"Viel Spaß bei der Arbeit.",rief ich Mary noch hinterher und sie lachte auf. "Ja danke. Dir auch." Ich verdrehte die Augen und fuhr wieder los.
Wie immer parkte ich meinen türkisen Mustang ganz am Ausgang des Parkplatzes. Im Vergleich zu meinem Bruder, probierte ich nicht mit meinem superschicken Auto, er hatte einen schwarz matten Audi R8, aufzufallen und Bräute aufzureisen.
Und wie immer warteten bereits Spencer, Kelly und Emily auf mich. "Du siehst mal wieder unbeschreiblich aus, mein Engel", sagte Spencer theatralisch bevor er mich einmal kurz umarmte. Er über trieb maßlos. Ich hatte nur das nächstbeste aus meinem Ankleidezimmer gefischt und mir schnell übergeworfen.
Und dafür hast du trotzdem über eine viertel Stunde gebraucht. Mary wäre fast zu spät gekommen wegen dir.
Okay ich hatte mir etwas Zeit genommen, da ich diese vergessen hatte. Ich umarmte auch noch kurz Emily und Kelly,bevor ich mich bei Ihnen einhackte und wir Richtung Schulgebäude schlenderten.
***
"Geht schonmal vor, ich hab was in meinem Spind vergessen.",sagte ich zu meinen besten Freunden,bevor ich mich von ihnen löste und abbog.
Ich holte mein Französischbuch aus dem Spind und knallte die Spind Tür zu. Erschrocken fuhr ich zusammen. Neben mir stand, wie aus dem Boden geschossen, Flynn. Ich fasste mir mit meiner freien Hand ans Herz, das ziemlich schnell klopfte. Verdammt.
Da ist jemand ver...
Wag es ja nicht Jess.
"Können wir reden?" Ich verschränkte meine Arme vor meiner Brust, nachdem ich das Buch in meiner Handtasche verstaut hatte. "Worüber?" Ich wollte gar nicht so trotzig klingen, aber wieso konnte er sich nicht wieder aus meinem Leben verziehen? Oder wenigstens einfach nur noch der beste Freund meines Bruders sein, und mich nicht einmal bemerken?
"Ähm..." Verlegen fuhr er sich mit seinen langen Fingern durch sein pechschwarzes Haar, das so einen wunderschönen Kontrast zu seinen Augen hatte, die gerade seine Schuhe fixierten.
Ich zuckte mit den Schultern und ging um ihn rum, allerdings kam ich nicht wirklich weit. Nach drei Schritten packte er mich an meinem Handgelenk und zog mich in eine kleine Abstellkammer. "Was?", fauchte ich ihn an und probierte mir nicht anzumerken, wie mein Herz immer schneller schlug. Es war aber nicht wegen ihm, sondern wegen dem Vorfall vor ein paar Jahren, seitdem hatte ich Respekt, nein, ich hatte eine riesen Angst vor kleinen Räumen.
Er schloss die Tür hinter sich und lehnte sich dagegen, wodurch ich nur noch mehr in Panik verfiel. Sein Bein berührte meins und ich spürte, wie sich, trotz der Situation, ein wohliges Gefühl in mir ausbreitete. Das sollte sich verpissen. Am besten sollte dieses scheiß Gefühl Flynn gleich mitnehmen.
Als er immernoch keinen Ton von sich gab, schob ich ihn zur Seite und machte Anstalten, die Tür zu öffnen, was mir nicht gelang, da Flynn mich an beiden Handgelenke packte und diese links und rechts von meinem Kopf an die Wand drückte. Er war mir nun so nah, das ich seinen Atem auf meinen Lippen spürte.
Sein Blick wanderte von meinen Augen zu meinen Lippen. Er dachte wohl genau das gleiche wie ich. Er blickte wieder in meine Augen und ich erwiderte den Blick. Doch plötzlich kam er mir näher und die Panik kam zurück. Mein Herz begann vor Angst schneller zu schlagen und ich atmete immer hektischer.
Ruhig bleiben, Clay.
Das half mir auch nicht weiter. Aber jetzt hatte ich immerhin einen neuen Spitznamen.
Gerne. Aber jetzt atme tief ein und aus und tret zu.
Ohne noch weiter nachzudenken schnellte Mein Knie hoch und ich traf ihn hart am Oberschenkel. Gott sei Dank nicht dort, denn ich wollte nicht wissen, was passiert wenn ich getroffen hätte.
“Was zum Teufel…” Ich wollte gerade die Tür aufreisen, als er mich sanft am Fußgelenk packte.”Ich wollte dich doch nur… um einen… Gefallen bitten…” ”Wenn du jetzt an etwas schmutziges denkst, dann schlag dir das lieber sofort aus dem Kopf.”
“Nein...ich… Es tut mir leid. Ich wollte…” Er holte einmal tief Luft, bevor er begann ganze Sätze zu sprechen.
“Ich wollte dich um einen Gefallen bitten. Ich weiß wir kennen uns eigentlich nicht, aber…” Ich schnaubte. Er kannte mich nicht, ich ihn dafür aber umso besser. Leider.” Können wir bitte nach der Schule darüber reden? Wenn ich mich, sagen wir mal, wenn ich mich wieder erholt habe?” Verwirrt vom Gesagten, lies ich den Türgriff los und bot ihm die Hand an. “Von mir aus, aber wir müssen jetzt zum Unterricht.”
Er verzog das Gesicht. “Autsch. Du bist gerade mit dem heißesten Typen der Schule in einer dunkeln Kammer und denkst ernsthaft an den Unterricht?” Ich zuckte mit den Schultern.
“Ich brauch wirklich deine Hilfe, das war kein Scherz. Es geht um meine Familie… Ach das ist kompliziert…”
”Ich verstehe…”,unterbrach ich ihn, was sich als Fehler rausstellte. “Nein, tust du nicht, du weißt garnichts über mich und glaubst sofort, das du mich verstehst.” Jetzt war ich diejenige, die ‘autsch’ sagte.
Er hatte ja recht, dennoch versetze es mir einen gewaltigen Schlag in die Magengegend. Ich wollte mich gerade wieder in Bewegung setzten, doch er schnappte sich wieder meine Hand. Langsam wurde mir das echt zu viel. Ich probierte mich zu befreien, doch er war deutlich stärker als ich. “Hey, es tut mir leid…”
Ganz schön viele Entschuldigungen für einen Badboy
Er richtete sich langsam auf, ohne meine Hand loszulassen, wodurch meine Angst wieder auftauchte.
...während mir mein Abendessen den Hals raufkam, den der Typ mit den gefährlich funkelnden Augen gerade mit küssen bedeckte.
Ich drehte meinen Arm, sodass ich seinen verdrehte und konnte mich somit befreien. Den Griff hatte mir Tyler beigebracht, worüber ich in diesem Moment echt froh war.
Als ich die Tür öffnete, stand er plötzlich vor mir. Ich schmiss mich in seine Arme und konnte nur mit Mühe die Tränen unterdrücken. Der vertraute Geruch beruhigte mich allmählich, bis mein Herz wieder normal klopfte.
Als Ty es auch merkte, schob er mich von sich und musterte mich von oben bis unten. “Alles in Ordnung? Wenn du willst kann ich dich heimfahren.” Ich schüttelte den Kopf. Wenn ich jetzt nach Hause gehen würde, wäre ich mit meinen Gedanken und Erinnerungen alleine und das war das letzte was ich gerade wollte.
“Ich geh jetzt in den Unterricht. Mir geht es gut, Ty. Danke.” Ich umarmte ihn kurz nocheinmal bevor ich mir meine Tasche aus der Kammer, in der Flynn immernoch wie angewurzelt stand, holte und lief eilig zum nächsten Klassenraum. Hinter mir hörte ich nur noch wie mein Bruder Flynn zusammen schiss.
“Spinnst du? Lass gefälligst die Hände von meiner Schwester.” “Deiner Schwester…!?”
Die Verwirrung in seiner Stimme war deutlich nicht zu überhören. Na toll, jetzt wusste der Badboy der Schule, wer ich war. Scheiße…
Hellouuu,
Tut mir echt leid, dass des Kapitel einen Tag zu spät kommt, aber ich war das Wochenende unterwegs und als ich es gestern hochladen wollte, hat bei mir Wattpad gesponnen und ich hatte anscheinend keine Geschichten mehr veröffentlicht.
Ist das bei euch auch manchmal so?
Noch eine schöne Woche
xoxoAlex💞
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Badboy's Devil
RomancePechschwarzee Haare und trotzdem wunderschöne, leuchtende grüne Augen. Das sind die äußerlichen Merkmale von Flynn Black, dem heißesten Badboy der Schule. Alle sind natürlich hin und weg von ihm. Nur Clarissa, die kleine Schwester seines besten Freu...
