Verbotenes Verlangen

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Als ich fertig war, stieg ich aus und wickelte mir ein Handtuch um. Ich blickte in den von Nebel verschleierten Spiegel und wischte mit der Hand eine Stelle frei.
Du warst so erbärmlich...das ganze musste ihm so unangenehm sein. Du hast ihn bedrängt wie eine irre. Er mag dich nicht mal auf die Art.
Ich sah enttäuscht in den Spiegel und konnte mir selbst nicht so recht in die Augen blicken.

Es klopfte an der Badezimmertür.
Ich schrak zusammen.
„Ja?" antwortete ich und starrte die Tür an.
Sie öffnete sich einen Spalt.
„Kann ich aufmachen?" fragte Adam vorsichtig.
Ich nickte.
Du Dummkopf er sieht dich nicht.
„Ja" antwortete ich wieder.
Er öffnete sie nun komplett.
Kalte Luft strömte in den Raum wovon sich meine Härchen aufstellten.
Adam sah mich einfach nur an. Sein Blick wanderte an mir auf und ab. Ich sah daraufhin ebenfalls an mir herunter. Das weiße Frotteehandtuch schmiegte sich eng um meinen Körper und drückte meine Brüste nach oben.
Ich hörte Adam schlucken.

Er zog mich gerade mit seinen Augen aus!
Schnell verschränkte ich meine Arme schützend vor meiner Brust.
Er bemerkte meine Reaktion und kam wieder zurück ins hier und jetzt.
„Ich habe dir was zum schlafen rausgesucht" sagte er und überreichte mir einen Hoodie.
„Ich habe leider keine passende Hose für dich" fügte er hinzu.

„Danke" ich nahm ihm den Hoodie ab.
Er drehte sich um und verlies mein Sichtfeld.

ADAM POV

Wie sie dort stand. Völlig eingeengt von ihrem Handtuch. Am liebsten hätte ich es für sie gelockert.
Ich drückte ihr meinen Pullover in die Hand. Mehr konnte ich ihr leider nicht bieten.
Sie sah so süß und unschuldig aus. Den Anblick würde ich nicht so schnell vergessen.

Ich verlies das Bad und richtete auf ein neues meine Hose. In ihrer Gegenwart wurden mir meine Hosen plötzlich zu eng. Während Ari immer noch im Bad beschäftigt war lief ich den Raum auf und ab.
Du kamst ihr wieder zu nah. Sie hat einfach diese Wirkung auf dich.
Ich kratze mich am Hinterkopf.
Ich stand so kurz davor ihre vollen Lippen zu schmecken. Zum Glück konnte ich mein Gehirn rechtzeitig einschalten.
Sie war betrunken und sie würde es im Nachhinein bereuen.
Ich konnte doch nicht einfach meine Schülerin auf einer Klassenfahrt flachlegen.

Ariana kam aus dem Bad raus. Meine Hose drückte wieder einmal. Das konnte nicht wahr sein!
Sie trug meinen Hoodie aber keine Hose dazu. Ich dachte sie würde sich ihre Hose wieder drüber streifen aber da hatte ich wohl falsch gedacht. Sie musste definitiv noch betrunken sein. Erst war es ihr unangenehm im Handtuch vor mir zu stehen und jetzt stand sie im Slip vor mir.
Verstand mal jemand die Frauen.

Zum Glück war ihr der Hoodie zu groß und er überragte zum größten Teil ihren süßen Hintern.
Warum sehen Frauen immer so sexy in unserer Kleidung aus?

Als mir bewusst wurde wie ich starrte sah ich schnell wo anders hin.
„geht's dir besser?" fragte ich sie.

„Ein bisschen. Ich bin müde" sagte sie schüchtern.
„Ich hab leider nur das eine Bett" deutete ich auf das 1,40m Bett, welches in den Raum ragte.
„Ich kann auch in mein Zimmer gehen" stotterte sie.
Ich schüttelte den Kopf und sah sie wieder an.
„wie willst du das jetzt erklären? Außerdem kann ich mich hier besser um dich kümmern".
Ich sollte mich da eigentlich gar nicht einmischen!

Ariana nickte und ging auf das Bett zu. Sie legte sich auf die Fensterseite.
Da ich meine Schlafsachen schon anhatte, schaltete ich das Licht aus und ging auch zum Bett.
Ich legte mich mit dem Rücken zu ihr um ihr nicht zu nahe zu kommen.

Ich hörte Ariana hinter mir atmen. Ich stellte mir einen Handywecker um früh genug wach zu sein.
„Tut mir leid" hörte ich Ari hinter mir nuscheln.
„Was tut dir leid?" fragte ich leise und drehte meinen Kopf ein wenig zur Seite um sie besser verstehen zu können. „Alles" flüsterte sie.
Ein Lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus.
„Ist schon okay" flüsterte ich ebenfalls.
Ich hörte wie sie sich umdrehte und in die Decke einkuschelte.
Ich schloss die Augen und schlief langsam ein.

ARIANA POV

Als ich wach wurde bemerkte ich dass es noch nicht wirklich hell draußen war.
Ich sah mich um, um zu realisieren wo ich mich befand und blickte direkt in Adams Gesicht.
Er schlief friedlich. Selbst schlafend und schnarchend sah er einfach nur gut aus.
Er hatte sich um meine Taille geschlungen, seinen Kopf in meiner Halsbeuge vergraben.
Unsere Beine waren verschlungen.
Wie spät war es überhaupt?

Ich versuchte mich aus seinem Griff zu befreien. Mir fiel ein, dass wir gestern absichtlich von einender weg gedreht geschlafen hatten. Ich belächelte den Gedanken daran, dass wir nun doch kuschelten.
Adam murmelte leise etwas vor sich hin und verstärkte seinen Griff. Ich quiekte kurz auf und hielt mir direkt die Hand vor den Mund.
Adam bemerkte zum Glück nichts und schlief seelenruhig weiter.

Vorsichtig versuchte ich mich wieder zu lösen. Dieses Mal schaffte ich es und krabbelte aus dem Bett. Ich zog mir schnell meine Sachen an und faltete den Hoodie in dem ich mich so wohl fühlte. Er roch so nach Adam.

Auf Adams Nachttisch lag ein kleiner Notizblock und ein Stift. Ich hinterließ ihm eine Notiz >Danke<
Ich verlies das Zimmer und schlich über die Flure um in mein Zimmer zu gelangen.

Vorsichtig öffnete ich die Tür und sah Diana, die wie ein Baby in ihrem Bett schlief.
Ich schaute auf mein Handy und atmete erleichtert aus. Ich hatte noch 2 Stunden zu schlafen. Dieses Mal zog ich meine schlafsachen an und legte mich in mein Bett. Die Bettwäsche war kalt und ich brauchte einen Moment um mich daran zu gewöhnen. Jetzt vermisste ich Adams Körperwärme.

Noch nie hatte ich mit einem Jungen, besser gesagt einem Mann in einem Bett geschlafen. Diese ganzen Erfahrungen waren neu für mich.

Ich musste grinsen als ich zurück dachte. Ich war zwar noch leicht angetrunken und mein Kopf schmerzte jetzt ein wenig aber ich konnte mich an alles erinnern.
Sein Blick auf mir. Er signalisierte mir damit, dass ihm gefiel was er sah. Er würde mich nie so sehen. Er würde mich nie mehr so berühren. Für ihn war ich verboten.
Allerdings machte doch gerade das, das ganze so aufregend.

So schnell bekam ich meine Gedanken wohl doch nicht ruhig gestellt.

My Brothers best Friend Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt