Glück

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„Evans!"

„Los komm!", rief sie hinter sich und stieg immer noch die Treppen hoch.

„Evans!" Es war nur seine Stimme in der Dunkelheit, die ihren Namen rief, aber sie bekam Gänsehaut. „Wie haben den Pokal gewonnen!"

„Ich weiß, ich war dabei!"

„Wo gehst du denn hin? Wir verpassen meine Party!"

Lily, ihr Gesicht war noch voller roter und gelber Farbe vom Spiel, verdrehte die Augen. „Es ist nicht deine Party, es ist dir Party des Teams."

„Und ich bin der Teamkapitän, dementsprechend mit ich der Kapitän der Party und sie ist für mich."

„Kapitän der Party", wiederholte sie und drehte sich, damit er aufholen konnte. Es war so dunkel, dass sie ihn nicht sehen konnte, Lichter waren alle aus. „Du solltest das auf ein T-Shirt drucken lassen."

„Ich dachte eher an Capes", sagte James, der plötzlich nur noch eine Stufe unter ihr war. Überall. So waren sie auf Augenhöhe. „Willst du eins?"

„Wie teuer?"

„Für dich?" Er lehnte sich nach vorne, nur Centimeter waren zwischen ihnen. „Umsonst."

„Du kannst nicht all deinen Freunden Shorts schenken." Lily konnte sich nicht bewegen. „Du warst pleite gehen."

Er war so nah, es gab kein anderes Wort dafür. Ohne zu denken griff sie nach vorne nach dem Kragen seines Shirts, wie um in dazubehalten.
Sie Schultern wurden steif. Sie berührte ihn und seine Körper konnte nicht anders. Ihr war dunkel bewusst, dass es das war, das Ding, dass sie nicht mehr rückgängig machen konnten.

Sie konnte ihn jetzt endlich anschauen und er starrte als wäre sie etwas anderes. Er hatte gerade das Spiel gewonnen, den Pokal, und sah so aus, als wäre das Glück doch gerade in diesem Moment erst angekommen.

„Herzlichen Glückwunsch." Ihre Stimme klang falsch, ihr Hals war zu. „Wegen dem Pokal."

„Ja, naja, ich hatte da jemanden zum beeindrucken."

„Es hat funktioniert", sagte sie, schnell, und hörte den Wind um sie herum. Sie könnte ihn jetzt küssen, aber sie wollte ihn zuerst zum lachen bringen. Musste. Wenn er lachte war es ein Zeichen, dachte sie, dumm, aber sie meinte es ernst. Schneid sie auf und sie war so einfach gestrickt. Alles was sie je wollte war zu hören, wie er lachte.

„Hat es?", fragte er.

„Ja. Binns hat gesagt, wir sollten ihn hier nach dem Spiel treffen."

Er zog die Augenbrauen zusammen. „Was? Warum?"

„Er hat das Spiel gesehen und hast was zu beichten."

Er lachte und schaute nach unten und da war es. Sie zog an seinem Kragen und dachte an Glück.

Harry Potter - OneshotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt