Leons Sicht...
„Guten Morgen mein Sohn, hast du gut geschlafen?" „Guten Morgen, ja habe ich und du?" Von meinem Vater kommt ein kurzes Nicken, gefolgt von einem herzlichen Lächeln.
Ich setze mich direkt zu ihm an den gedeckten Tisch und trinke einen Schluck vom Orangensaft, den Papa mir hingestellt hat.
„Wirst du zu heute zum Mittagessen Zuhause sein?" „Nein ich esse in der Schule. Heute Nachmittag ist Fußballtraining und danach wollten Tim und ich noch mit zu Mark. Ich werde aber zum Abendessen wieder zuhause sein."
Ich sollte mich wohl mal vorstellen. Mein Name ist Leon und ich bin sechszehn Jahre alt. Natürlich gehe ich noch zur Schule, und zwar auf ein Gymnasium hier in Berlin. Ich bin ein sehr guter Schüler. Meine schlechteste Note ist eine Drei in Religion und Chemie. Ansonsten habe ich echt überall nur Einsen und Zweien. Gute Noten sind aber auch wichtig, denn ich möchte ja später auch einen guten Job haben. Was ich werden will, weiß ich noch nicht, aber irgendwas mit Sport auf jeden Fall.
Meine Jungs und ich spielen Fußball in der Schulmannschaft und ich bin dort der Kapitän. Dieser Posten ist wohl mit einer der Gründe, warum ich der beliebteste Schüler der Schule bin. Aber natürlich, liegt das auch an meinem perfekten Aussehen. Meine Haare sind braun und ein Zwischending, von kurz und mittellang. Außerdem habe ich durch den Sport natürlich auch Muskeln und ich nutze jede Gelegenheit, um sie zu zeigen. Die anderen Jungs beneiden mich und die Mädels sind alle verrückt nach mir. Wenn ich wollte, könnte ich jeden Tag eine andere haben. Manchmal nutze ich das aus, um ein Mädchen abzuschleppen. Das aber dann nur für eine Nacht. Ich bin Single, und möchte das auch erstmal bleiben, da Fußball für mich an erster Stelle steht.
Seit meine Mama vor fünf Jahren gestorben ist, wohne ich mit meinem Vater allein in unserer Wohnung. Mama fehlt mir jeden Tag, genau wie sie Papa ebenfalls fehlt. Manchmal ist es noch sehr schwer zu begreifen, dass sie nie wieder da sein wird, um mich zu umarmen. Leider hat der verdammte Krebs sie uns viel zu früh genommen.
„Was beschäftigt dich mein Junge?" Ich schrecke aus meinen Gedanken und schaue ihn an. War es so offensichtlich, dass ich meinen Gedanken nachhing?"
„Ach ich habe an Mama gedacht und daran, dass ich sie so sehr vermisse." „Ich vermisse sie auch. Aber du weißt, dass sie trotzdem immer bei uns ist und auf uns aufpasst. Sei jetzt nicht traurig. Iss dein Frühstück und dann solltest du dich auf den Weg zur Schule machen."
Bei dem Wort Schule ändert sich meine Laune sofort und ich muss grinsen. Ich liebe es in die Schule zu gehen. Aber das liegt nicht nur an meinen Freunden, den guten Noten und dem Sport. Nein, denn es gibt noch einen anderen Grund. LUCA! Er geht in meine Klasse und er ist so ein richtiges Opfer, total still, hat keine Freunde und noch dazu ist er schwul. Ich hasse ihn! Und das lasse ich ihn auch jeden Tag spüren. Ihn zu mobben ist für mich echt das Beste an der Schule. Und die kleine Heulsuse macht sich immer vor Angst fast in die Hose, wenn ich ihn fertig mache.
Von den Gedanken angetrieben, beeile ich mich mit dem Essen, damit ich schnell wieder zu meinem persönlichen Spielzeug hin und ihn wieder zum Heulen bringen kann...
Seid ehrlich, am Anfang kommt Leon eigentlich ganz sympathisch rüber, aber das macht er schnell kaputt.🙁 Er brüstet sich damit, dass er Luca leidenschaftlich gerne mobbt. Solche Typen kennen wir doch, oder?🙁🙁 Da heute Dienstag ist, kommt morgen direkt schon das nächste Kapitel.❤️ Also bis Morgen❤️
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Living with my Enemy....!
Teen FictionLuca führt jeden Tag einen Kampf. Ort des Geschehens ist seine Schule. Dort hat er es alles andere als leicht, denn er hat nicht nur keine Freunde dort, sondern sein Mitschüler Leon und dessen Freunde machen ihm jeden Tag das Leben zur Hölle. Nachd...
