Neteyam x Reader

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Halli Hallo,
Hier bin ich wieder meine Lieben. Der Sommer ist zurück, so bin ich es auch.
Ich hab immer wieder an euch gedacht, und hoffe es geht euch gut <3
Sorry für die Pause, ich hatte Stress, und es gab Probleme mit der Veröffentlichung meines Romans, was mir die Laune am Schreiben nahm, und ich hasse es, euch schlechte Qualität zu liefern, also ging es einfach nicht. 
Aber jetzt passt alles wieder

 hier mal wieder eine Avatar Story, viele wollten eine Neteyam Story, hier ist sie.
PS: Diese Story wird mal etwas mild/romatisch,  und sie ist ewig lang (über 10.000 Wörter, ich poste die vielleicht irgendwo nochmal einzeln denke ich), und etwas kitschig glaube ich, mal eine kleine Abwechslung zu den Non con oder "hardcore Smut"
Ich hoffe ich kann überhaupt romantische Dinge schreiben, ich mache das schließlich nicht häufig. 
Hey, und auch wenn das klar ist, aber ich sage es hier nochmal
Diese Story wird selbstverständlich, Sex, enthalten, nicht das ihr hier denkt das ist nur ein wenig Romanze im "light" style
PPS: hat Pandora "Mond" und "Sonne"? Ich weiß es nicht, sorry falls ich falsch lag, ignoriert es einfach!


Viel Spaß meine Lieben ~

hab euch vermisst

PPPS:
Diese Woche kommt eine Leon Kennedy Story! 





PPPPS: wenn ihr es emotional wollt, ich empfehle sehr dass ihr das Lied, "September, Sparky Deathcap, Instrumental", dazu anhört.
Das habe ich nämlich zum Schreiben dieser Story verwendet.







Also.....





~


Die Schreie gingen dir durch Mark und Bein.
Es war alles so schnell geschehen, und nun zitterten  deine Hände als du sie gegen die ledrige Haut presstest. Das dicke fast schon schwarze Blut quoll trotz deiner Bemühungen unter deinen Fingern hervor. Dein Atem war schnell und flach, und wann immer das große schwarze Wesen unter dir schrie, da zucktest du zusammen.
Du lebtest bereits seit über 4 Jahren auf Pandora. Du warst Teil eines Teams von Wissenschaftlern die sich von der RDA abgesondert hatten um auf friedvolle Weise auf Pandora zu leben. Es war früher Nachmittag und ein warmer schwüler Tag, du warst durch die Wälder von Pandora gestrichen, auf dem Rückweg zum Labor jedoch, gerietest du in eine Auseinandersetzung mit einem Soldaten der RDA, nach einem gewissen Hin und Her, drohte er dich zu erschießen, und als er abdrückte, und der ohrenbetäubende Knall durch den Wald hallte, da hattest du den Schmerz bereits erwartet, anstelle dessen aber, war er ausgeblieben.
Ein schwarzer Thanator, ein Jungtier so schien es, hatte sich auf den Soldaten gestürtzt, und sich in dessen Arm festgebissen.
Das große Tier hatte ihn zu Boden gerungen, seine Zähne in seinen Hals geschlagen.
Du konntest nichts tun, nur mit großen Augen das Geschehen mit ansehen.
Dein Herz zog sich zusammen, als der Soldat jedoch mit seinem letzten vor Blut erstickendem Atemzug, dem Tier zwei mal in die Bauchdecke schoss...

Und so knietest du jetzt nieder, neben dem großem schwarzen Wesen.
Es hatte dir dein Leben gerettet, und dafür seines in Gefahr gebracht.
Du wusstest nicht genau weshalb es so gehandelt hatte, aber du hattest gelernt Pandoras Natur und Lebewesen zu respektieren, und etwas sagte, dir, dass Eywa bereit war, die jenigen zu schützen, die sie für wertvoll und rein betrachtete.
Und dennoch, tat es dir weh.
Noch nie hattest du solch einen Akt gesehen.
Ein Wesen von dieser Stärke und Größe, das sich für dich vor einen Soldaten schmiss.


Der Atem des Tieres war nun flach, und du fühltest dich tatsächlich den Tränen nahe. Der Moment war rührend, und zermürbend zugleich.
Das Tier knurrte oder schnappte nicht nach dir als du neben ihm knietest. Dessen Augen flatterten, und die Pupillen waren verkleinert, winzige Schlitze.
Deine Stimme war dünn und zitterte ein wenig.
Du versuchtest beruhigend auf das Tier einzureden. 
Du dachtest verzweifelt an etwas, irgendetwas das du tun hättest können.
Dein Labor war jedoch zu weit weg, deine Freunde zu rufen würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen.
Und das Tier heben, konntest du schon alle male nicht.
Sei es wegen der Größe, oder der Tatsache dass die kleinste Bewegung zu noch mehr Blutverlust führen würde.
Du warst verzweifelt, und fühltest die Hitze, das warme Blut, den Atem des Tieres.
Es war als wärst du verbunden mit ihm und der Natur um dich herum.
Der Klang der Stille, durchmischt mit den tiefen Klagerufen des Jungtieres, wann immer es erneut den Kopf anhob, und die Stille durchbrach, wie ein Messereinschnitt, tief und schmerzend.
Das Blut tropfte bis auf deine Knie, lief deine Ellenbogen herab.
Und du begannst eine Melodie zu summen, wolltest deinen Retter beruhigen.
Ein jedes Mal zerriss es dir das Herz wenn es seinen Kopf hob, und schrie, und nach einer Weile, hob es den schweren schwarzen Kopf an, streckte seinen Hals, und lies seinen Kopf neben deinem Schoß ruhen. So nah dass du dessen Atem auf deiner Haut fühlen konntest. Klare warme Flüssigkeit lief dessen Augen herab und tropfte auf deinen Oberschenkel, und das war das erste mal, dass du die Tränen, eines Thanators sahst....




Neteyam hielt seinen Bogen gespannt, seine Haltung geduckt.
Er lief wie ein Schatten, klanglos und wortlos durch die hohen Pflanzen und Büsche, verschmolz mit deren Schatten zu einer Einheit.
Seine Ohren zuckten, er vernahm die Klageschreie eines sterbenden Tieres. 
Er erkannte an ihnen um welches Tier es sich handelte, und nährte sich den Lauten.
Zwischen den hohen Bäumen hindurch, trat er nun hinaus auf eine ebene Fläche, geschützt von Pflanzen, und er roch Blut. Seine Mundwinkel zuckten mit Abneigung als er einen Menschlichen Soldaten der RDA auf dem Boden sah.
Er erkannte die zerrissene Kehle, und malte sich bereits ein Bild von dem Kampf zusammen.

Seine Ohren legten sich jedoch an, 
Denn er sah einen Menschen, knieend, neben dem schreiendem Tier.
Mehrere Emotionen durchfuhren ihn.
Ärgernis, Verwirrung, Neugierde, Misstrauen.

Er hielt den Bogen angespannt, der Pfeil zeigte jedoch noch zu Boden.
Seine Ohren zuckten und er betrachtete das vor ihm für einen Moment.
Der Ausdruck den er in deinem Gesicht sah war echt. Das musste er sein. 
Er konnte keine Waffen an dir erkennen. Er zog den Gedanken in Erwägung das es sich um eine Falle handeln konnte, lies diesen aber fallen, als er sah wie du zusammen zucktest, als das Tier erneut aufschrie. 
Und als Neteyam sah, wie der Kopf des Raubtieres, an deinem Schoß ruhte, da lies er seinen Bogen gänzlich sinken, sein Griff entspannte sich kaum merklich.
Er traute dir nicht völlig, aber er konnte sehen dass das Tier dich nicht angriff, nicht nach dir schnappte.
Wenn Eywa diesen Menschen zu dulden schien
Dann würde er das Gleiche tun.

Neteyam trat aus dem Schatten hervor, und seine Stimme klang ruhig und fremd,

"Er ist schwer verwundet, er stirbt."


Du warst kaum merklich zusammen gezuckt.
Die Stimme hatte dich aus der Tiefe deiner Gedanken gerissen.
Du sahst auf, ohne deine Hände von der Wunde zu nehmen, und blicktest einem Navi entgegen.
Er hielt deinen Blick, und du zögertest eine Weile bevor du sprachst und sagtest.

"Er hat mich vor diesem Soldaten gerettet, und er wurde zwei mal angeschossen ich-"

Du hörtest auf zu sprechen, der Satz verklang im Nichts, wie ein schwerer Stein der im Wasser versank, denn das Wesen unter dir zuckte fürchterlich.

"Ich...ich kann ihm helfen...ich habe ein Labor...nicht zu weit von hier....wenn du mir hilfst ihn hochzuheben..."

Du begannst zu murmeln, sprachst mehr zu dir selbst als zu dem Neuen. 

Neteyam sah zwischen dir und dem Tier hin und her.
Die Laute des Tieres, die Menge des Blutes an deinen Händen und Knien.
Der Geruch.
Das alles war genug für ihn um zu wissen, das es nur noch eine Weise gab, dem Wesen zu helfen.
Es geschah fürchterlich schnell.
Er zog ein Messer, kniete sich neben dir vor dem Tier nieder, legte seine Hand auf dessen Hals, und stach das Messer unter dem Kiefer des Tieres, hoch in den Kopf.
Es geschah so schnell, dass du kaum reagieren hattest können.
Das Tier hatte noch nicht einmal aufgeschrien.
Der Navi sprach ein paar leise Worte in seiner Sprache zu dem Wesen, ehe er das Messer heraus zog, und sich wieder erhob.


Deine Augen waren groß, und für einen Moment, da warst du wütend, und verzweifelt.
Deine Hände lagen noch immer auf der Wunde, und du starrtest zu dem jungen Navi hoch.

"Ich...ich hätte ihm helfen können...das hättest du nicht tun müssen...wir hätten..."

Du unterbrachst dich selbst, wohl wissend das es nichts, absolut nichts gab, das du sagen könntest.

Neteyam wischte das Blut von seinem Messer, er wischte es an der moosigen Rinde eines Baumes ab, und der Navi sagte.

"Er war bereits am Sterben, das war die einzige Hilfe die ihm noch zustand."

Sein Ton war nicht mitfühlend oder rechtfertigend. Er sagte es wie es war.
Und für eine Weile, bliebst du so sitzen. 
Du liest einen tiefen Atemzug aus, sahst ein weiteres mal auf das nun tote Tier herab.
Du konntest jetzt bereits fühlen wie dessen Wärme zu versiegen schien.
Du blinzeltest, konntest Tränen in deinen Augen fühlen, aber mit einem weiteren Atemzug, beruhigtest du dich, und erhobst dich langsam.

Der Navi beobachtete dich genau. Sein Bogen war nicht gespannt, aber dennoch war die Art wie er dich ansah, mit einer gewissen Strenge und einem Misstrauen.
Menschen waren ihm nicht geheuer.

Du sahst ihn nur an, und nicktest ihm zu, was wie eine Art Zeichen des Respekts, und Abschied zu gleich war.
Deine Augen trafen für einen Moment lang in Stille auf die seinen, und dann drehtest du dich einfach um, und gingst.



Neteyam blieb eine Weile stehen.
Er blickte auf das Tier das er erlöst hatte, und dann zu dir.
Er sah zu wie du einfach hinfort gingst, durch den Wald hindurch, durch den schmalen verschlungenen Pfad, der dich zu verschlucken schien.
War dir überhaupt klar wie gefährlich es war sich alleine hier fortzubewegen?
Er stieß ein wenig Luft durch die Nase, und seien Ohren zuckten, sein Schwanz peitschte für eine Sekunde, sein Blick glitt zwischen dem Weg von dem er gekommen war, zu dem Menschen, und er fluchte in Navi, ehe er leise knurrte, und dir hinter her ging.

Es war nicht schwer dich wieder einzuholen.
Und dennoch hielt er einen gewissen Abstand.
Sein aufmerksamer wachender Blick auf dich gerichtet.

Du setztest deinen Weg in Stille fort. Fühltest wie das Blut an deinen Händen und Knien fest und trocken wurde. Es hinterließ ein Schuppenmuster auf deiner Haut, als es zu blättern begann.
Dein Blick war auf den schmalen Pfad vor dir gerichtet, und du tratst mal hier und da zur Seite, um es zu vermeiden, auf eine Blume zu treten.
Du wusstest nicht wie lange du gegangen warst, als du plötzlich ein gewisses Gefühl verspürtest, und einen kleinen Schauer deinen Rücken herab laufen fühltest.

Du drehtest dich um, und da sahst du ihn.
Den Navi von vorhin.
War er dir...hinter her gelaufen?
Wie groß war der Zufall dass ihr den selben Weg hattet?
Er ging auf einige Meter Abstand, und als dein Blick den seinen traf, musterte dich mit einem Miene, die dir nichts über seine Gedanken verriet.

Du lecktest dir nachdenklich über die Lippen, und drehtest dich wieder um, um deinen Weg fortzusetzen.

Einige Minuten verstrichen, und du bogst an einem großen prächtigen Baum ab, und wechseltest den Pfad, gingst weiter, und als du dich wieder umdrehtest, 
dachtest du für einen Moment, du warst verrückt.

Der Navi folgte dir noch immer, und er hielt deinem Blick stand.

Nun sahst du ihn an, und hobst eine Braue, neigtest kaum merklich den Kopf.


"sag mal....folgst du mir?"


Neteyams Ohren zuckten, und er sah dich an, du meintest er hielt sein Kinn ein wenig aufrechter, als er nun sagte.

"Ja."


Die direkte, unverblümte Antwort, lies dich ein wenig verwirrt drein gucken.
Er beobachtete deine Reaktion genau, und seine Ohren zuckten, als du ein kleines Kichern zu unterdrücken schienst.
War es Ärgernis, oder war er peinlich berührt? 
Er war sich nicht sicher.
Und dir war klar, er schien nichts mehr zu sagen zu haben.
Du konntest sehen dass er dich nicht sonderlich traute.
Er schien eine gewisse Distanz zu wahren.


Also drehtest du dich wieder um, und gingst weiter. 
Zwischendurch, drehtest du dich um, um für eine Weile rückwärts zu gehen, mit den Armen hinter dem Rücken, und fast schon verspielt, sahst du ihn dann an.

Du empfandst eine gewisse Belustigung.
Die Situation war auf irgendeine Art und Weise, beinahe schon niedlich.


Neteyam folgte dir weiterhin.
Er wusste nicht genau was es war dass ihn dazu getrieben hatte.
Zu aller erst sagte er sich selbst, er wollte sehen was du triebst, ob du eine Gefahr dar stelltest.
Danach war es ihm gekommen, dass es eine Falle sein könnte.
Ein Teil von ihm, wenn auch ein kleiner, wollte vielleicht einfach nur sicher gehen, dass du sicher ankamst.
Während ein anderer Teil von ihm schlicht und ergreifend, einfach neugierig war von dieser sonderbaren Begegnung.
Einen Menschen wie dich, hatte er noch nie getroffen.
Du hattest Tränen um ein Raubtier vergossen, und er würde lügen, wenn er nicht sagen würde, dass ein kleiner Teil von sich, mehr von dir wissen wollte. 


Die Trauer die du gefühlt hattest, hatte sich mittlerweile fast vollständig aufgelöst. 
Deine stille Begleitung ging nun nicht mehr mit ganz so viel Entfernung hinter dir her, und du bisst dir auf die Lippe um das leise Lachen zu unterdrücken, dass so gerne an die Oberfläche wollte.
Nach einer Weile, sprach er schließlich.

"lebst du in dieser Richtung...?"


Du versuchtest die Überraschung deinerseits zu verbergen, die dich überkam als der Navi die Stille durchbrach. 
Du drehtest dich um, und warfst ihm einen Blick über die Schulter zu, meintest dann.

"Nein."


Es kostete dich eine gewisse Stärke, nicht zu lächeln.
Du konntest sehen, dass deine Antwort ihn verstimmte. Die Art wie seine Ohren zuckten.

Du gabst nicht viel von dir Preis, und genau dass schien den Navi an der Stange zu halten.


Nach einer gefühlten Ewigkeit, kamst du an.
Du nahmst sanft mit deiner Hand die dichten Zweige zur Seite, und schobst dich seitlich durch die schmale Lücke.
Das dichte Gewächs führte zu einer offenen freien Stelle.
Der Boden hier war steinig, ein kleiner Fluss lief hier entlang.
Ein schroffer Steinberg mit einem kleinen Wasserfall auf der rechten Seite, 
Der Wald umschlossen hinter euch.

Die Steine strahlten eine angenehme Wärme aus, und der Fluss plätscherte berhuigend.
Der Klang des Wassers lies dich ausatmen.
Es roch nach Sonne, nach  Wald, nach Blumen. 

Du gingst voran, bis du vor dem Fluss standst, und der Navi fragte nun.


"was willst du hier?"


Nun konntest du es nicht verbergen.
Du sahst hinter dich, und sahst den Ernst in seiner Miene, als er sich skeptisch umsah. Und du sahst ihn an, und du konntest ihm keine große faszinierende Sache erklären.
Keinen Masterplan oder dergleichen.
Du machtest keine Anstalten dass Amüsement in deiner Stimme zu verbergen, und antwortetest.

"Ich bin hier her gekommen um mich zu waschen."


Du sahst wie seine Ohren sich anlegten, und er blieb eine ganze Weile still.
Du dagegen setztest dich am Rand des Flusses, auf den warmen Steinboden, und lehntest dich nach vorne, um deine Hände von dem Blut frei zu waschen.

Neteyam stand eine Weile so da, und beobachtete dich.
Du warst anders wie die Menschen die er bisher kennen gelernt hatte.
Etwas an dir, machtes es ihm schwer, der strenge misstrauische Krieger zu bleiben, der er dir gegenüber sein müsste.
Und seine Stimme wirkte ein wenig milder als er nun sagte.

"Kann ich mich dazu setzen?"


Du bliebst wo du warst, und machtest nur eine kleine Handbewegung, um ihn zu signalisieren dass er sich setzen konnte.

Neteyam kam auf dich zu, und er lies einen gewissen Abstand zwischen euch Beiden.
Dann ging er breitbeinig in die Hocke, die Haltung ein wenig wie die eines Tieres, dachtest du dir.

Er wusch sich seine Hände und Arme, dann sein Messer. 

Währenddessen, machtest du weiter, das viele getrocknete Blut von deinen Armen zu schrubben.
Neteyam beäugte dich.
Für eine gewisse Zeit wart ihr Beide still. Und diesmal warst du es, die die Stille durchbrach.

"Wieso bist du mir gefolgt?"

Neteyam hielt seinen Blick auf das Wasser gerichtet, reinigte das Messer. 

"Du bist so still und leise verschwunden, voller Blut, ohne Waffen ohne nichts, ich wollte sehen wohin du gehst, was du tun wirst."

Nachdem er das gesagt hatte, konntest du sehen, wie seine gelben Augen auf dir lagen, und er schien dich genau zu beobachten. Ganz als wollte er deine Reaktion abfangen.

Du zogst die Brauen hoch, horchtest seinen Worten bevor du sagtest.

"Bist du mir also gefolgt weil du mich beschützen wolltest, oder weil du mir nicht traust?"

Neteyams Zögern lies dich aufsehen, und du rietst,

"beides?"

Der Navi nickte, und er sagte dann.

"ihr Menschen seid unberechenbar..."


Du schnaubtest, fast schon belustigt, und dann, war da etwas, dass dich dazu brachte, ein wenig verspielter zu sein.

"Weißt du was? du hast recht...wir sind tatsächlich fürchterlich unberechenbar"

Ohne weiter abzuwarten, liest du deine Hand in das kühle Wasser des Flusses gleiten, und spritztest den Navi nass.


Es war nicht schwer zu erkennen, wie unglaublich überrascht er von dieser Geste war.
Der Schock und der Unglauben in seinem Blick, wechselten jedoch schnell in ein mildes, fast schon keckes, kleines Lächeln. 

"genau das meine ich...einfach unberechenbar"; sagte er dann.


Du kichertest, und meintest,
"da hast du wohl recht, Navi-Junge"

 und fuhrst damit fort, das Blut von deinen Knien, und Armen zu waschen.
Und während Neteyam dich beobachtete, da bemerkte er, wie er sich in deiner Gegenwart zu entspannen schien. Er traute dir noch nicht völlig. Er war noch immer auf der Hut. Wahrte einen gewissen Abstand.
Aber dieser schmolz mit jeder weiteren Sekunde in deiner scheinbar unbeschwerten Art.

Und nach dem ein paar weitere Momente der Stille verstrichen, da sprach er wieder.

"Ich bin Neteyam"

Du sahst ihn an, und er hatte seine Ohren zur Seite angelegt, den Kopf ein wenig nach vorne geneigt.
Sein Ausdruck hatte etwas beinahe schon mildes, und freundliches.
Und du konntest nicht anders als zu lächeln, 


"Ich bin (d.N), freut mich Neteyam"

Du zögertest, und lächeltest, 

"ich würde dir ja meine Hand reichen...aber die ist noch immer voller Blut...also...muss das auch reichen..."

Und mit diesen Worten, gabst du seiner Schulter einen kleinen Stupser mit der deinen.
Er lächelte, die Art wie du ihn berührtest, war so offen, und freundlich. Eine Geste die Vertrauen und Offenheit symbolisierte, und er erwiderte sie, indem er dich mit seiner Schulter sanft zurück anschubste.

Du lächeltest belustigt, und warfst ihm einen Blick zu, sagtest dann

"Ein Mensch und ein Navi, mitten im Nirgendwo, waschen sich das Blut ab in einem Fluss, was für ein friedliches, seltsames Bild"

Neteyam sah dich an, seine Haltung nun weniger steif und angespannt, und er sagte, mit einem Hauch von Belustigung.

"Ich hätte nicht erwartet in so eine Situation zu geraten...aber hier sind wir."

 Du stießt Luft durch die Nase, gabst einen belustigten Ton von dir, und nicktest. 
Deine Finger waren mittlerweile ein wenig steif und kalt von dem Flusswasser, und du griffst nach den Knöpfen deiner mit Blut befleckten Bluse, versuchtest die Knöpfe zu öffnen, um auch diese im Fluss zu waschen.

Neteyams Augen lagen auf dir, und als er sah wie deine von der Kälte des Wassers unbeweglichen Finger, sich bemühten das mit Blut verdreckte Kleidungsstück zu entfernen, bot er an.

"Brauchst du Hilfe?"

Du sahst ihn an, und hobst eine Braue.
Doch du konntest sehen dass er das Angebot ernst meinte. 

Du sagtest dann schließlich, in einem fast schon neckendem Tonfall.

"ich weiß dein Angebot wirklich zu schätzen, aber ich bezweifle dass deine Rasse, die fast nackt herum läuft, eine Ahnung von Knöpfen hat...Du würdest vermutlich noch länger brauchen, als ich mit meinen kalten Fingern, das heißt, falls du überhaupt schaffen würdest einen zu öffnen."

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