Hermine war in die Bibliothek gegangen, um zu lesen. Sie schlenderte in eine dämmrige Ecke und suchte nach Neue Theorie der Numerologie von Lukas Karuzos. Ihre Augen scannten die Bücherregale ab und entdeckten den dunkelbraunen Umschlag mit dem goldenen Details. Sie nahm sich das Buch und fand einen Platz neben den großen Fenstern.
Draco ging in die Bibliothek, er suchte nach nichts Bestimmtem. Wie immer war er dicht gefolgt von Crabbe und Goyle. Er wies den beiden an, einen Tisch zu finden, während er Zaubertränken für Fortgeschrittene von Lubatius Borage holen ging.
Verglichen mit seinen Freunden mochte Draco lernen reality gerne, vorzugsweise Zaubertränke. Seine Noten waren spektakulär und er war ziemlich intelligent, auch wenn er in der Schule immer so tat, als wäre ihm alles egal.
Draco fand das Buch in kürzester Zeit. Er entschied sich dazu, einen besonders langen Weg zu seinem Tisch zu nehmen, er wollte so wenig Zeit wie möglich mit Crabbe und Goyle verbringen.
Die zwei Trottel waren nicht wie Draco, vom Wissen her. Ihre Noten waren unterdurchschnittlich und sogar Draco glaubte, dass die beiden rückwärts gingen anstatt vorwärts. Aber es war ihm ziemlich egal, sie waren nur Handlanger für ihn.
Als er durch die Bibliothek bummelte sah er sie Silhouette eines Mädchens mit wilden Locken alleine bei den Fenstern sitzen. Er erkannte sofort, um wenn es sich handelte. Ihre Haare waren ziemlich vielsagend.
Draco wusste nicht wie, aber plötzlich stand er direkt vor ihr.
„Granger", sagte er.
Sie zuckte vor Überraschung zusammen und schaute zu dem Blonden auf. „Malfoy."
„Stört es dich, wenn ich mich setze?" Er legte seine Hand auf den Stuhl ihr gegenüber und sie sah ihn mit einem fragenden Ausdruck an.
Ihr braunen Augen schimmernden in dem Licht als sie ihn anschaute. Seine Augen waren von einem verzaubernden silber, jedoch kalt und traurig.
Sie unterbrach ihr Starren und schaute sich in der Bibliothek um und sagte laut: „Du kannst jetzt rauskommen. Ich weiß, dass du da bist."
Niemand kam raus. Sie erhielt nur Blicke von den anderen Schülern.
„Ich habe keinen Plan, Granger. Ich frage nur nach dem Platz." Draco schaute sie an, als wäre sie verrückt.
Immer noch skeptisch ließ sie ihn sich setzen, aber schaute durchgehend um sich, blieb aufmerksam die ganze Zeit.
„Warum setzt du dich zu mir?"
„Naja, falls du das noch nicht bemerkt hast, Ich würde gerne bei jemandem mit wenigstens einen Hauch von Intelligenz sitzen, und Grabbe und Goyle treffen meine Anforderungen nicht", sagte er und beobachtete, wie ihre Haare unordentlich um sie wehten, als sie ihren Kopf drehte.
Endlich sah sie ihn an. „Also hast du wirklich keinen Plan meine Zähne wieder zu zerstören?"
Das Bild ihrer Vorderzähne, die zu einer unnormalen Länge heranwuchsen, stieg in seinem Kopf auf und er musste schmunzeln, bevor er antwortete: „Nein. Obwohl das ziemlich witzig war."
„Sagt der Junge, der zu einem Frettchen wurde", erwiderte sie.
Er zog eine Grimasse bei dem Gedanken. Mehrmals von solch einer Höhe gehalten werden zu lassen tat seinem normalen Körper genauso weh, wie es seinem kleineren Körper tat.
Hermine erfasste seine Reaktion und entschuldigte sich sofort, auch wenn er es verdient hatte.
Sie saßen eine Weile lang still da und lassen ihre Bücher. Sie genossen die Wärme, die der jeweils andere ausstrahlte. Hermine hatten ihre Haare in eine unordentlichen Pferdeschwanz zusammengebunden um die wilden Locken sie ihrem Gesicht zu halten. Draco bemerkte die Veränderung und bewunderte ihre Züge, aber schaute schnell wieder weg.
Als sie ihre Bücher beendet hatten, was nicht sehr lange dauerte, saßen sie peinlich da, sprachen immer noch nicht, aber erkannten die Anwesenheit des anderen an. Draco war derjenige, der eine Konversation begann. Sie sprachen miteinander, necken sich gelegentlich gegenseitig. Sie lernten mehr über die andere Person und gingen an, miteinander warm zu werden.
„Wie sehr ich es auch genieße, mit dir hier zu reden", Draco stand von seinem Stuhl auf. „wir sollten in unsere Schlafräume zurück."
Keine von beiden hatte bemerkt, dass sie stundenlang geredet hatten. Die Sonne war schon untergegangen und die Bibliothek war leer.
„Ja", sie stand auf und griff nach ihrer Tasche. „Sollen wir."
„Hättest du gerne eine Begleitung, wenn du denn Buch zurücklegst?" , bot Draco an und hielt ihr einen Arm hin, in den sie sich einhalten sollte.
Sie kicherte und schlang einen Arm in seinem. „Was ein Gentleman."
Sie nahmen sich Zeit zu den Gängen zu gehen und ihre Bücher wegzulegen. Sie wollen nicht, dass es endete.
„Hermine?" Ihre Augen blicken hoch zu seinen Kugeln aus flüssigem Silber. „Würdest du das hier noch einmal machen wollen? Also, doch hier mit mir treffen und einfach reden?"
„Liebend gerne, Draco." Seine Augen leuchtete auf und zu ihrer Überraschung zu er sie in eine enge Umarmung.
In den Momenten, in denen sie in den Armen des anderen lagen, schien alles um sie herum zu verschwinden und die Zeit stoppte. Sie passte perfekt in seine Arme. Als sie sich lösten trafen sich ihre Blicke, Blicke gefüllt mit Zuneigung. Sie gingen Hand in Hand aus und der Bibliothek und schauen sich noch einmal lange an, bevor sie getrennte Wege gingen.
Als Hermine um die Ecke ging, kicherte sie und hatte ihre Arme um sich selbst geschlungen. Sie konnte noch die Wärme seines Körpers spüren, als seine Arme um sie geschlungen waren.
Als Draco um die Ecke ging, lehnte er sich gegen die kalte Wand und seufzte laut auf. Ihr Geruch lag auf ihm und er atmete ihn ein. Er fühlte, wie sein Inneres vor Zufriedenheit kitzelte.
Beide schliefen in dieser Nacht zufrieden ein. Ihre Träume waren gefüllt mit Fantasien von den beiden zusammen.
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Harry Potter - Oneshots
FanfictionEinfache Ideen, die mir beim Träumen, auf dem Weg zum Bus oder beim Faulenzen einfallen und die nicht genug sind, Geschichten daraus zu machen. Viel Spaß! 22. Juli 2021 - #2 in salazarslytherin 15. November 2018 - #78 in hufflepuff 10. April 2021...
