mir das spontan geschriebene Kapitel 19 einige Probleme bereitet und ich musste schauen, wie ich weiterschreiben konnte, sodass ich in den nächsten Kapiteln keine Probleme bekommen würde...🙅

Morgen ist zudem der letzte Schultag der 12er bei mir in der Schule, und da mussten auch einige Absprachen getroffen werden und so, wegen dem Abistreich morgen. Denn wir dürfen den ganzen Müll dann wieder aufräumen.😂 Wie ich mich freue... Nicht! 😎

Es wird eventuell in diesem Kapitel noch einmal Änderungen geben, je nachdem ob eine inhaltliche Überarbeitung nötig ist oder nicht. Also wundert euch nicht, wenn es noch einmal online kommt.😂

Ich wünsche euch allen eine gute nach und schonmal einen schönen Freitag.❤❤❤

LG Jessy 🐞🎀

Wolfsblut - AdanyiWo Geschichten leben. Entdecke jetzt