"Was zum Teufel macht ihr hier?"
Auf meinem Bett saßen die ganzen Badboys unserer Schule mit Chris und malten.
Nein, sie malten nicht, sie schauten meine Zeichnungen an.
Schnell rannte ich auf mein Bett zu, doch es war schon längst zu spät.
"Was macht ihr hier in meinem Zimmer?"
Mein Bruder hob unschuldig seine Hände und kam auf mich zu.
"Ich bin unschuldig, Schwesterherz. Die waren zu stark für mich. Ich meine drei gegen einer, da habe ich echt keine Chance gehabt."
Das waren meine persönlichen Zeichnungen, die bisher niemand gesehen hatte. Abgesehen von Mary. Sie hat diese aber auch nur gesehen, als sie mein Zimmer aufgeräumt hatte.
Langsam ging ich noch das letzte Stück auf mein Bett zu. Alle Blöcke lagen verteilt und aufgeschlagen darauf rum. Sogar Chris blickte sie interessiert an.
"Du zeichnest echt wunderschön, Cassy."
Ich ging zu ihr und setzte mich neben sich. Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn und seufzte. Sie war einfach zu süß. Ihr konnte ich einfach nicht lange böse sein.
Den Jungs allerdings schon.
Diese durchstöberten immernoch ungestört meine Zeichnungen.
"Könnt ihr euch endlich verpissen? Eigentlich darf niemand die Zeichnungen sehen."
"Abgesehen davon haben wir Sandwiches gemacht.", fügte ich noch hinzu, als mir wieder einfiel, das meine Freunde immernoch im Türrahmen standen und das alles nur stumm beobachteten.
Vermutlich waren sie überrascht, das ich so reagierte. Sonst wäre ich aus dem Zimmer gerannt, damit mich ja keiner der Badboys sehen würde. Aber jetzt war es so oder so zu spät, also war es ja egal.
Wie auf Kommando hörte ich ein bellen aus meinem Schrank.
Hast du etwa...?
Omg bitte nicht.
Ich ging zur Tür, welche in mein Ankleidezimmer führte, und öffnete sie schwungvoll.
Sofort sprang mir ein Fellknäul ins Gesicht und ich taumelte bei dem Gewicht nachhinten.
Mit einem lauten Rums landete ich auf meinem Allerwertesten.
Ich hörte mehrstimmiges Lachen hinter mir. Darunter auch eindeutig, das von meinen Freunden.
"Ist ja schön, dass du mich vermisst hast Coco, aber du musst mich trotzdem nicht umrennen. Bei deinem Gewicht ist bestimmt mein Arsch gebrochen."
Das Lachen wurde laut und ich schob ihn von mir, doch er ließ es nicht auf sich sitzen und begann mein Gesicht abzuschlecken.
"Ich glaube er will auch Sandwiches.", meinte Jake, immernoch lachend.
Ich begann ins Lachen miteinzusteigen.
"Tut mir leid, aber die Sandwiches sind leider nicht in meinem Face. Also bist du so lieb und gehst runter von mir?"
Ich schob ihn runter und bedankte mich.
Plötzlich stand vor mir jemand und bot mir seine Hand an. Ich griff danach und wurde so schwungvoll nach oben gezogen, das ich sofort gegen eine harte Brust knallte.
Und wer hätte es gedacht?
Als ich aufblickte, schaute ich direkt in seine moosgrünen Augen.
"Nicht so stürmisch mein kleiner Teufel."
Ich schnappte empört nach Luft und ignorierte alle meine Regungen - bitte nicht falsch verstehen, ich bin ja kein Typ - in meinem Körper.
"Das sagt der Richtige, du hast doch..."
Ich brach mitten im Satz ab, da ich bemerkte, dass uns acht Augenpaare, inklusive Hund, anstarrten.
Sofort trat ich einen Schritt zurück und wandte mich wieder den anderen zu.
"Also wer hat Lust auf Sandwiches?"
Sofort rannte Chris auf mich zu und ich ging in die Knie um sie hochzunehmen.
Ich wandte mich wieder Kelly und Emily zu.
"Lust noch mehr Fressäcke zu versorgen?"
Sie nickten und langsam setzte sich unsere Gruppe in Bewegung. Ich, mit Chris auf dem Arm, und Kelly, Emely und Spencer mit den Tellern voraus. Dahinter kamen langsam Flynn und Co.
Unten in der Küche angekommen, verteilten wir die bereits gemachten Sandwiches auf fünf Teller und stellten sie auf den Tresen.
Dort nahmen die fünf Jungs Platz.
Da wir nur fünf Barocker hatten, setzte ich Chris auf dem Boden ab.
Plötzlich ertönte hinter mir ein kläffen.
Sie musste wirklich hungrig sein. Sie war bestimmt drei Stunden oder so im dunklen Zimmer eingeschlossen.
Arme Coco.
Dein Frauchen hat dich echt nicht verdient.
Wie nett...
Ich schnappte mir schnell das Futter aus dem Schrank und füllte den Napf so voll, bis er schön überfüllt war, sodass einiges daneben landete.
"Willst du das unser Hund noch fett wird oder was?", motzte mich mein Bruder an.
"Nein, ich will nur, das sie uns nicht vom Fleisch fällt. Abgesehen davon ist sie mein Hund und wenn du willst, das ich koche, dann hältst du lieber mal dein Großmaul."
Ich drehte mich wieder um, um Kelly und Emily bei den Sandwiches zu helfen, als meinem Bruder das besagte Großmaul aufklappte.
Die anderen begannen zu gröhlen und ich musste unwillkürlich grinsen.
Kelly und ich gingen zum Kühlschrank und als ich ihn öffnete, beugte sie sich etwas vor.
"Ist das alles wirklich in Ordnung für dich?"
Ich zuckte erst die Schulter und nickte danach.
"Er weiß jetzt sowieso, wie ich heiße und solange mir niemand zu nah kommt, bekomme ich auch keine Panik. Dabei sind dein Bruder und Jake echt korrekt..."
Wir wurden unterbrochen.
"Jetzt plaudert mal nicht so lange rum.", begann Jake zu meckern.
"Wir haben hunger.", fügte auch noch Kellys großer Bruder hinzu.
Wir verdrehten synchron die Augen.
"Bitte such dir jemanden aus, der nicht so gefrässig ist. Wie ich sehe hast du ja schon einen gefrässigen Typen in der Familie.", flüsterte ich meiner Freundin zu und nahm mir Käse, Wurst und alles was man brauchte, aus dem Kühlschrank.
Hellouuu hier bin ich wieder.
Und wie findet ihr das Kapitel bzw könnt ihr Clarissa verstehen? Also wenn ich ganz ehrlich bin, weiß ich nicht ob das bei zeichnungen auch so ist, aber das wäre zumindest meine Reaktion, wenn jemand meine Geschichten lesen würde, also meine eigenen die ich noch nicht hochgeladen habe.
Was ist eure Meinung dazu?
Und was sagt ihr eigentlich dazu, dass sie Coco eingesperrt hat? 😂
xoxoAlex💞
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Badboy's Devil
RomantikPechschwarzee Haare und trotzdem wunderschöne, leuchtende grüne Augen. Das sind die äußerlichen Merkmale von Flynn Black, dem heißesten Badboy der Schule. Alle sind natürlich hin und weg von ihm. Nur Clarissa, die kleine Schwester seines besten Freu...
