Der nächste Tag war längst angebrochen und Marco und ich waren auf dem Weg ins Krankenhaus um nach Adam zu sehen.
„Meinst du er kann heute raus?" fragte ich meinen Bruder der noch ziemlich verschlafen aussah.
Draußen regnete es und Marco konzentrierte sich auf die nasse Fahrbahn.
„Bestimmt" gab er genervt von sich.
Wow der freute sich ja riesig auf seinen besten Freund.
„Wieso bist du so mürrisch?" fragte ich ihn und funkelte ihn böse an. Ich hatte ihm nichts getan, es gab also keinen Grund mich so anzukeifen.
„Ich hab kaum ein Auge zugetan, weil du bis spät in die Nacht mit Mary telefoniert hast. Ihr habt so laut geredet, dass es mich wundern würde wenn Mum geschlafen hat"
Sein Ton war harsch.
Als wir gestern heim kamen rief ich Mary an da ich nicht schlafen konnte und mit irgendjemandem über alles reden musste.
Ich konnte schon immer mit meinen Problemen zu ihr kommen und sie schenkte mir aufrichtig ihre Aufmerksamkeit.
„Ich konnte auch nicht schlafen also beschwer dich nicht" zischte ich zurück.
Marco beendete die Diskussion mit einem Augenrollen.
Nach wenigen weiteren Minuten stellten wir den Wagen ab und betraten das Krankenhaus.
Dieses Mal ging Marco zur Rezeption und fragte nach Adams Zimmer. Die gleiche Dame wie am Tag zuvor stand hinter dem Empfang und strahlte Marco an.
Ohne zu zögern nannte sie ihm die Zimmernummer. Gerade als sie ihn in einen kleinen Plausch verwickeln wollte trat ich an seine Seite und zog ihn mit mir mit.
„Wir haben keine Zeit für deine Flirtereien"
„Hey!"
Marco stolperte hinter mir her „du kannst mich los lassen!"
Vor dem Zimmer Nr. 207 angekommen, glättete ich meine Frisur und richtete meine Kleidung. Ich wollte ordentlich aussehen, auch wenn das überhaupt keine Rolle spielte.
Marco nahm keine Rücksicht auf mich und öffnete nach dem Klopfen sofort die Tür.
Nervös folgte ich ihm und hielt mich vorerst hinter ihm auf. Ich war aus irgendeinem Grund zu schüchtern. Ich konnte mir nur vorstellen, dass es an Marco lag. Immerhin wusste er jetzt von uns und wir müssten es nun nicht mehr verstecken. Das war noch ungewohnt für mich.
„Wie geht's dir Mann?" fragte Marco seinen Kumpel und klopfte ihm sanft auf die Schulter.
„Ganz gut soweit" antwortete Adam kurz gebunden.
„Ari?" fragte er nun an mich gewandt und blickte hinter Marco um mich ansehen zu können.
Mein Herz wurde schwer als ich ihn dort liegen sah. Er sah fertig aus. Sein Gesicht trug Verletzungen und sein Körper wies blaue Flecken auf.
Wehmütig starrte ich ihn an.
„Komm her" flüsterte er schon fast.
Wie von selbst setzten sich meine Beine in Bewegung und trugen mich näher an sein Bett.
Er streckte die Hand nach mir aus und ich ergriff sie.
Marco machte einen großen Schritt zur Seite um mich vorbei zu lassen.
Ohne etwas zu sagen zog Adam mich zu sich herunter und küsste mich. Instinktiv schloss ich meine Augen und genoss es einfach.
Seine warmen Lippen auf meinen. Das hatte ich vermisst.
Marco räusperte sich laut um auf sich aufmerksam zu machen.
„Das ganze ist noch ziemlich neu für mich also könntet ihr euch in meiner Gegenwart vorerst zusammen reißen?" brummte er.
Adam lachte und lies von mir ab. Ich wünschte mir fast schon ich wäre allein her gekommen aber ich war auch froh, dass die beiden reinen Tisch gemacht haben.
„Darfst du nach Hause?" fragte ich Adam.
„Der Arzt war heute Morgen hier und hat sich alles noch einmal angeschaut. Alles ist wieder gut und das Zeug ist auch aus meinem Körper raus. Ich habe eine geprellte Rippe aber das sollte in ein paar Wochen wieder gut sein. Ich kann also nach Hause kommen" antwortete er und strich sanft über seinen Brustkorb.
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My Brothers best Friend
Romance„ist dir bewusst, dass dir alle Männer hinter her gaffen? Wie heiß du aussiehst?" flüsterte er Ariana ins Ohr während er ihr die Zigarette aus der Hand nahm um selbst einen Zug davon zu nehmen. 🌶️
