Als wir in der zweiten Etage waren konnte ich leise Musik wahrnehmen.
Zusammen folgten wir der Musik und standen vor der Aula, wobei die Türen weit offen waren. Als ich reinblickte konnte ich sehen das Ryan dabei war farbige Ballons an die Wand zu kleben.
Anscheinend waren wir zu früh.
Naja egal.
Auf der Bühne stand eine große Stereoanlage mit großen Bässen und ein DJ Pult. Neben den Bässen stand eine Nebelmaschine. Auf den ganzen Tischen, die an die Wände geschoben wurden, konnte man viele verschiedene Snacks und viele Getränke erkennen. Die ganzen Stühle wurden auf einen Stapel gelegt und zur Seite geschoben. Die Tanzfläche war sehr groß und an der Decke hang eine große runde Discokugel und viele verschiedene LED-Lichtanlagen. An den Wänden hangen Leuchtschnüre, die in verschiedenen Farben wie rot, grün oder blau leuchteten.
Ich staunte nicht schlecht und betrat dann mit Abigail den Raum. Sie ging sofort zu den Snacks und schnappte sich Kleinigkeiten, wobei ich zu Ryan ging und ihm leicht auf die Schulter tippte. Als er sich umdrehte und mich erblickte sah er mich mit großen Augen an und betrachtete mein Outfit.
''Du siehst.. toll aus.'', meinte er und fuhr sich durch seine braunen Haare. Verlegen schaute ich ihn an und murmelte ein ''Dankeschön.'' Er lächelte mich warm an. ''Du aber auch.'' Er trug ein einfaches weißes Shirt mit einem V-Ausschnitt und einer schwarzen Hose. Seine braunen Haare waren aufgestylt und er blickte mich warm an. ''Ihr seit ein bisschen zu früh, macht es euch irgendwo gemütlich.'' ''Soll ich dir nicht helfen?'' Er zuckte mit seinen Schultern. ''Wenn du nichts dagegen hast. Blake müsste gleich auch kommen.''
Oh nein.
Ich legte meine Tasche auf einen Tisch und half Ryan dabei weitere Ballons aufzupusten und sie an die Wand zu kleben. Die restlichen Ballons legten wir einfach auf den Boden und schmückten die Tische, die Wände und anderes mit verschiedenen Luftschlangen.
Zufrieden betrachteten wir unsere Arbeit und grinsten uns an. Als ich auf die Uhr an der Wand blickte sah ich das es schon fünf nach 17 Uhr war.
''Wer ist eigentlich der DJ?'' ''Ich glaube Tom.'' Ich nickte nur und ging zu Abi, die immernoch dabei war sich Chips oder Schokolade reinzustopfe. ''Abi, übertreibs nicht. Sonst wird dir heute Abend noch schlecht und ich brenne nicht wirklich darauf deine Kotze aufzuwischen.'' Als Antwort bekam ich nur einen Schlag gegen meinen Oberarm.
Nach und nach füllte sich der Raum und Tom hatte auch schon ein wenig Musik angemacht. Der Raum war dunkel und wurde nur von den LED-Lichtern und den Leuchtschnüren beleuchtet. Ein paar Leute waren schon am tanzen.
''Madi?'' Fragend drehte ich mich zu Ryan. ''Ja?'' ''Hast du irgendwo Blake gesehen, er muss mir irgendwie mit der Nebelmaschine helfen.'' ''Nee, sorry.'' Er nickte und verschwand in der tanzenden Menschenmenge um nach ihn zu suchen.
Mit einem Becher mit Sprite in der Hand blickte ich in den vollen Raum und beobachtete die tanzenden Leute. Die Aula hatte sich in weniger als fünfzehn Minuten gefüllt. Abigail tauchte neben mir auf.
''Madi!'', schrie sie mir entgegen, da die Musik viel zu laut war um sich zu verstehen. ''Mhm?'' ''Lass mal tanzen, sonst schlaf ich hier noch ein.'' Ich schüttelte erstmal meinen Kopf, doch nachdem Sie mich überzeugt hatte trank ich meine Sprite mit ein paar Schlücken runter und stellte den Becher ab, nur um ihr dann auf die Tanzfläche zu folgen.
Sie quetschte sich mit mir an ihrer Hand durch die ganzen Leute und stoppte dann mitten in der Tanzfläche.
Grade lief das Lied 'Built for this' von Becky G. und Abi fing an sich passend zum Takt zu bewegen. Ich beobachtete Sie lachend und fing dann auch an mit meinen Hüften zu wackeln. Wir blickten uns lachend an und klatschten zusammen in die Hände. Zusammen tanzten wir noch zu weiteren Lieder, wie Bang Bang von Ariana Grande, Jessy J und Nicki Minaj oder zu veschiedenen Remixe von Jump Smokers. Die ganzen Lichter flackerten und die Nebelmaschine lies uns auf der Tanzfläche verschwinden.
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Broken
RomanceMein Leben war bis vor einem halben Jahr noch sorgenfrei. Ich hatte eine problemlose Familie, die besten Freunde und war nahezu immer gut gelaunt... ...bis meine Mutter an einem Autounfall starb. Seitdem änderte sich mein Leben um 180°. Wie würdet i...
