Ohne Titel Teil 12

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MOON pov kap

Ich öffnete meine Augen und sah mich vorsichtig um und erkannte Lea, Lukas und Frau Fink über mich gebeugt. Sie schauten mich glücklich an und Frau Fink fragte
"Wie geht es dir? Hast du Schmerzen?"

Ich schüttelte und wollte fragen was passiert war doch es kam kein Laut über meine Lippen und die drei sahen mich mit tiefer Trauer im blick an und Lea sagte tränenerstickt

"Durch den Fall von Lukas Rücken hattest du eine Hirnblutung. Die hat dich stumm gemacht"
ich sah sie erschrocken an und fragte dann per mindlink

wo bin ich und wie lange bin ich schon hier?

"2 Monate und du hast dich auch ein par mal im Schlaf verwandelt da deine emotionen wohl mit dir durchgegangen sind. Aber du hast dich nicht in einen Panther verwandelt sonden in einen silbernen Wolf und in einen Luchs. Der Wolf hatte komplet schwarze Augen. So schwarz das man wenn man in sie geguckt hatte das Gefühl hatte das sie das innerste von einem sehen konnten."

sagte frau fink ernst aber mit einem hauch von Angst

"kann Moon jetzt mit in unser Zimmer? Sie ist bestimmt hungrig und ich könnte ihr was bringen" sagte lea.

Plötzlich entfuhr mir ein markerschuttterndes Knurren und alle wichen vor mir zurück und Lea sah mich angstvoll an und Frau Fink verwandelte sich in ihren Tiger und stellte sich schützend vor die beiden und Fauchte mich warnend an. Ich sah sie Lea und Lukas an stand dann auf ging zum Fenster, öffnete dies und sprang raus.

Ich wusste zwar nicht in welchen Stockwerk ich mich befand, aber mich interesierte es auch nicht. Im freien Fall verwandelte ich mich in meinen Wolf ohne darüber nachzudenken rannte ich in den Wald.

Ich rannte bis ich kaum noch Kraft hatte. Dann setzte ich mich unter den Baum auf dem Lea Lukas und ich geaschlafen hatten, als sie mir das Gebiet gezeigt hatten. Ich verkroch zwischen den große Wurzeln des Baumes und fing an zu Wimmern. Ich hatte meine Stimme verloren und könnte jetzt niewieder sprechen. Nur noch durch Mindlink konnte ich mich unterhalten. Nach einiger Zeit hörte ich Tatzen die auf den Waldboden trommelten.

Kurz darauf sah ich Lea auf mich zu rennen. Ich kroch tiefer unter die Wurzeln und hoffte das sie mich nicht sehen würde. Falsch gedacht. Lea kam zu mir gekrochen aber hielt inne als sie mich sah
Moon was sollte das vor hin warum hast du uns angekurrt und warum war dein knurren so übernatürlich mächtig? fragte sie besorgt und immernoch leicht ängstlich
lass mich in ruhe! bitte bettelte ich sie an doch die kam weiter auf mich zu und ich wich immer weiter zurück.

Mit einem mal stand ich in einer großen Höhle und Lea direkt vor mir. Wir sahen uns um und ich fühlte mich hier ein wenig wohler als im Internat. Ich fühlte mich hier Frei und Lea schien es genau so zu ergehen.

Ich legte mich immernoch als Wolf in die hinterste Ecke der Höhle und Lea kam zu mir und schmiegte sich tröstend an mich und fragte
was ist denn passiert? warum hast du uns nicht zugehört als wir dir das ganze erklären wollten und warum hast du mich und die anderen beiden angeknurrt?

um erlich zu sein hab ich keine ahnung was passiert ist ich wollte einfach nur weg. Und wie würdest du denn reagieren wenn dir wer sagt das du niewieder sprechen könntest!?!

Und das sagst du uns nicht einfach sondern knurrst uns mit deiner Alpha-Stimme an die irgendwie anders war und springst dann aus dem 7. Stock und landest unferletzt unten und läufst davon?

Ich hab auch keine ahnung aber es ist ein unangenehmes gefühl von allen richtungen so eingeengt zu sein

Wie meinst du das du hast doch in einem der größten Krankenzimmer im Internat gelegen.

ich musste einfach raus!

OK und Frau Fink ist außersich das du uns angriffslustig angeknurt hast ich habe ihr zwar gesagt das du dich bedroht und nicht wohl gefühlt hast aber ganz beruhigt hat sie sich noch nicht... warum kannst du dich überhaubt in einen Wolf und in einen Luchs verwandeln?

warum sollte ich es dir sagen knurrte ich bedrohlich und verärgert das sie mich nicht einfach inruhe lies.

Lea duckte sich. Ich sah sie an, doch sie sah nur auf den Boden und emblöste mir ihre Kehle. Ich leckte ihr zärtlich das Gesicht. Sie sah mich an und sagte

es tut mir leid das ich so ungeduldig war Alpha ich werde in zukunft abwarten bis du bereit zum reden bist

ich schaute sie traurig an und erwiederte
es ist nicht deine schuld ich habe nur etwas erfahren... ich habe erfahren das ich nie ein Zuhause hatte und auch nie Eltern gehabt habe zu denen ich hätte zurück kehren können.

Ich fing wieder an zu wimmern und kuschelte mich trost suchend an Lea. Als ich mich wieder beruhigt hatte sah ich auf Lea hinunter und sagte

ich bin nicht normal. ich habe immer in einem Waisenhaus gelebt das mich hasste dann bin ich hier her gekommen und dachte es wird besser doch dann erfahre ich das ich kein Zuhause habe und das ich nie Eltern hatte oder haben werde und das ist einfach alles zuviel in zu kurzer zeit

Lea nickte und ich wusste das sie mich verstand. Ich erhob mich und ging auf den Ausgang der Höhle zu. Ich schaute raus und erkannte die Trauerweide aus meinen träumen. Lea kam an meine Seite und fragte

wo sind wir?es ist...wunderschön!

Ich fühle mich zuhause hauchte Layla und auch ich fühlte mich mehr als nur wohl. Ich ging erfürchtig und mit langsamen schritten auf den Baum zu. Als ich durch die herrabhängenden Äste trat wollte Lea mir folgen aber ich knurrte sie leise aber dennoch warnend an und sie verstand das sie zu diesem Ort noch keinen Zutritt hatte. Deshalb legte sie sich in einiger entfernung zum Baum in das hohe weiche und saftig grüne Gras.

Lea POV

Ich flogte Moon mit kleinem Ebstand aus der höhle. Ich spürte das dieser
Ort für sie mehr war als ich erfassen konnte. Sie strahlte einen inneren Frieden aus den ich so stark noch bei keinem gespürt hatte. Ja ich kann die Gefühle von anderen spüren und Emma meine innere Panther hat mir erklärt wie ich das tat und wie ich eine Bariere um meinen Geist legen konnte damit ich die Gefühle der anderen kommplett ausblenden konnte.

Obwohl meine Geistliche Barriere laut Emma extrem stark war, wurde sie doch von Moon wie trockenes lLaub bei seite gefegt. Der innere Frieden der von Moon ausging erfüllte mich. Genauso wie er den ganzen Ort erfüllte. Moon war diese Quelle des Friedens der hier war. Ich hörte Moon auf einmal leise Knurren.

Ich zuckte kurz zusammen aber merkte an der Tonlage des Knurrens das es nicht bedrohlich sondern nur leicht warnend war. Als ich stehen geblieben war sah ich mich um und merkte das ich zwischen den Ästen einer riesigen Trauerweide stand.

Als ich Moon in die Augen sah, in ihre nachtschwarzen beängstigenden Augen die aber Freundlichkeit wiederspigelten sah, verstand ich das mir der zutritt zu dem Ort an den sie jetzt gehen würde für mich verboten war und das sie alles tun würde um mich von eben jenem Ort fernzuhalten.

Ich ging ein stück zurück und legte mich auf die angenehm weiche Wiese. Moon drehte sich wieder um und ging langsam aber sicheren schrittes weiter unter den Baum. Ich hatte mir vorgenommen solange zu warten bis Moon wieder rauskommen würde. Nach 20 Minuten fragte mich Emma
Wollen wir uns nicht ein bischen umsehen um zu wissen wo wir uns befinden?

gerne aber ich finde das es hier gerade so angehm ist.

dann bleiben wir hier noch ein par Minuten und gehen uns dann umsehen einverstanden?

Einverstanden!

Wärend ich das sagte veränderte sich die friedliche Natur des gesamten Ortes und ich sprang auf. Ich wollte auf den Baum zurennen, weil von dort eine sehr starke und allumfassende Trauer aus ging.

Doch ich war gerade aufgesprungen, da wurde ich von etwas wieder auf den Boden gedrückt

Der Besondere WolfWo Geschichten leben. Entdecke jetzt