20 Spencer und ein Badboy!?

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Nachdem wir es geschafft hatten, alle fünf Bären an unserem Tresen vollzustopfen, bekamen wir Mädels auch mal was zum Essen.

Die ganze Zeit wurde gelacht und rumgealbert, wodurch man schnell vergessen konnte, das wir schon fast erwachsen waren.
Dabei verstand sich Spencer äußerst gut mit den Badboys unserer Schule.

Vielleicht wird er ja einer...

Spencer und Badboy?
Niemals.

Spencer ist ein Typ mit Gefühlen, was man von den anderen nur begrenzt behaupten konnte.
Okay, ich gab es ja zu.

Kewin hatte auf jeden Fall ein Herz genau wie mein Bruder. Flynn vermutlich auch, auf jeden Fall gegenüber seiner kleiner Schwester.
Nur bei Jake hatte ich keine Ahnung.

***


Nachdem auch wir Mädels fertig waren, begannen wir aufzuräumen. Sogar die Jungs halfen uns mit, oder probierten es zumindest. Eine Hilfe waren sie nicht besonders.

"Die Party beginnt erst in einer Stunde. Was macht ihr jetzt noch?", fragte Jake und ich zog überrascht die Augenbrauen hoch.
So etwas hatte ich irgendwie nicht von ihm erwartet.

"Ich wollte jetzt eigentlich noch mit Coco raus, also wenn Chris drauf Lust hat."
Diese nickte begeistert und ich wandt mich meinen besten Freunden zu.
"Kommt ihr mit?"
Spencer blickte die zwei an.
"Wir müssten demnächst los. Du weißt ja wieso..."
Ich nickte.
"Gut dann bringen wir euch jetzt nach Hause."

Ich trat in den Flur und alle folgten mir.
Als ich selber angezogen war, half ich Chris, ihre Schuhe anzuziehen.

Nachdem meine besten Freunde, Chris, Coco und ich fertig waren, begannen plötzlich die Jungs sich ebenfalls die Schuhe anzuziehen.

"Das ist jetzt nicht euer Ernst oder?", fragte ich verzweifelt. Wenn es so weiter ging, konnte ich meinen Plan, mich von ihnen fernzuhalten, sofort über Bord werfen.
Obwohl, das konnte ich eigentlich schon längst.

"Ich muss noch was von zuhause holen. Euch fehlen noch ein paar Flaschen.", meinte Kewin und trat an mir vorbei hinaus in die Kälte.
Jacken brauchten die wohl nicht.

***

Ich muss zugeben. Wir waren eine wirklich witzige Truppe.
Vorne liefen ich, mit Chris an der einen und der Leine an der anderen Hand. Neben mir liefen Kelly, Emily und Spencer, mit denen ich über die Jungs sprach.

Diese liefen hinter uns und ich spürte immerwieder den Blick von Flynn in meinem Rücken, weswegen er vermutlich regelmäßig eine geklatscht bekam.

"Gehen wir als erstes zu dir Spence?", fragte ich in die Runde und alle nickten zustimmend.

***


"Wir sehen uns am Montag."
Ich umarmte ihn zum Abschluss und Kelly und Emily Taten es mit nach.
Die Jungs gaben, zu meiner Überraschung, ihm ein Highfive.

Gegenüber von Spencer wohnte Emily, welche wir ebenso mit einer Umarmung verabschiedeten.
Den Jungs winkte sie zu, welche nur einmal kurz nickten.

"Er ist schon heiß.",flüsterte Kelly mir ins Ohr. Da ich sie nicht bemerkt hatte, zuckte ich stark zusammen.
"Wer? Was?", fragte ich verwirrt, weswegen Kelly begann zu kichern.
"Du weißt genau wen ich meine."
Ich zuckte mit den Schultern.
"Ich bin keine, die einen Typen anstarrt oder besser gesagt, ihn mit meinen Blicken auszieht."

Jetzt war ich diejenige, die begann zu lachen, was mir nur einen verwirrten Blick von den Jungs einbrachte.
Wir nahmen Chris in unsere Mitte und nahmen beide ihre Hand.

Auf einmal hörte ich, wie sich Schritte hinter uns beschleunigten und mein Herzschlag beschleunigte sich. Wegen der Angst oder wegen... Ihr wisst was ich mein.

Neben mir verlangsamten sich die Schritte von Jake. Neben ihm standen Tyler, Flynn und Kewin.
Jake musterte mich im Augenwinkel,als er sich wieder abwandt

"Da hast du dir aber ein super Babysitter ausgesucht."
Ich verdrehte die Augen und boxte ihm mit meiner freien Hand in seinen Bauch. Er zog überrascht die Luft ein, vermutlich hatte ich ihn etwas zu hart geschlagen.

"Und Kraft hat sie auch noch...", provozierte er weiter, was ihm wieder ein Schlag von mir einbrachte.
"Boah ey, Jake du Spast. Das ist meine Schwester."
Mein Bruder klang garnicht amüsiert, was mich ungewollt zum grinsen brachte.
"Es ist doch so. Das kannst du ja am besten beurteilen. Du wohnst schließlich mit ihr unter einem Dach.", sprach Jake unbeirrt weiter, bevor er ins stottern geriet.

"Also nicht so... Also ihr wisst ja wie ich das meine..."
"Wie meinst du es denn Jackie?", fragte Chris, welche ich in diesem Moment total vergessen hatte.

Ich begann zu lachen.
"Jackie... Wie süß...",zog ich ihn damit auf.
Ich war mir nicht sicher, doch könnte ich schwören, dass er leicht rot wurde.

***


"Du erzählst mir jede verdammte Einzelheit. Verstanden?", flüsterte mir Kelly ins Ohr, als wir uns verabschiedeten.
Ich umarmte sie lachend, nachdem ich es ihr hoch und heilig versprach.
"Wenn nicht dir, wem sonst?"

Nachdem die Jungs mit mehreren Taschen aus dem Haus kamen, winkten wir Kelly noch einmal kurz zu, bevor wir uns abwandten.
"Wieso sind deine Freunde schon so früh gegangen?", fragte mich Jake, welcher es irgendwie geschafft hatte, sich zwischen mir und meinen Bruder zu quetschen.

"Sie sind kein besonderer Partyfan. Genauso wenig wie ich" Ich zuckte mit den Schultern. Bei Spencer verstand ich es, er vermutete, sich nicht mehr 'unter Kontrolle' zu haben wenn er zu viel trank und sich somit zu outen.
Kelly tat es aus reiner Loyalität mir gegenüber. Das gleiche denke ich auch von Emily, obwohl sie nicht wusste, weswegen wir nicht zur Party gingen.

"Und warum nicht?"
Jake war wohl eher der direktere Typ.
"Ich habe Vermutungen und zum Teil bin ich mir auch sicher, weswegen sie Partys meiden."
Ich blickte einmal kurz zu meinem großen Bruder, welcher nun neben Jake und Kewin lief, bevor ich begann, weiter zusprechen.

"Aber die werde ich euch bestimmt nicht erzählen. Haltet ihr mich für so eine schlechte Freundin, die keine Geheimnisse für sich behalten kann oder was?"
Nach einem kurzen Seitenblick zu Flynn, welcher neben Chris auf meiner anderen Seite lief, richtete ich meinen auf Coco, welche vor uns her lief.

"Ich frag ja nur.", brummte Jake und senkte den Blick zu Boden, was Tyler und Kewin zum Lachen brachte. Nur Flynn blieb stumm und musterte mich im Augenwinkel, was mich nervös machte.

Damit man mir nichts anmerken konnte, pfiff ich meinen Hund zu mir, um die Leine zu lösen. Dabei spürte ich immernoch seinen Blick auf mir.
Das Gefühl, was sich in meinem Körper breit machte, war ungewohnt.
Immernoch ungewohnt, aber langsam genoss ich es auch. Irgendwie...


Da ich nicht weiß was ich hier noch schreiben soll, frag ich euch einfach wieder nach eurer Meinung 😂 und wünsch euch noch ein schönes restliches Wochenende.
xoxoAlex💞

Badboy's DevilWo Geschichten leben. Entdecke jetzt